Welten und Gegenwelten. Essays zur Architektur

Übersetzt und herausgegeben von Yoco Fukuda, Jörg H. Gleiter u. Jörg R. Noennig

Arata Isozaki ist weltweit als Schöpfer spektakulärer Entwürfe und Bauten bekannt. Dahinter musste bisher sein theoretisches Werk zurücktreten. Zu Unrecht, wie dieser Band belegt, der erstmals Isozakis vielschichtige Gedankenwelt in deutscher Übersetzung zugänglich macht und über die Architektur hinaus feinsinnige Einblicke in die japanische Gegenwartskultur eröffnet. Einmal mehr erweist sich Isozaki als scharfer Analytiker und Kulturkritiker von internationalem Rang.

21,80 € *

2011-02-28, 194 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1116-8

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Arata Isozaki

Arata Isozaki, »Arata Isozaki & Associates«, Japan

... mit Yoco Fukuda und Jörg Rainer Noennig

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Während die Architekturwelt geblendet ist vom (intellektuellen) Minimalismus japanischer Architektur, am prominentesten und dogmatischsten vertreten von K. Sejima und T. Ando, gibt es dennoch starke Gegenpositionen auch in Japan. Arata Isozaki ist ein Hauptprotagonist: Er kombiniert intellektuell aufgeschlossene und variantenreiche Architektur mit präzisem Denken und Schreiben.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es ergänzt das Bild des internationalen Stararchitekten Isozaki um die Facette des ›Meisterdenkers‹ Isozaki – der über Jahrzehnte den japanischen Architekturdiskurs geprägt hat, ohne dabei im Ausland wirklich wahrgenommen zu werden. Seine Texte zeigen, dass jenseits von Metabolismus-Debatten auch weiter gehende Diskurse existierten, die jetzt auch im westlichen Ausland rezipiert werden können.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Texte sind weniger ›Forschungs-‹ als Diskursöffner: Dem fiktionalen Konstrukt einer genuin japanischen Architektur stellt Isozaki eine rationale und argumentative Gegenwelt entgegen, die der japanischen Kultur und Architektur ihre mysteriöse Unnahbarkeit nimmt und stattdessen einen transparenten intellektuellen Diskurs eröffnet.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

A. Isozaki, K. Sejima, T. Ando und A. Palladio.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Entwicklungsgeschichte des modernen japanischen Architektur- und Städtebaudenkens der letzten 40 Jahre – durch die Brille ihres Hauptprotagonisten.

»Die neun Essays bieten einen neuen Zugang zu Arata Isozaki.«
Elisabeth Plessen, Umrisse, 11 (2012)
Besprochen in:

Der Architekt, 2 (2011), Andreas Denk
www.djas.uni-duesseldorf.de, 6 (2011), Elisabeth Scherer
www.buchkaufen.de, 10 (2011)
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.08.2011, Steffen Gnam
Fraunhofer IRB, 10 (2011)
ARCH+, 208/8 (2012), Stephan Trüby
Autor_in(nen)
Arata Isozaki
Buchtitel
Welten und Gegenwelten. Essays zur Architektur Übersetzt und herausgegeben von Yoco Fukuda, Jörg H. Gleiter u. Jörg R. Noennig
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
194
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1116-8
DOI
Warengruppe
1584
BIC-Code
AM
BISAC-Code
ARC010000
THEMA-Code
AM
Erscheinungsdatum
2011-02-28
Auflage
1
Themen
Architektur
Adressaten
Design, Architekturtheorie, Kulturwissenschaft, Japanologie
Schlagworte
Architektur, Kunst, Kultur, Wissensarchitektur, Asien

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