Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung

Studien zur chinesischen Geistesgeschichte
(hg. und übersetzt von Stephan Schmidt)

Dieser Band ist eine anschauliche Einführung in die faszinierende und komplexe Geistesgeschichte Chinas, insbesondere in die konfuzianische Tradition. Präsentiert wird eine repräsentative Auswahl erstmals ins Deutsche übersetzter Arbeiten aus dem umfangreichen Schaffen von Chun-chieh Huang, einem ausgewiesenen Spezialisten. Im Zentrum stehen klassische Texte des chinesischen Altertums, deren Rezeptions- und Wirkungsgeschichte anhand von Einzelstudien nachvollzogen wird, um die oft verdeckte Dynamik der Aufnahme und Weitergabe bestimmter Denkinhalte verständlich zu machen. Die Texte schlagen einen Bogen vom Altertum bis in die Gegenwart und verdeutlichen die zeitüberdauernde Lebendigkeit und Relevanz des chinesischen Denkens.

24,80 € *

2009-02-27, 254 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1048-2

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Chun-chieh Huang

Chun-chieh Huang, National Taiwan University und Academia Sinica Taipeh, Taiwan

... mit Chun-chieh Huang

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil der Wissens- und Ideentransfer zwischen Ost und West bisher weitgehend eine Einbahnstraße ist. Mein Buch soll helfen, deutschen LeserInnen eine ostasiatische Perspektive auf die konfuzianische Kultur zu vermitteln, und so dazu beitragen, dass aus der Einbahnstraße ein echter Dialog wird. Diesen Dialog braucht die Welt ganz bestimmt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Ganz wichtig ist mir die Einbettung der konfuzianischen Texttradition in einen ostasiatischen Kontext, also unter Einbeziehung von Japan und Korea. Die bisherige Forschung war zu sinozentrisch, das hat den Reichtum dieser Tradition unnötig beschnitten. Der Konfuzianismus ist kein exklusives Eigentum eines Landes, es hat in Ostasien im Grunde viele verschiedene Konfuzianismen gegeben.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Auf einen Nenner gebracht, geht es in der globalisierten Welt darum, die geistigen Grundlagen anderer Kulturen so gut es geht zu kennen und zu verstehen. Das ist natürlich weit mehr als ein akademisches Problem. In diesem Sinne bezieht sich mein Buch zwar auf viele aktuelle Forschungsdebatten, hofft aber, auch außerhalb eines eng umgrenzten Forschungsbereichs Interesse zu finden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die sich für das Thema interessieren. Ich habe viele Kontakte nach Deutschland, bin oft hier gewesen und habe viele interessante Diskussionen geführt. Das soll auch in Zukunft so bleiben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Den Konfuzianismus verstehen als die ständige Neuaneignung des geistigen Reichtums der kanonischen Schriften.

»Huang will den Konfuzianismus aus dem bloß nationalen Kontext [...] herauslösen und ihn [...] in eine weitere ostasiatische Kulturperspektive stellen.«
Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.08.2009
Besprochen in:

reformierte presse, 26.02.2010, Tobias Brandner
Dao, 9 (2010), Heiner Roetz
Autor_in(nen)
Chun-chieh Huang
weitere Beitragende
Herausgeben und aus dem Chinesischen übersetzt von Stephan Schmidt.
Buchtitel
Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung Studien zur chinesischen Geistesgeschichte
(hg. und übersetzt von Stephan Schmidt)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
254
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1048-2
DOI
Warengruppe
1558
BIC-Code
HBJF HRAX HBTB
BISAC-Code
HIS003000 REL033000 HIS054000
THEMA-Code
NHF QRAX NHTB
Erscheinungsdatum
2009-02-27
Auflage
1
Themen
Religion, Literatur, Kulturgeschichte
Adressaten
Geschichte, Philosophie, Kulturwissenschaft, Sinologie
Schlagworte
China, Konfuzianismus, Klassiker, Geistesgeschichte, Kulturgeschichte, Literatur, Religion, Asiatische Geschichte, Religionsgeschichte, Geschichtswissenschaft

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