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Nippes, Sabine Kampmann, Alexandra Karentzos, Birgit Käufer, Alma-Elisa Kittner, Thomas Küpper, Jörg Petri, Ulrike Stoltz Sabine Kampmann, Alexandra Karentzos, Birgit Käufer, Alma-Elisa Kittner, Thomas Küpper, Jörg Petri, Ulrike Stoltz (Hg.)

Nippes

Querformat. Zeitschrift für Zeitgenössisches, Kunst, Populärkultur


2008, 102 S., kart., zahlr. Abb., 9,80 €
ISBN 978-3-89942-995-4
Zeitschrift Querformat



Schlagworte:

Zeitschrift, Zeitgenössisches, Kunst, Populärkultur, Gender, Nippes


Adressaten:
Kunstwissenschaft, Philosophie, Designwissenschaft, Medienwissenschaft, Soziologie, Gender und Postcolonial Studies

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Die Zeitschrift Querformat nimmt eine ›quere‹ Perspektive auf zeitgenössische Phänomene, internationale Kunst und Populärkultur ein. Aus Sicht der Kunst-, Design- und Medienwissenschaft, Philosophie, Soziologie, Gender und Postcolonial Studies werden kulturelle Prozesse und Praktiken kritisch diskutiert.
Das erste Heft widmet sich Nippes, den Staubfängern unserer Wohlfühlwelten. Längst nicht mehr nur Zeichen kleinbürgerlichen Spießertums, ist Nippes als ›Camp‹ oder ›Trash‹ salonfähig geworden. Wissenschaftliche und künstlerische Bild- und Textbeiträge gehen seinen Transformationen in Kunst und Alltagskultur nach. Wenn sich etwa der historische Hofnarr als Gartenzwerg in heutigen Vorgärten wiederfindet, wenn Michelangelos David als Blow-Up in bunten Farben schillert, dabei antike Bemalungen zitiert und ›kitschig‹ verkehrt oder wenn Swarovskis Kristallküken museal geadelt werden, zeigt sich, wie durchlässig die Grenzen zwischen Hoch- und Populärkultur sind.

Sabine Kampmann (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Kunstwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Künstlertum und Autorschaft, Systemtheorie, Gender Studies, Kontextforschung, Alter(n) in Kunst und visueller Kultur, Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts.
Alexandra Karentzos (Dr. phil.) ist Juniorprofessorin für Kunstgeschichte an der Universität Trier. Sie ist Mitbegründerin des Centrums für Postcolonial und Gender Studies (Universität Trier). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst seit dem 19. Jahrhundert, Ironie und Postkolonialismus, Orientalismen, Gender Studies, Systemtheorie, Kunst und Tourismus sowie Antikenrezeptionen.
Birgit Käufer (Dr. phil.) ist freiberufliche Kunstwissenschaftlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Gender Studies, Foto- und Medientheorien, Untersuchungen zu künstlichen Menschen.
Alma-Elisa Kittner (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Projekt »Barock und Moderne« an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind moderne und zeitgenössische Kunst, visuelle Autobiographien, Sammeln als künstlerische Strategie, Gender Studies, Kunst und Tourismus.
Thomas Küpper (Dr. phil.) vertritt zurzeit eine Professur für Kulturwissenschaft an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Kitsch-Begriffs, eine Edition der Rundfunkarbeiten Walter Benjamins sowie die Diskursgeschichte des Alters.
Jörg Petri ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Typografie und Buch an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Derzeit promoviert er dort zu Schriftklassifikation und -sortierung und lehrt zum Themenschwerpunkt Typografie in Print- und Onlinemedien.
Ulrike Stoltz ist Professorin für Typografie und Buch an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und freie Künstlerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Buch als Medium sowie nichtlineares Lesen in Büchern.

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Pressestimmen

»Trotz oder gerade wegen des zunächst etwas undurchdringlich anmutenden Ideen- und Beziehungsgeflechts entzückt der Inhalt jedoch durch eine höchst angenehm-subversive Betrachtung(sweise) des aktuellen Zeit- und Kulturgeschehens.«

Umrisse, 1 (2009)  ... mehr 
 
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... mit den Herausgeberinnen und den Herausgebern

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihre Zeitschrift nicht zu?
»Querformat« ist ein neues Zeitschriftenformat, das seinen Titel in Wort und Bild zum Programm erhebt. Die Zeitschrift nimmt eine quere Perspektive auf zeitgenössische Phänomene, internationale Kunst und Populärkultur ein. Methodische Ansätze sind unter anderem die Gender, Cultural und Postcolonial Studies, die quere sowie fachübergreifende Perspektiven eröffnen.  ... mehr 



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