Ein Riss geht durch den Autor

Transmediale Inszenierungen im Werk von Peter Weiss

Peter Weiss hat schon früh das geleistet, was heute in literarischen Inszenierungen gängig geworden ist: Übergänge zwischen unterschiedlichen Medien zu stiften und sie in einem unaufhörlichen transmedialen Prozess miteinander ins Spiel zu bringen. Weiss war Maler, zugleich experimenteller Filmemacher, Schriftsteller und Theaterautor. Die unterschiedlichen Verfahren – Bild, szenische Montage und Literatur – mit ihren eigenen Brüchen und Möglichkeiten können dabei als »transmediale Paradigmen« gelten, die in den Beiträgen des Bandes auf neue Weise in den Blick genommen werden.

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2009-10-27, 240 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1156-4

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Margrid Bircken

Margrid Bircken, Universität Potsdam, Deutschland

Dieter Mersch

Dieter Mersch, Zürcher Hochschule der Künste, Schweiz

Hans-Christian Stillmark

Hans-Christian Stillmark, Universität Potsdam, Deutschland

... mit Dieter Mersch

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Peter Weiss gilt es neu zu entdecken: nicht nur mit seiner Ästhetik des Widerstandes, sondern auch mit seinem Begriff von Theater und seinen experimentellen Romanen im Zeichen von Begriffen wie Medialität, Performativität, Bildlichkeit.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Peter Weiss war Schriftsteller, Dramatiker, Maler, Filmemacher: das macht ihn besonders für intermediale Betrachtungen interessant, für die Untersuchung von Schnittstellen und Übertritten zwischen den Künsten. Zudem hat Peter Weiss zeitlebens über die verschiedenen Künste und ihren Eigensinn theoretisch reflektiert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Peter Weiss neu für die Intermedialitätsdebatte zu entdecken – das ist Anlass und Sinn des Buches. Zudem beschäftigen sich viele Beiträge des Buches mit Bildlichkeit, mit dem Verhältnis von Tafelbild und Filmbild, mit Peter Weiss' umfangreichen Referenzen auf die klassische Malerei.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Horst Bredekamp, Ludger Schwarte, Heinz Drügh, Moritz Baßler, Robert Buch, Joachim Paech.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Peter Weiss' intermediale Ästhetik wird aus medienphilosophischen, literaturtheoretischen, filmtheoretischen und kunsttheoretischen Perspektiven neu beleuchtet.

Besprochen in:
GERMANISTIK, 51/3-4 (2010)
Peter Weiss Jahrbuch, 20 (2011), Jenny Willner
Buchtitel
Ein Riss geht durch den Autor Transmediale Inszenierungen im Werk von Peter Weiss
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
240
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1156-4
DOI
10.14361/9783839411568
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB AFKV
BISAC-Code
LIT000000 ART057000
THEMA-Code
DSB AFKV
Erscheinungsdatum
2009-10-27
Auflage
1
Themen
Medien, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft
Schlagworte
Literarische Verfahren, Intermedialität, Literaturtheorie, Peter Weiss, Szenische Montage, Literatur, Medien, Literaturwissenschaft, Medienkunst, Medienästhetik

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