Spielformen des Selbst

Das Spiel zwischen Subjektivität, Kunst und Alltagspraxis

Das Spiel konstituiert ein »Dazwischen«, einen Raum des Als-ob, welcher der sozialen Welt sowohl angehört als auch von ihr abgehoben ist. Diese »ontologische Ambivalenz« macht den Begriff des Spiels für viele zu einem idealen Vermittler im Nachdenken über die Beziehung von Subjektivität, Kunst und Alltagspraxis.

Ist der Begriff des Spiels auch nach den Diskussionen um den Status des Subjekts im Zeichen der Postmoderne geeignet, die ästhetischen und alltagspraktischen Formen zu fassen, in denen sich Selbstverhältnisse konstituieren? Die Beiträge des Bandes gehen dieser Frage aus kunst-, medien- und kulturwissenschaftlicher, philosophischer, kognitionspsychologischer und soziologischer Perspektive nach.

Inhalt

  1. Seiten 1 - 4
  2. INHALT

    Seiten 5 - 8
  3. Einleitung

    Seiten 9 - 22
  4. Formen und Funktionen des Spielbegriffs in der Philosophie

    Seiten 23 - 38
  5. Riskante Zwischenräume? Überlegungen zum Konzept des Spiels bei Johan Huizinga und Victor Turner

    Seiten 39 - 58
  6. Von der Kunst des Findens und dem Spiel des Zeigens: Übungsformen der Subjektivität

    Seiten 59 - 76
  7. Spiele des Wissens. Ethik und Ästhetik als Pole von Wissenszuschreibung im Werk Ludwig Wittgensteins

    Seiten 77 - 102
  8. Die Möglichkeit des Anderen - Zur Dezentrierung des Subjekts im Spiel bei Kant und Winnicott

    Seiten 103 - 126
  9. >Als-ob< und geteilte Intentionalität

    Seiten 127 - 138
  10. Kurzer Aufriss zur Genesis und zur Bedeutungsverschiebung des Spiels und der Spielsucht in der Gegenwart aus kultursoziologischer Perspektive

    Seiten 139 - 150
  11. Spiel und Rahmen in der Theatrotherapie um 1800

    Seiten 151 - 166
  12. Spiel und Maske. Zur Theatralität der digitalen Medien

    Seiten 167 - 180
  13. Autobiographische Spielregeln und Spielräume

    Seiten 181 - 204
  14. Der Computerspiei-Avatar als Spielform des Selbst (?)

    Seiten 205 - 226
  15. Ludische Medialität. Zur ästhetischen Erfahrung im Computerspiel

    Seiten 227 - 244
  16. Die Hand des Spielers. Zum Glücksspiel als Experiment bei Walter Benjamin

    Seiten 245 - 258
  17. Profanierungen des Erinnerns. Überlegungen zum Zusammenhang von Sammlung, Spiel und Selbstdarstellung (Colleen Moore, Walter Benjamin, Michel Leiris)

    Seiten 259 - 288
  18. »Let's Play Master and Servant«. Spielformen des paradoxen Selbst in sadomasochistischen Subkulturen

    Seiten 289 - 302
  19. Autorinnen und Autoren

    Seiten 303 - 307
  20. Seiten 308 - 310
Mehr
29,80 € *

2012-07-18, 310 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1416-9

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Regine Strätling

Regine Strätling, Universität Bonn, Deutschland

Besprochen in:

www.socialnet.de, 10 (2012), Jos Schnurer
Philosophische Rundschau, 63/1 (2016), Núria Sana Miras Boronat
Autor_in(nen)
Regine Strätling (Hg.)
Buchtitel
Spielformen des Selbst Das Spiel zwischen Subjektivität, Kunst und Alltagspraxis
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
310
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1416-9
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFD AFKV
BISAC-Code
SOC022000 SOC052000 ART057000
THEMA-Code
JBCC JBCT AFKV
Erscheinungsdatum
2012-07-18
Auflage
1
Themen
Kultur, Kunst, Medien
Adressaten
Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Philosophie, Soziologie
Schlagworte
Spiel, Subjektivität, Ästhetik, Ethik, Selbstreflexion, Kultur, Medien, Kunst, Kulturtheorie, Medienästhetik, Medienkunst, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft

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