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Das Moment des Verausgabens zeichnet sich in einer Überschreitung ab, die Grenzen und Grenzziehungen zugleich in Frage stellt und (neu) formiert. Als Verausgabung ist wahrnehmbar und beschreibbar, was die Begrenzungen gegebener Ressourcen überwindet und einen vorhandenen Status quo überbietet. Phänomene des Exzesses und des Rausches ebenso wie des Wettbewerbs und des Überflusses thematisieren die Grenzen des Notwendigen, der Kontrolle wie auch der Souveränität.
Die Beiträge des Bandes verfolgen Spuren des Verausgabens in Sprache und an Körpern, in den Feldern der Literatur, der Künste und der Medien.
Christine Bähr (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft an der Universität Trier. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dramatik und Theater (insb. der Gegenwart), Literaturtheorie sowie die Schnittstelle Literatur/Zeitdiagnostik.
Suse Bauschmid (M.A.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt »Historische Syntax des Jiddischen«, Jiddistin und Literaturwissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Drama der jüdischen Aufklärung, ältere jiddische Literatur sowie komparatistische Untersuchungen zur jiddischen und deutschen Literatur. Thomas Lenz (Dr. phil.) arbeitet als »Assistant-chercheur« an der Universität Luxemburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Konsumsoziologie und der (historischen) Bildungsforschung. Oliver Ruf (M.A.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Institut für deutsche Sprache und Literatur der TU Dortmund. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die deutschsprachige Literatur des 18.-21 Jahrhunderts (insb. der Gegenwart), Literatur- und Medientheorie sowie angewandte Literaturwissenschaft.
WWW: www.uni-trier.de/index.php?id=6213
WWW: www.uni-trier.de/index.php?id=17376 WWW: www.oliverruf.de
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Interview
... mit M.A. Christine Bähr, M.A. Suse Bauschmid, Dr. phil. Thomas Lenz und M.A. Oliver Ruf
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu? Unser Band setzt sich mit der Vorstellung des ›unnützen Überflusses‹ auseinander und fragt damit auch nach der Bedeutung von Produktivität für verschiedene kulturelle Praktiken. Der Band selbst stellt eine Art ›Werkzeugkasten‹ zur Verfügung, mit dem sich, so ist zu hoffen, die Auseinandersetzung mit dem – aktuell ja auch ... mehr
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