Im Herbst der Volksparteien?

Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration
(2., unveränderte Auflage 2009)

Die Hochzeit der deutschen Volksparteien war sicher zugleich die beste Zeit für die deutsche Gesellschaft im 20. Jahrhundert. Die Volkspartei, ein Produkt von historischen Lernprozessen und Ergebnis sozialer Veränderungen, integrierte unterschiedliche Schichten, Generationen, Kulturen – und sie pazifizierte den zuvor oft antagonistisch ausgetragenen Konflikt. Doch die Zeit der Volkspartei scheint sich dem Ende zuzuneigen: Ihre Fähigkeit zur gesellschaftlichen und politischen Integration schwindet, ihre Vermittlungsleistung zwischen Staat und Bürger mindert sich drastisch. Der Typus »Partei« schlechthin verliert massiv an Zuspruch, wird zunehmend weniger als Medium der Teilhabe genutzt.

Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren.

14,80 € *

2009-02-27, 136 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1141-0

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Franz Walter

Franz Walter, Institut für Demokratieforschung Göttingen, Deutschland

»Essayistisch und verständlich geschrieben. Doch der schnelle Leser sollte sich vorsehen: Die Pointen erschließen sich nur beim genauen Lesen.«
Rainer Kühn, Süddeutsche Zeitung, 22.02.2010

»Die Zusammenhänge werden pointiert auf den Punkt gebracht. Das Werk besticht durch intellektuelle Schärfe, geistreichen Esprit und ist gepaart mit detaillierten Fachinformationen aus der empirischen Arbeit des Autors.«
Ralf Jeremias, Neue Politische Literatur, 55 (2010)

»Wie alle guten Bücher vermag auch ›Im Herbst der Volksparteien‹ eines anzuregen: das Selber- und Weiterdenken.«
Rainer Kühn, Deutschlandfunk, 06.04.2009

»Franz Walter beschreibt und analysiert den Auf- und Abstieg der Großparteien in Deutschland. Und er fragt nach Alternativen. Kann die Zivil- oder Bürgergesellschaft ersetzen, was den Parteien an Repräsentanz nicht mehr gelingt? Der bekannte Göttinger Parteienforscher schlägt einen weiten historischen Bogen, um in einem farbigen wissenschaftlichen Essay ein zentrales Problem der deutschen Politik zu diskutieren.«
Daniel Haufler, Süddeutsche Zeitung/NDR-Liste »Sachbücher des Monats«, 3 (2009)

»Insgesamt ist Franz Walter mit ›Im Herbst der Volksparteien?‹ ein sehr lesenswertes Buch zum ›Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration‹ gelungen.«
Volker Best, H-Soz-u-Kult, 03.11.2009

Besprochen in:

Cicero, 6 (2009), Jürgen Busche
www.forumgelb.de, 23.07.2009
Literaturen, 9 (2009), Kurt Darsow
Mindener Tageblatt, 11.09.2009, Michael Rösener
Berliner Zeitung, 14.09.2009, Lutz Lichtenberger
Das Parlament, Nr. 39/40, 21./28.09.2009, Christoph Birnbaum
HAZ, 08.12.2009, Karl-Ludwig Baader
Forschungsjournal NSB, 23/1 (2010), Thymian Bussemer
Autor_in(nen)
Franz Walter
Buchtitel
Im Herbst der Volksparteien? Eine kleine Geschichte von Aufstieg und Rückgang politischer Massenintegration
(2., unveränderte Auflage 2009)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
136
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1141-0
DOI
Warengruppe
1734
BIC-Code
JPL JHB
BISAC-Code
POL015000 POL010000 SOC026000 POL032000
THEMA-Code
JPL JHB
Erscheinungsdatum
2009-02-27
Auflage
2., unveränderte Auflage 2009
Themen
Gesellschaft, Zeitdiagnose, Politik
Adressaten
Politikwissenschaft, Gesellschaftswissenschaft, Soziologie, Geschichte, interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Volksparteien, Sozialdemokratie, Christdemokratie, Zivilgesellschaft, Politik, Gesellschaft, Politische Parteien, Politische Soziologie, Zeitgeschichte, Politikwissenschaft

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung