Visuelle Kulturen der USA

Zur Geschichte von Malerei, Fotografie, Film, Fernsehen und Neuen Medien in Amerika

Die USA sind ein Land der Bilder und visuellen Symbole. Western-Landschaft, Weißes Haus, Wolkenkratzer – nationale Ikonografien haben globale Bedeutung erlangt. Was ist das Spezifische der amerikanischen Bilder? Und wie hat es die Fantasien und Selbstbilder der amerikanischen Kultur, aber auch global zirkulierende Bildwelten geprägt?

In fünf Überblicksdarstellungen mit zahlreichen Abbildungen entwirft das Buch die Geschichte der amerikanischen visuellen Kultur. Es beschreibt erstmalig in gebündelter Form die Entwicklung von Malerei, Fotografie, Film, Fernsehen und Neuen Medien vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Mit Beiträgen von Astrid Böger, Christof Decker, Bettina Friedl, Randi Gunzenhäuser und Ralph J. Poole.

29,80 € *

2010-11-27, 368 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1043-7

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Christof Decker

Christof Decker, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

... mit Christof Decker

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Dieses Buch – entstanden aus der Zusammenarbeit von fünf Wissenschaftler/-innen – ist die erste deutschsprachige Überblicksdarstellung, die zur Geschichte der amerikanischen Malerei, Fotografie, sowie zu Film, Fernsehen und Neuen Medien in einem Band gebündelt wurde. Etwas Vergleichbares gibt es also noch nicht. Wichtiger ist jedoch, dass es zweierlei leistet: Es ist für Anfänger zugänglich, kann aber auch Fortgeschrittenen neue Einblicke und Zusammenhänge vermitteln.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es wählt eine Perspektive, die auf ästhetische Verfahren eingeht, aber auch wichtige Aspekte des kulturellen Selbstverständnisses in den USA berücksichtigt. Dazu gehören vor allem die widerstreitenden Strömungen einer multikulturellen Gesellschaft, der rapide technologische Wandel und nicht zuletzt die Auseinandersetzungen um eine demokratische Ästhetik. Seit dem Zweiten Weltkrieg sind die visuellen Kulturen der USA global einflussreich geworden, wir zeigen hier auch die historische Vorgeschichte auf.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Studien zur visuellen Kultur (engl. Visual Culture Studies) sind ein expandierendes Forschungsgebiet, das durch die zunehmende Medienkonvergenz an Bedeutung gewinnt – obwohl es auch in früheren Jahrhunderten Diskussionen zur vermeintlichen ›Bilderflut‹ gibt. Wir versuchen mit einem vernetzten Ansatz, unterschiedliche Kunst- und Medientraditionen stärker als bisher zu verbinden und damit ein Modell der Komplementarität, aber auch der Konkurrenz und Ungleichzeitigkeit zu entwickeln.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am schönsten wäre eine Diskussion mit den Künstler/-innen, über die wir schreiben – aber das ist leider nur selten möglich. Wir hoffen jedoch auf Rückmeldungen der Leser/-innen und auf interdisziplinären Dialog. Die Forschungen zur visuellen Kultur und zur amerikanischen Kulturgeschichte müssen zukünftig besser zusammenarbeiten. Auch wenn die USA im 20. Jahrhundert viele Bereiche geprägt, wenn nicht dominiert haben – insbesondere in Film, Fernsehen und digitalen Medien –, ist ihre Erforschung noch unterentwickelt.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wer einen komprimierten Einstieg in die Malerei und Fotografie sowie den Film, das Fernsehen und die Neuen Medien der USA sucht, sollte dieses Buch zur Hand nehmen.

»Der Sammelband vermag als einführende Lektüre in die Geschichte der visuellen Kulturen Amerikas zu überzeugen.«
Bettina Gockel/Thomas Keller, Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, 165/250 (2013)
»Dieser intelligent strukturierte, enorm hilfreiche Sammelband [schließt] eine eklatante Lücke.
›Visuelle Kulturen der USA‹ darf uneingeschränkt als erste Anlaufstelle bezeichnet werden, wenn es gilt, sich kompetent über die mediale Landschaft und medienwissenschaftliche Diskurse Amerikas zu informieren.«
Georgiana Banita, IASL online, 12.04.2012
»Die Überblicksdarstellungen wecken die Lust, sich eingehender mit der Materie der visuellen Kulturen – nicht nur der USA – zu befassen.«
Dr. Julia Faisst, KULT_online, 29 (2011)
»Alle Beiträge bieten [...] für das jeweilige Forschungsfeld einen guten Einstieg in die visuellen Kulturen der USA.«
Maja Bächler, H-Soz-u-Kult, 05.05.2011
Besprochen in:
www.lehrerbibliothek.de, 13.01.2011, Oliver Neumann
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2011
GMK-Newsletter, 5 (2011)
Autor_in(nen)
Christof Decker (Hg.)
Buchtitel
Visuelle Kulturen der USA Zur Geschichte von Malerei, Fotografie, Film, Fernsehen und Neuen Medien in Amerika
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
368
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1043-7
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AC AJ
BISAC-Code
SOC052000 ART015020 PHO005000
THEMA-Code
JBCT AGA AJ
Erscheinungsdatum
2010-11-27
Auflage
1
Themen
Amerika, Bild, Kulturgeschichte
Adressaten
Medienwissenschaft, Amerikanistik, Kunstwissenschaft, Filmwissenschaft
Schlagworte
Kultur, USA, Medien, Fotografie, Film, Malerei, Fernsehen, Bild, Amerika, Kulturgeschichte, Medienästhetik, Amerikanische Kunst, Medienwissenschaft

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