Intersektionalität revisited

Empirische, theoretische und methodische Erkundungen

»Intersektionalität« (Intersectionality) steht für eine Perspektive, die Geschlechterforschung und feministische Anliegen wieder stärker in den Vordergrund rückt. Einschlägige Lehrbücher regen die Diskussion an und fordern zur Verfeinerung von analytischen Kategorien auf.

Der Band fragt kritisch nach der Genealogie von Intersectionality. Zugleich geht es um die empirisch fundierte Weiterentwicklung einer differenzierten Machtanalyse: Wo weisen die sozialen und kulturellen Komplexitäten über die bisherigen intersektionalen Konzeptionen hinaus? Welche ethnografischen, historischen und sozialwissenschaftlichen Zugänge sind weiterführend?

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2011-11-16, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1437-4

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Sabine Hess

Sabine Hess, Universität Göttingen, Deutschland

Nikola Langreiter

Nikola Langreiter, Wortstellerei, Lustenau, Österreich

Elisabeth Timm

Elisabeth Timm, WWU Münster, Deutschland

... mit Elisabeth Timm

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es eine kritische Genealogie der Intersektionalität diskutiert.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es öffnet insbesondere durch Beiträge der (Europäischen) Ethnologie und Geschichtswissenschaft den Raum für Methoden, ohne damit die Empirie zu vergittern.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Eine wissenschaftliche und eine politische: Wissenschaftlich geht es um die methodische Operationalisierung theoretischer Konzepte; forschungspolitisch um Fragen der universitären Institutionalisierung der Geschlechterforschung und damit verbundenen Chancen und Verluste.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit SoziologInnen.

»Ein fundierter Überblick zur Genese der Intersektionalitätsdebatten, den damit verbundenen Kontroversen sowie Erkenntnis- und Handlungsperspektiven.«
Roswitha Hofmann, WeiberDiwan, 1 (2012)
»[Das Werk] unterscheidet sich von einigen seiner Vorgänger darin, dass es kein rein theoriegeleitetes Unterfangen bleibt, sondern empirisch-analytische Perspektiven anhand einiger Forschungsarbeiten einbringt und damit anschaulicher macht, wie intersektionale Überlegungen methodisch umgesetzt werden können.«
Irene Messinger, Stimme, 82 (2012)
Besprochen in:
querelles-net.de, 13/3 (2012), Sahra Dornick
Soziologische Revue, 36 (2013)
Autor_in(nen)
Sabine Hess / Nikola Langreiter / Elisabeth Timm (Hg.)
Buchtitel
Intersektionalität revisited Empirische, theoretische und methodische Erkundungen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
280
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1437-4
DOI
Warengruppe
1722
BIC-Code
JHBA JFSJ JFFM
BISAC-Code
SOC026000 SOC032000 SOC050000
THEMA-Code
JHBA JBSF JBFQ
Erscheinungsdatum
2011-11-16
Auflage
1
Themen
Soziale Ungleichheit, Geschlecht
Adressaten
Soziologie, Geschichtswissenschaft, Ethnologie, Europäische Ethnologie, Gender und Postcolonial Studies, Migrationsforschung
Schlagworte
Intersectionality/Intersektionalität, Geschlechterforschung, Empirie, Ethnografie, Machtanalyse, Soziale Ungleichheit, Gender, Soziologische Theorie, Gender Studies, Kulturanthropologie, Soziologie

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