Konsum und Modernisierung

Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne

Warenhäuser waren von Beginn an Orte, an denen moderne Konsum- und Weltverhältnisse ausgestellt und erfahrbar wurden. Damit wurden sie auch zu Kristallisationspunkten einer moralisch aufgeladenen, mit antisemitischen und misogynen Stereotypen durchsetzten Auseinandersetzung um den beginnenden Massenkonsum und die Modernisierung des Kaiserreichs.

Thomas Lenz analysiert den Diskurs um Warenhaus und (Massen-)Konsum in den Wissenschaften, der Öffentlichkeit und in den Literaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der soziologische Blick auf den Konsum um 1900 wird hierbei – am Beispiel der Positionen von Weber, Simmel, Sombart und Veblen – mit der Debatte um die »unerwünschte Betriebsform« Warenhaus verknüpft.

20,99 € *

15. März 2014, 224 Seiten
ISBN: 978-3-8394-1382-1
Dateigröße: 0.9 MB

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Thomas Lenz

Thomas Lenz, Universität Luxemburg, Luxemburg

Besprochen in: Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 99/4 (2012), Detlef Briesen
Autor*in(nen)
Thomas Lenz
Buchtitel
Konsum und Modernisierung Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
224
ISBN
978-3-8394-1382-1
DOI
10.14361/transcript.9783839413821
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFT JFC JHBA
BISAC-Code
SOC026000 SOC022000
THEMA-Code
JBFS JBCC JHBA
Erscheinungsdatum
15. März 2014
Themen
Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft
Adressaten
Soziologie, Geschichte, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagworte
Konsum, Warenhaus, Moderne, Judentum, Weiblichkeit, Weber, Simmel, Sombart, Veblen, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Kultursoziologie, Soziologische Theorie, Wirtschaftssoziologie, Soziologie

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