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Bastian Lange, Ares Kalandides, Birgit Stöber, Inga Wellmann (Hg.)
Governance der Kreativwirtschaft
Diagnosen und Handlungsoptionen
2009, 344 S., kart., zahlr. Abb., 29,80 €
ISBN 978-3-89942-996-1
Reihe Urban Studies
Schlagworte:Creative Industries, Stadträume, Governance, Wissens- und Kulturmanagement, Public Branding Adressaten: Kulturmanagement, Kultur- und Stadtgeographie, Public Management, Stadtsoziologie
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Dieser Band diskutiert aktuelle und zukünftige Steuerungsoptionen der Kreativwirtschaft. Internationale Experten aus Forschung und Praxis stellen das Orientierungswissen zu neuen Institutionen, Wissensmanagement und vernetzten transnationalen Arbeitsformen vor und problematisieren die Frage der Steuerbarkeit dieses aufstrebenden Handlungsfeldes.
Erstmalig für den deutschen Sprachraum werden substanzielle, passgenaue und tragfähige Verständnisse und Perspektiven zur Beförderung der Kreativwirtschaft präsentiert, kritisch bewertet sowie in einen übergeordneten fachlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhang gestellt.
Bastian Lange (Dr. phil., Dipl.-Geograph) forscht am Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind Creative Industries, Governance, Entrepreneurship und Raumtheorie.
Ares Kalandides forscht an der TU Athen im Bereich der Stadtgeographie und ist Geschäftsführer der INPOLIS GmbH. Seine Schwerpunkte sind Place Branding, Creative Industries und Stadtentwicklung.
Birgit Stöber (PhD, Associate Professor) forscht und lehrt als Kulturgeographin an der Copenhagen Business School im Bereich der Creative Industries mit den Schwerpunkten Kunst-, Medien- und Musikindustrie sowie Place Branding.
Inga Wellmann (Dipl.-Kulturmanagerin) arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Wirtschaft und Politik und ist
Geschäftsführerin des Einstein Forums, Potsdam.
Pressestimmen
»Für diese Zielgruppe [Kulturpolitiker auf kommunaler, Länder- und Bundesebene] dürfte der Band künftig zur Pflichtlektüre gehören, will man sich ernsthaft mit den Chancen in der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigen.«
Dirk Heinze, Kreativwirtschaft, ... mehr 36 (2009)
»Das Buch entmystifiziert kreative Arbeit und deren Einfluss auf die Stadt und hilft, Fallen wie Nützlichkeit und Prekariat zu meiden.«
zitty, 26 (2009)
»Die Lektüre des Buches vermittelt einen hochaktuellen Einblick in die Governance der Kreativwirtschaft, der sowohl vom analytisch-konzeptionellen Blick der Forschung als auch von den sehr disparaten Erfahrungen und Erwartungen der vor Ort handelnden Akteure profitiert. Wer Einblicke in den Begründungszusammenhang von Kreativpolitiken sowie internationale Beispiele zu ihrer praktischen Realisierung sucht, ist hier bestens bedient.«
Markus Hesse, disP, 178/3 (2009)
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Weitere Titel zu:
Interview

... mit Dr. phil. Bastian Lange, M. A. Ares Kalandides, PhD Birgit Stöber und Inga Wellmann
1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?
Das Buch differenziert die globalen Thesen Richard Floridas. Es sollte daher auf keinem Schreibtisch von Stadt- und Kulturplanern sowie Wirtschaftsförderern fehlen. Die Antworten, wie man mit der Kreativwirtschaft sinnvoll, innovativ und ihrer Komplexität angemessen umgeht, schaffen Distanz zur dominanten Einheitsrhetorik ... mehr einer ›Creative Class‹.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Das Buch verbindet den Diskurs um die Kreativwirtschaft mit der Frage ihrer Steuerbarkeit (Governance). Anhand von unterschiedlichen Fallstudien diskutieren die Autoren die Paradoxien dieses Feldes, sie zeigen ebenso Handlungsoptionen wie konkrete Beispiele zur Beförderung dieses jungen Marktes.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Alle sprechen von transdisziplinären Ansätzen: In dieser Anthologie wird die aktuelle Analyse der Kreativwirtschaft mit den normativen Fragen ihrer Förderung verknüpft. Dies ist aktueller denn je, da sich in Europa ein erster Konsens bzgl. Kreativwirtschaft abbildet. Daran schließt sich sofort die Frage nach ihrer Beförderung an. Bisher oft mit noch keinem überzeugenden und zukunftsfähigen Konzept. Dazu leistet das Buch einen Beitrag.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Das Buch ist so konzipiert, dass es für verschiedene Gruppen von Interesse ist: für Wissenschaftler bietet es eine theoretische Auseinandersetzung mit wichtigen Begriffen zur aktuellen Diskussion an, für Praktiker werden Fallbeispiele dokumentiert, für Entscheidungsträger und Institutionen eröffnet es Entscheidungsoptionen und Hintergrundwissen.
5. Ihr Buch in einem Satz:
»Governance der Kreativwirtschaft« eröffnet den Blick auf ein neues Verhältnis von Kreativität, Markt, Kultur- und Wirtschaftspolitik.
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