Praktizierte Intermedialität

Deutsch-französische Porträts von Schiller bis Goscinny/Uderzo

Dieser Band porträtiert Künstler und Wissenschaftler aus Deutschland und Frankreich, in deren Arbeiten intermediale Praktiken im Zentrum stehen.

Die Beispiele praktizierter Intermedialität werden dabei nicht über kultur-, medien- oder literaturwissenschaftliche Theorien, sondern über die konkrete Praxis in den Blick genommen. Die Porträts von Malern, Schriftstellern, Musikern, Regisseuren, Wissenschaftlern etc. bieten ein Panorama, das die unterschiedlichen Formen praktizierter Intermedialität als konkrete mediale Praxis und als Ausdruck bestimmter theoretischer, poetologischer oder epistemischer Annahmen anschaulich aufzeigt.

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2010-07-27, 370 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1338-4

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Fernand Hörner

Fernand Hörner, Hochschule Düsseldorf, Düsseldorf, Deutschland

Harald Neumeyer

Harald Neumeyer, Universität Bayreuth, Deutschland

Bernd Stiegler

Bernd Stiegler, Universität Konstanz, Deutschland

... mit Fernand Hörner, Harald Neumeyer und Bernd Stiegler

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

›Intermedialität‹ ist in den letzten Jahren ein Zentralbegriff der Medien-, Literatur- und Kulturwissenschaften geworden. Intermediale Kunstwerke, die sich durch Medienwechsel, -kombinationen, -interaktionen und -transformationen auszeichnen, existieren wohl seit es Kunst gibt. Der Band zielt daher weniger auf theoretisch schillernde intermediale Performanz, sondern möchte vielmehr höchst konkrete Beispiele praktizierter Intermedialität deutscher und französischer Künstler vorstellen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es soll der Versuch unternommen werden, Intermedialität nicht über vorgängige kultur-, medien- oder literaturwissenschaftliche Theorien, sondern über die konkrete Praxis in den Blick zu nehmen. Durch Portraits von Künstlern (Maler, Schriftsteller, Musiker, Regisseure usw.) und Wissenschaftlern soll ein Panorama entstehen, das die unterschiedlichen Formen praktizierter Intermedialität als konkrete mediale Praxis und als Ausdruck bestimmter theoretischer, poetologischer oder epistemischer Annahmen aufzeigt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Medien existieren immer schon als Verbund und müssen als solcher analysiert werden. Deswegen sollen der historische Vorgang des Medienwechsels ebenso wie die Interaktion und wechselseitige Transformation der Medien selbst ins Auge gefasst werden. Viele bildende Künstler, Schriftsteller, Theoretiker oder auch Musiker haben mit unterschiedlichen Medien auch deshalb gearbeitet, weil das für ihr eigenes Verständnis von Kunst, Wirklichkeitsdeutung, Wahrnehmung von entscheidender Bedeutung war.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Rolf G. Renner und mit allen, die das Phänomen der ›Intermedialität‹ von der theoretischen Seite angegangen sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Band stellt 19 wichtige Vertreter einer praktizierten Intermedialität aus Frankreich und Deutschland vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart vor.

Besprochen in:

http://derdigitaleflaneur.blogspot.com, 18.10.2010, Markus Dewes
www.comedix.de, 6 (2011)
GERMANISTIK, 52/3-4 (2012)
Buchtitel
Praktizierte Intermedialität Deutsch-französische Porträts von Schiller bis Goscinny/Uderzo
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
370
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1338-4
DOI
10.14361/9783839413388
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD DSB
BISAC-Code
SOC052000 LIT000000 LIT004170
THEMA-Code
JBCT DSB
Erscheinungsdatum
2010-07-27
Auflage
1
Themen
Medien, Literatur
Adressaten
Medien-, Kultur- sowie Literaturwissenschaft
Schlagworte
Literatur, Film, Malerei, Intermedialität, Medien, Medienästhetik, Allgemeine Literaturwissenschaft, Germanistik, Französische Literatur, Medienwissenschaft

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