Die neoliberale Stadt

Diskursive Repräsentationen im Stadtmarketing deutscher Großstädte

Unter Rückgriff auf die Gouvernementalitätstheorie von Foucault sowie die Hegemonietheorie von Laclau und Mouffe analysiert dieses Buch die derzeit ablaufenden, oft als »neoliberal« bezeichneten Umbrüche in der Stadtentwicklung. Als empirischer Gegenstand dient das Stadtmarketing, anhand dessen hegemoniale Auseinandersetzungen und diskursive Konstitutionsprozesse nachvollzogen werden. Zu diesem Zweck wird ein methodisches Vorgehen entwickelt, welches quantitativ-lexikometrische und aussagenanalytische Verfahren integriert und damit einen wichtigen Beitrag für die derzeit in der Diskursforschung stattfindende Methodendiskussion leistet.

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2008-12-27, 298 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1096-3

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Annika Mattissek

Annika Mattissek, Universität Freiburg, Deutschland

... mit Annika Matissek

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die tiefgreifenden Veränderungen, die unsere Gesellschaft aktuell kennzeichnen, treten in unseren Städten besonders deutlich zu Tage. Das Buch zeigt aus gesellschaftstheoretischer Sicht und an konkreten Beispielen, wie stark sich insbesondere der Prozess der Neoliberalisierung auf die Wahrnehmung von Städten und auf städtisches Handeln auswirkt. Die vorliegende Analyse ermöglicht es, die ablaufenden Prozesse nicht als gegeben und unumgänglich hinzunehmen. Ziel ist es vielmehr, eine kritische Diskussion der Bewertung von Markt- und Wettbewerbsorientierung und der damit verbundenen Ausrichtungen städtischen Handelns anzuregen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Arbeit bezieht aktuell diskutierte theoretische Ansätze der Gouvernementalitätstheorie von Foucault und der Diskurs- und Hegemonietheorie von Laclau und Mouffe auf den empirischen Forschungsgegenstand. Die Ergebnisse zeigen, welche neuen Perspektiven für die Analyse und Bewertung städtischer Veränderungsprozesse sich durch diese Ansätze ergeben. Eine diskurstheoretisch ausgerichtete, politisch ambitionierte Humangeographie kann vor diesem Hintergrund die aktuelle Debatte um städtische Entwicklungsprozesse ergänzen und bereichern.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Potentiale diskursanalytischer Perspektiven werden derzeit in den Sozialwissenschaften allgemein und in der Humangeographie im Besonderen intensiv diskutiert. Die in dem vorliegenden Buch vorgestellten Ansätze stellen einen Beitrag zur derzeit ablaufenden interdisziplinären Theorie- und Methodendiskussion dar und lassen sich auf eine Vielzahl weiterer Themen und Fragestellungen übertragen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Was kann man aus einer diskurstheoretischen Perspektive über aktuell ablaufende Prozesse von Stadtpolitik und Stadtmarketing lernen?

Autor_in(nen)
Annika Mattissek
Buchtitel
Die neoliberale Stadt Diskursive Repräsentationen im Stadtmarketing deutscher Großstädte
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
298
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1096-3
DOI
Warengruppe
1662
BIC-Code
RGC JFSG
BISAC-Code
SOC015000 SOC026030
THEMA-Code
RGC JBSD
Erscheinungsdatum
2008-12-27
Auflage
1
Themen
Neoliberalismus, Stadt
Adressaten
Humangeographie, Stadtforschung, Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaften, Linguistik
Schlagworte
Stadtmarketing, Diskurstheorie, Gouvernementalität, Neoliberalismus, Humangeographie, Stadt, Sozialgeographie, Urban Studies, Poststrukturalismus, Geographie

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