Kommunikative Gleichheit

Gleichheit und Intersubjektivität im Anschluss an Hegel

Aus den intersubjektivitätstheoretischen Folgen von Hegels früher Modernitätsdiagnose lässt sich nicht nur eine Freiheitskonzeption gewinnen, die als Alternative zur modernen, »atomistischen« Freiheit verstanden werden kann, sondern auch eine andere Auffassung der Gleichheit.

Dieses Buch zeigt in Anknüpfung an zeitgenössische Ansätze wie Axel Honneths Anerkennungstheorie und David Millers Gerechtigkeitsauffassung, wie sich mit dem Begriff einer komplexen, auf die Strukturen von Anerkennungsverhältnissen bezogenen, »kommunikativen« Gleichheit die normative Bedeutung von Gleichheit hervorheben lässt.

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2014-02-06, 216 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1069-7

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Miriam Mesquita Sampaio de Madureira

Miriam Mesquita Sampaio de Madureira, UAM-C Mexiko-Stadt, Mexiko

... mit Miriam Mesquita Sampaio de Madureira

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es eine neue, auf intersubjektivitätstheoretischen Prämissen gegründete, Perspektive zur Frage eröffnet, warum Gleichheit normativ relevant sein könnte. Gerade angesichts des Bedeutungsverlustes der Frage nach der Gleichheit innerhalb politischen und sozialphilosophischen Debatten in den letzten Jahren könnte eine solche Perspektive interessant werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch zeigt, inwiefern gerade (aber nicht nur) unter intersubjektivitätstheoretischen Prämissen (wie jenen, die v.a. auf Hegel und die zeitgenössische Kritische Theorie zurückgehen) Gleichheit für Freiheit unentbehrlich ist, und erläutert ferner, wie eine intersubjektivitätstheoretische (kommunikative) Konzeption der Gleichheit aufgefasst werden könnte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Schon seitdem ›Differenz‹ innerhalb politischer und sozialer Debatten eine Bedeutung gewann, schien Gleichheit als normativer Wert auch in der Theorie unter Verdacht zu geraten. Dieser Verdacht ist in den letzten Jahrzehnten, auch als Folge der Durchsetzung (neo)liberaler Positionen in ökonomischen und politischen Kontexten, noch gewachsen. Dieses Buch soll ein neues Licht auf das Thema der normativen Bedeutung der Gleichheit werfen – nicht zuletzt mit Hinblick auf mögliche politische Folgen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit politischen und Sozialphilosophen, ebenfalls mit Sozialwissenschschaftlern und Politologen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Hier zeigt sich eine Alternative zur liberalen Auffassung der Gleichheit, welche die normative Bedeutung dieses Begriffs auf neue Weise hervorhebt.

»Der Vorzug des Buches von Sampaio de Madureira besteht darin, daß es einen Lektüreschlüssel für einen zentralen Aspekt in Hegels Deutung der Moderne bietet, der oft im Schatten des Themas Freiheit verbleibt: die Gleichheit. Besonders interessant ist dabei das relationale Band, durch das und in dem die Gleichheit kommunikativ wird.«
Davide Barile, Hegel-Studien, 48 (2015)
Buchtitel
Kommunikative Gleichheit Gleichheit und Intersubjektivität im Anschluss an Hegel
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
216
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1069-7
DOI
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPS HPC
BISAC-Code
PHI019000 PHI034000 PHI016000
THEMA-Code
QDTS QDH
Erscheinungsdatum
2014-02-06
Auflage
1
Themen
Sozialität, Politik
Adressaten
Philosophie, Soziologie
Schlagworte
Gleichheit, Intersubjektivität, Anerkennung, Kommunikation, Hegel, Politik, Sozialität, Politische Philosophie, Sozialphilosophie, Deutsche Philosophiegeschichte, Kritische Theorie, Philosophie

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