Doing Identity in Luxemburg

Subjektive Aneignungen – institutionelle Zuschreibungen – sozio-kulturelle Milieus

Luxemburg – internationaler Finanzplatz, europäisches Verwaltungszentrum, Einwanderungsland?

Dieses Buch gibt Einblicke in eine wenig erforschte Gesellschaft und Hinweise auf Identitätskonstruktionen unter globalisierten Bedingungen. Das interdisziplinäre Autorenteam arbeitet subjektive Aneignungs- und institutionelle Zuschreibungsprozesse auf den Gebieten »Sprache«, »Raum«, »Alltagskultur« sowie »Selbst-« und »Fremdbild« heraus und ermittelt erstmals sozio-kulturelle Milieus im Großherzogtum. Der materialreiche Band zeigt Ambivalenzen und Dynamiken in einer multikulturellen und mehrsprachigen Gesellschaft auf.

29,80 € *

2010-07-08, 304 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1448-0

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IPSE – Identités Politiques Sociétés Espaces

IPSE – Identités Politiques Sociétés Espaces, University of Luxembourg, Luxembourg

... mit Christian Schulz, Rachel Reckinger und Christian Wille

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch hebt sich von anderen Arbeiten ab, da eine solche interdisziplinäre Annäherung an den Gegenstand eher unüblich ist und Wechselwirkungen zwischen institutionellen Identifikationen und individuellen Identifizierungen selten zusammen betrachtet werden. Außerdem liefert das Buch neue Erkenntnisse über die bisher wenig untersuchte Luxemburger Gesellschaft, wie etwa die erstmalige Auseinandersetzung mit sozialen Milieus im Großherzogtum.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch überwindet essentialistische Sichtweisen und zeigt, dass es sich bei Identitätskonstruktionen nicht um objektive und abgeschlossene Prozesse handelt. Vielmehr wird die Ambivalenz und Widersprüchlichkeit von sozialen Praktiken herausgearbeitet, die den sozialkonstruktivistischen Charakter von Identitäten verdeutlicht. Somit wird eine Perspektive auf Hybriditäten möglich, die sich starren und vermeintlich vertrauten Ordnungskategorien entziehen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der poststrukturalistisch orientierte Ansatz leuchtet unterschiedliche Facetten von Identitätskonstruktionen aus. Dabei geht es um zugeschriebene und angeeignete Identitäten und ihre Wechselwirkungen. So können die Konstruktionsmechanismen sog. ›wünschenswerter Identitäten‹ bzw. ›gelebter Identitäten‹ untersucht werden. Ihre Gegenüberstellung zeigt Divergenzen zwischen den analytischen Kategorien auf, welche als innovative Annäherung an Identitätskonstruktionen zu verstehen ist.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Michael Vester, Andreas Reckwitz, Jürgen Straub, Renate Höfer, Heiner Keupp,

Armin Nassehi, Benno Werlen, Hans-Jürgen Lüsebrink, Ludger Pries und Jürgen Bolten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Dank eines interdisziplinären Zugangs gibt das Buch weitreichende Einblicke in die Konstruktions- und Aneignungsprozesse personaler und kollektiver Identitäten im multikulturellen Luxemburg.

Besprochen in:

Portal für Politikwissenschaft, 02.02.2011
FORUM, 08.04.2011, Armin Neidhardt
Buchtitel
Doing Identity in Luxemburg Subjektive Aneignungen – institutionelle Zuschreibungen – sozio-kulturelle Milieus
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
304
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1448-0
DOI
Warengruppe
1753
BIC-Code
JHMC JFC
BISAC-Code
SOC002010 SOC022000
THEMA-Code
JHMC JBCC
Erscheinungsdatum
2010-07-08
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Europa
Adressaten
Soziologie, Geographie, Gender Studies, Cultural Studies, Regionalwissenschaften, Europäische Ethnologie, Migrationsforschung
Schlagworte
Identität, Luxemburg, Milieu, Kultur, Interdisziplinarität, Gesellschaft, Europa, Kulturanthropologie, Kultursoziologie, Interkulturalität

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