Transkulturelle Perspektiven auf Kulturen des Lernens

Partizipation an Bildung und Lernen Erwachsener wird zunehmend zu einer zentralen Kulturaufgabe. Dabei unterscheiden sich Lernorganisation, Lernformen, Lernstile und Inhalte von schulischen Formen. Dieser Band widmet sich den Gestaltungsmöglichkeiten und -anforderungen im Fokus von Lernkulturen aus nationaler und internationaler Perspektive. Die leitende Frage dabei ist: In welcher Vielfalt entwickeln sich Lernkulturen, wie können sie analysiert werden und wo liegen die Gestaltungsanforderungen?

Die Beiträge greifen die leitenden Theoriezugänge des Diskurses auf und ermöglichen so einen transkulturellen Blick auf Lernkulturen. Theoretisch und empirisch wird gezeigt, wie sich Kulturen des Lernens institutionell differenziert entfalten. Eine kulturvergleichende Perspektive eröffnet einen globalen Blick auf Differenzen und verbindende Sentenzen.

25,80 € *

2009-10-27, 266 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1056-7

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Wiltrud Gieseke

Wiltrud Gieseke, Humboldt-Universität Berlin, Deutschland

Steffi Robak

Steffi Robak, Humboldt-Universität Berlin, Deutschland

Ming-Lieh Wu

Ming-Lieh Wu, Chi Nan Universität und Chun Chen Universität, Taiwan

... mit Steffi Robak und Wiltrud Gieseke

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Dieses Buch ist interessant für diejenigen, die von der Bildsamkeit und einem Bildungsinteresse Erwachsener rund um den Erdball ausgehen. Aber es verweist dabei darauf, dass diese Potenziale sich nur entfalten können, wenn Lernkulturen gestaltet werden und man nicht eine beiläufige, ja mitlaufende Entwicklung unterstellt. D.h., lebenslanges Lernen kann sich nicht auf die in der Schule entwickelten Potenziale verlassen, dieses tut aber die aktuelle Bildungspolitik. Ebenso nimmt der Band Abschied von starren Kulturvorstellungen. Bildung bringt im Gepäck Veränderungen, Angleichungen, neue Sichten mit sich.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch verbindet die Themen Lernen und Kompetenzentwicklung mit kulturellen und erwachsenenpädagogischen Anforderungen der Gestaltung von Bildung. Neu ist, dass der Diskurs um Lernkulturen sowohl in seiner Differenzialität der Zugänge innerhalb Deutschlands und Europas aufgegriffen und Lernkultur als Gestaltungsanforderung entfaltet wird als auch eine transnationale Perspektive entwickelt wird (Taiwan). Transnationalität und Transkulturalität werden so in spezifischer Form in den erwachsenenpädagogischen Diskurs eingeführt und für lernkulturelle Anschlussforschungen eröffnet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Thema ›Lernkulturen‹ steht sowohl im deutschen als auch im internationalen Diskurs an der Schnittstelle der Öffnung für empirische Fragestellungen. Bislang war es ein bildungspolitisch und z.T. bildungstheoretisch wichtiges Konstrukt zur Begründung einer aktivierenden Teilhabe an lebenslangem Lernen. Transnationalität und Transkulturalität fordern nun ein Umdenken in den Gestaltungsanforderungen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten würde ich das Buch mit Bildungsgestaltern, also den Mitarbeitern von Weiterbildungsorganisationen in verschiedenen Ländern diskutieren und danach mit Kollegen, die sich für Fragen der Analyse von Lernkulturen interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch begründet Anforderungen und entfaltet Wirklichkeiten gestalteter Bildungspartizipation im Lebensverlauf und bereitet kulturell paritätisch einen Forschungsdiskurs unter transnationalen Lebenswirklichkeiten vor.

»Insgesamt bieten die transkulturellen Perspektiven fundiert-kompakte und auch zum Teil neue Ansätze zu Lernkulturen. Herauszustellen ist der Ansatz, Lernkulturen phänomenologisch zu bearbeiten.«
Regina Egetenmeyer, Erziehungswissenschaftliche Revue, 9/2 (2010)
»Der Sammelband [...] macht auf ein Informations- und Forschungsgebiet aufmerksam, das einer stärkeren Beachtung und Auseinandersetzung bedarf.«
Jos Schnurer, wwww.socialnet.de, 08.03.2010
Besprochen in:

Das Argument, 290 (2011), Volker Schubert
Jahrbuch Personalentwicklung 2011
Autor_in(nen)
Wiltrud Gieseke / Steffi Robak / Ming-Lieh Wu (Hg.)
Buchtitel
Transkulturelle Perspektiven auf Kulturen des Lernens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
266
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1056-7
DOI
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA JFC
BISAC-Code
EDU040000 SOC026000 SOC022000
THEMA-Code
JNA JBCC
Erscheinungsdatum
2009-10-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Bildung
Adressaten
Erziehungswissenschaften, Erwachsenen- und Weiterbildung, Soziologie, Kulturwissenschaften, Betriebswirtschaft
Schlagworte
Erwachsenen- und Weiterbildung, Lernkulturen, Kultur, Taiwan, Weiterbildungsforschung, Bildung, Bildungstheorie, Bildungssoziologie, Interkulturalität, Pädagogik

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung