Erziehung als Wertsphäre

Eine Institutionenanalyse nach Max Weber

Max Webers Theorie der Wertsphären – zu denen beispielsweise Religion oder Politik zählen – hat eine Leerstelle: die Erziehung.

Mithilfe der weberschen Institutionentheorie versucht Robert Stölner, den Status von Erziehung zu klären, und diskutiert, ob diese als Wertsphäre mit Eigenrecht und Eigengesetzlichkeit bezeichnet werden kann. Da Erziehung nicht, wie weitestgehend Religion oder Politik, ohne externe Stabilisierungsleistungen auskommt, fasst Stölner sie hier als eine sekundäre Wertsphäre – eine These, die anhand theoretisch-analytischer Überlegungen sowie historisch-empirischer Befunde überprüft wird.

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2009-07-27, 254 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1183-0

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Robert Stölner

Robert Stölner, REGE Regionale Personalentwicklungsgesellschaft mbH und Universität Bielefeld, Deutschland

... mit Robert Stölner

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die ganze Welt braucht mein Buch nicht. Personen allerdings, die sich für das Phänomen Erziehung interessieren, insbesondere für historische und aktuelle Zusammenhänge sowohl von symbolischen als auch von strukturellen Aspekten, könnten an diesem Buch Gefallen finden und Anregungen erhalten.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Durch die Institutionentheorie Max Webers eröffnet sich ein neuer Blickwinkel. Neben der zentralen Frage, ob dem ›Bereich‹ Erziehung ein ideelles Eigenrecht und strukturelle Eigengesetzlichkeiten zugeschrieben werden können, spannt das Buch einen Bogen vom erzieherischen Handeln zur Verortung von Erziehung zu anderen gesellschaftlichen Teilbereichen wie bspw. Politik, Wirtschaft oder Religion.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Eine pädagogische Institutionentheorie ist ein Desiderat in der erziehungswissenschaftlichen Theorie. Hier kann dieses Buch einen Beitrag leisten, die Lücke zu füllen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Gerne würde ich die Perspektiven der Soziologie und Pädagogik verbinden. Hierzu fallen mir als erstes

Wolfgang Schluchter, der wohl bedeutendste Max Weber-Forscher, und Jürgen Oelkers, ein unbestrittener Experte in pädagogischen Grundfragen, ein.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Viele Antworten auf Fragen zum Phänomen Erziehung.

Autor_in(nen)
Robert Stölner
Buchtitel
Erziehung als Wertsphäre Eine Institutionenanalyse nach Max Weber
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
254
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1183-0
DOI
10.14361/9783839411834
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA JKSN JHBA
BISAC-Code
EDU040000 SOC025000 SOC026000
THEMA-Code
JNA JKSN JHBA
Erscheinungsdatum
2009-07-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Bildung
Adressaten
Soziologie, Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
Schlagworte
Max Weber, Erziehung, Wertsphären, Theorie, Bildung, Institution, Gesellschaft, Bildungstheorie, Sozialpädagogik, Soziologische Theorie, Pädagogik

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