Jenseits des Unbehagens

»Sublimierung« von Goethe bis Lacan

Dieses Buch rekonstruiert den ebenso populären wie ungeklärten Inbegriff psychoanalytischer Kulturtheorie: Sublimierung. Lektüren zu Goethe, Schopenhauer und Nietzsche, der »Sublimierung« als Schlüsselkonzept genealogischer Zivilisationstheorie etabliert, bereiten das Studium zu Freud vor: Zunächst konzipiert als Ideal der Befreiung von aller Autorität, meint Sublimierung später zunehmend Unterdrückung der Triebe; am Ende formuliert Freud die Apologie des »Leviathan« im kalten Licht psychologischen Expertenwissens. Weiterhin erörtert der Autor exemplarisch die Rezeption der klassischen Sublimierungslehre durch Thomas Mann, Adorno und Lacan. Sublimierung wird denkbar jenseits von erzwungenem Triebschicksal und Weltabkehr – als via regia zur Erschließung der »wirklichen Welt« und ihres Freiheitspotentials.

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2009-06-27, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1197-7

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Eckart Goebel

Eckart Goebel, New York University, USA

Besprochen in:

IASL online, 21.04.2011, Stefan Börnchen
Autor_in(nen)
Eckart Goebel
Buchtitel
Jenseits des Unbehagens »Sublimierung« von Goethe bis Lacan
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
280
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1197-7
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JMAF JFC
BISAC-Code
LIT000000 PSY026000 SOC022000
THEMA-Code
DSB JMAF JBCC
Erscheinungsdatum
2009-06-27
Auflage
1
Themen
Literatur, Psychoanalyse
Adressaten
Literaturwissenschaft, Psychoanalyse, Philosophie, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Sublimierung, Psychoanalyse, Literatur, Philosophie, Goethe, Schopenhauer, Nietzsche, Freud, Thomas Mann, Adorno, Lacan, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kulturtheorie, Kulturphilosophie, Literaturwissenschaft

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