Sexy Media?

Gender/Queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften

In medial bestimmten Gesellschaften stehen »Medien« und »Gender« in interdependenten Beziehungen. Die damit einhergehenden Dynamiken werden von den Medien- und Kommunikationswissenschaften einerseits sowie von den Gender- und Queer Studies andererseits erforscht.

In einem transdisziplinären Brückenschlag werden in diesem Band unterschiedliche Theorien und Methoden vorgestellt, angewandt und kritisiert. Die Beiträger_innen analysieren, wie sich Konzepte von Geschlecht und Sexualität in aktuellen Medienprodukten, medialen Kontexten und Aneignungsprozessen manifestieren.

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2014-02-03, 230 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1171-7

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Skadi Loist

Skadi Loist, Universität Hamburg, Deutschland

Sigrid Kannengießer

Sigrid Kannengießer, Universität Bremen, Deutschland

Joan Kristin Bleicher

Joan Kristin Bleicher, Universität Hamburg, Deutschland

... mit Skadi Loist, Sigrid Kannengießer und Joan Kristin Bleicher (Hg.)

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Medien und medial vermittelte Kommunikation befinden sich in einem stetigen Wandel. Unser Buch bietet wichtige Einblicke in das Zusammenspiel von medialer Vermittlung, gesellschaftlichen Genderrollen und Sexualitätsdiskursen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Dieser Band eröffnet geschlechter- und queertheoretische Perspektiven auf (neue) Medien(-formate). Hier werden Gender und Queer Studies mit Medien- und Kommunikationswissenschaften zusammengedacht und die Theorien gleichzeitig kritisch reflektiert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der vorliegende Sammelband präsentiert die Vielfalt dieses Forschungsfeldes und unterstreicht seine Relevanz. Der Bogen spannt sich dabei von Analysen medialer Geschlechterrollen in Film und Reality-Formaten über empirische Studien zur Haltung von Jugendlichen gegenüber sexualisierten Medienangeboten bis zur Erprobung der Queer Theory für Felder wie Fernseh- und Festivalforschung.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten würden wir mit Simone de Beauvoir über Geschlechterkonstruktionen in heutigen Medien und medienvermittelten Kommunikationsprozessen diskutieren, dies aber auch gerne mit Alice Schwarzer.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wie ›sexy‹ sind die Medien? Antworten bieten Feminismus, Gender und Queerness in den Medien- und Kommunikationswissenschaften.

»Der Band [ist] empfehlenswert für alle Medien- und Genderinteressierten. Der wissenschaftlich- kritische Blick auf Medieninhalte, wie er in diesem Band vorgenommen wird, ist gerade im Kontext der seit einiger Zeit andauernden, kontrovers und hitzig geführten Diskussion um Sexualisierung unentbehrlich.«
Seline Kunz, MEDIENwissenschaft, 1 (2015)
»Dieser Band versammelt auf vielfältige Weise, was die Gender und Queer Studies an gesellschaftskritischem Potenzial und an alternativen Denkfiguren in Bezug auf die Teilbereiche Medieninhalt, -rezeption und -produktion zu bieten haben.«
Kathrin Friederike Müller, r:k:m, 23.06.2014
»In ›Sexy Media?‹ wird der Blick freigegeben auf die vielfältigen Ausprägungen an der Schnittstelle von Gender und Medien aus queertheoretischer Sicht. Dies vermag uns als KonsumentInnen und ProduzentInnen von TV, Print und Internet an manchen Stellen die Augen zu öffnen – für allzu alltäglich gewordene Rollenbilder, aber auch für irritierende Details in der Konstruktion von Geschlechtlichkeit.«
Philippa Schindler, AVIVA Berlin, 4 (2014)
Besprochen in:

GMK-Newsletter, 2 (2014)
WeiberDiwan, 1 (2014), Barbara Hamp
GERMANISTIK, 55/3-4 (2014)
Buchtitel
Sexy Media? Gender/Queertheoretische Analysen in den Medien- und Kommunikationswissenschaften
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
230
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1171-7
DOI
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JFSK JFD
BISAC-Code
SOC032000 SOC012000 SOC052000
THEMA-Code
JBSF JBSJ JBCT
Erscheinungsdatum
2014-02-03
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kommunikationswissenschaft, Kulturwissenschaft, Gender/Queer Studies, Filmwissenschaft
Schlagworte
Medien, Kommunikation, Gender, Queer, Kultur, Geschlecht, Gender Studies, Queer Theory, Medientheorie, Mediensoziologie, Kulturwissenschaft

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