Spielregeln der Gewalt

Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Friedens- und Geschlechterforschung

Wie viel Kultur steckt in Konflikten? In welchem Zusammenhang stehen etwa Geschlechterverhältnisse, patriarchale Herrschaft, mediale Manipulation und kulturelle Gewalt?

Dieser Band fragt nach dem Anteil kultureller Aspekte bei der Entstehung und (gewalttätigen) Austragung von Konflikten. In den Beiträgen, die im interdisziplinären Forschungsnetzwerk »Kultur & Konflikt« (Klagenfurt) entstanden sind, nimmt der Terminus »Kultur des Friedens« die Rolle einer konkreten Utopie ein – visionär genug, um ein großes, längerfristiges Ziel abzugeben, und konkret genug, um sich ihm in messbaren Schritten zu nähern.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Die Regeln des Vorkrieges. Zu diesem Buch

    Seiten 9 - 18
  4. »Loyale Gegner«. Zum Kapitel »Frieden - Kultur - Gewalt«

    Seiten 21 - 26
  5. Kultur, Struktur und das soziale Unbewusste. Plädoyer für eine komplexe, zivilisationstheoretische Friedensforschung. Johan Galtungs Gewalt- und Friedenstheorie kritisch-konstruktiv weiterdenken

    Seiten 27 - 66
  6. Frieden als Kulturbegriff. Energetisches Erfahren und transrationales Erkennen

    Seiten 67 - 82
  7. Sexism and the War System

    Seiten 83 - 98
  8. »Kulturell gekocht, rituell gegrillt«. Zum Kapitel »Psyche - Kultur - Gedächtnis«

    Seiten 101 - 106
  9. Ebenen und Topoi der Konfliktualität zwischen Gruppenpsychoanalyse und Gesellschaftstheorie

    Seiten 107 - 118
  10. Divergierende Erinnerungskulturen und gedächtnispolitische Konflikte als Faktoren im europäischen Integrationsprozess: Das Beispiel der Baltischen Staaten Estland und Lettland

    Seiten 119 - 138
  11. Gegen-Hegemonie erzeugen. Zum Kapitel »Geschlecht - Ökonomie - Kultur«

    Seiten 141 - 150
  12. Das warenproduzierende Patriarchat. Thesen zu Kapitalismus und Geschlechterverhältnis

    Seiten 151 - 170
  13. Hegemoniale Weiblichkeiten

    Seiten 171 - 184
  14. Frauenmigration und Gewalt. Überlegungen zu transnationalen Arbeits- und Gewaltverhältnissen im Privathaushalt

    Seiten 185 - 206
  15. »Mythen im neuen Design«. Zum Kapitel »Medien - Macht - Historizität«

    Seiten 209 - 214
  16. Ausschlüsse im religiösen und säkularen Kontext bedenken. Skizzen zum Bilderstreit und Genderkonflikt

    Seiten 215 - 226
  17. Kultur als Konflikt: Lektionen der Cultural Studies

    Seiten 227 - 242
  18. »Neue Männer braucht das Land ?«, »die neue Freiheit kam mit Lippenstiften ?«: Die Darstellung von Gewalt und Geschlechterbildern in der westlichen Berichterstattung über den Afghanistan- und Irakkrieg

    Seiten 243 - 264
  19. Ästhetische und politische Taktiken in einem Gefüge aus Gesten, Blicken, Bildern, Gefühlen und Blindfeldern

    Seiten 265 - 284
  20. Autorinnen und Autoren

    Seiten 285 - 290
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28,80 € *

2009-06-27, 290 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1175-5

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Viktorija Ratkovic, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Klagenfurt, Österreich

Werner Wintersteiner

Werner Wintersteiner, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Österreich

»Ein facettenreiche[r] und äußerst leserinnenfeundliche[r] Diskussionsbeitrag.«
Claudia Brunner, WeiberDiwan, 12 (2009)
Besprochen in:
Journal of Peace Education, 1/4 (2013), Renate Grasse
Buchtitel
Spielregeln der Gewalt Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Friedens- und Geschlechterforschung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
290
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1175-5
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC GTJ JFFE
BISAC-Code
SOC022000 POL034000 SOC051000
THEMA-Code
JBCC GTU JBFK
Erscheinungsdatum
2009-06-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Gewalt, Geschlecht
Adressaten
Kulturwissenschaften, Friedensforschung, Frauen- und Geschlechterforschung, Soziologie, Politik, Medienwissenschaften
Schlagworte
Gewalt, Kultur, Konflikt, Gender, Cultural Studies, Konfliktforschung, Gender Studies, Kulturwissenschaft

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