Theater als Ort der Utopie

Zur Ästhetik von Ereignis und Präsenz

Hartnäckig hält sich innerhalb der Theaterwissenschaft die Rede von der utopischen Funktion der Künste, die in der Regel mit dem kulturkritischen Topos der Negation jeglicher repräsentationaler Ästhetik einhergeht. Trotz eingehender Kritik am Avantgarde-Begriff werden auch das postdramatische Theater und seine Theorie weitgehend linear auf die historische Avantgarde bezogen.

Miriam Drewes hinterfragt diese impliziten geschichtsphilosophischen Denkmuster, die mit den Begriffen »Ereignis« und »Präsenz« verbunden werden und die, ideengeschichtlich betrachtet, analog zur mystischen Absolutheitserfahrung konstruiert sind.

Sie plädiert demgegenüber für ein Verständnis von »ästhetischer Erfahrung«, das einem pragmatisch kontextbezogenen Ereignis-Begriff verpflichtet ist.

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2010-05-27, 456 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1206-6

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Miriam Drewes

Miriam Drewes, Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland

Besprochen in:

Theater der Zeit, 10 (2010), Sebastian Kirsch
bühnengenossenschaft, 10 (2010)
Autor_in(nen)
Miriam Drewes
Buchtitel
Theater als Ort der Utopie Zur Ästhetik von Ereignis und Präsenz
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
456
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1206-6
DOI
10.14361/9783839412060
Warengruppe
1586
BIC-Code
AN HPN
BISAC-Code
PER011020 PHI001000
THEMA-Code
ATD QDTN
Erscheinungsdatum
2010-05-27
Auflage
1
Themen
Theater, Ästhetik
Adressaten
Theaterwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie
Schlagworte
Theater, Theorie, Performativität, Avantgarde, Ästhetik, Theaterwissenschaft

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