Die vielen Stimmen des Bologna-Prozesses

Zur diskursiven Logik eines bildungspolitischen Programms

Wie ist es zu erklären, dass der Bologna-Prozess das traditionelle liberale Selbstverständnis der deutschen Universitäten innerhalb kürzester Zeit aufgelöst hat? Jens Maeße geht dieser Frage aus diskursanalytischer und poststrukturalistischer Sicht nach und zeigt, wie ausgehend von Texten, Reden und Interviews politische Handlungsträgerschaft hergestellt wird. Fazit: Nicht die vielbeschworene Unumkehrbarkeit macht den Bologna-Prozess so effizient, sondern das diskursive Unsichtbarmachen von politischer Verantwortlichkeit und konkreter Reformprogrammatik in einem technokratischen Konsensdiskurs.

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2010-02-27, 286 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1322-3

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Jens Maeße

Jens Maeße, Universität Mainz, Deutschland

»Mit diesem Band liegt eine tiefgehende und intensive Analyse für Soziologen, Politologen, und Sprachwissenschaftler vor. Für jeden Hochschulpolitiker und -lenker zu empfehlen.«
wissensmanagement 2, 3/4 (2010)
Besprochen in:

BEHEMOTH. A Journal on Civilisation, 2 (2010), Nadin Fromm
DISS-Journal, 20 (2010), Niels Spilker
Hochschule & Weiterbildung, 2 (2011), Daniela Steinke
Hochschule und Forschung, 2/2012, Sabrina Schenk
Autor_in(nen)
Jens Maeße
Buchtitel
Die vielen Stimmen des Bologna-Prozesses Zur diskursiven Logik eines bildungspolitischen Programms
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
286
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1322-3
DOI
Warengruppe
1572
BIC-Code
JNMN JNF PDR
BISAC-Code
EDU036000 EDU034000 SCI075000
THEMA-Code
JNM JNF PDR
Erscheinungsdatum
2010-02-27
Auflage
1
Themen
Politik, Bildung
Adressaten
Soziologie, Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft, Cultural Studies
Schlagworte
Diskursanalyse, Poststrukturalismus, Wissenschaftssoziologie, Bologna-Prozess, Konsens, Bildung, Politik, Universität, Bildungspolitik, Bildungssoziologie, Soziologie

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