medium macht mode

Zur Ikonotextualität der Modezeitschrift

Wie wird Kleidung zu Mode? Wer macht Mode? Wie erscheint Mode zwischen Bild und Text? Die Untersuchung der Ikonotextualität von Modezeitschriften zeigt auf, dass das transmediale Phänomen Mode nicht nur durch intentionale Strategien auf Produktionsseite konstituiert, sondern ebenso von produktiven Taktiken der Rezeption gebildet wird.

Anhand eines eigenen Analysemodells geht Dagmar Venohr den Funktionen dieser beiden Seiten innerhalb der intermedialen Bild-Text-Relation von Modestrecken nach und legt eine Studie vor, die sowohl für die Modewissenschaft als auch für die transdisziplinäre Bildwissenschaft und Rezeptionsforschung interessant ist.

32,80 € *

2010-11-09, 310 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1451-0

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Dagmar Venohr

Dagmar Venohr, Europa-Universität Flensburg, Deutschland

... mit Dagmar Venohr

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Mode ist nicht nur ein Allerweltsphänomen, sie ist auch Gegenstand der Wissenschaft – viele Länder haben bereits universitäre Modeinstitute und es gibt zahlreiche modewissenschaftliche Forschungsansätze. Deutschland hinkt leider noch hinterher: Obwohl wir auf einen soliden kulturwissenschaftlichen Fächerkanon blicken, konnte sich die Modewissenschaft hier bislang kaum etablieren. »medium macht mode« kann also zumindest für die deutsche Modewissenschaft durchaus von Nutzen sein.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es macht deutlich, dass es durchaus möglich ist, sich über einen scheinbar so banalen Gegenstand wie die Modezeitschrift tiefere Gedanken zu machen. Mir ist es insgesamt aber viel weniger wichtig, neue Perspektiven zu eröffnen als vielmehr differente Standpunkte kenntlich zu machen und das Einnehmen eines solchen als aktives Handeln zu proklamieren. Mich interessierte nämlich nicht, was die Modezeitschrift mit uns macht, sondern vielmehr, was wir mit Mode machen können.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Dass Medienthemen boomen, ist offensichtlich ... Faszinierend ist, inwieweit Mode mit Medien in Zusammenhang steht. Ausgehend von einer spezifischen Transmedialität der Mode, die innerhalb der Medienkombination von Bild und Text erfahrbar wird, soll Mode in ihrer medialen Abstraktheit theoretisch fassbar gemacht, und Ikonotextualität als spezifische Form der Intermedialität präzisiert werden. »medium macht mode« schließt somit an aktuelle medien-, bild- und literaturwissenschaftliche Diskussionen an.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Anstatt selbst zu diskutieren würde ich lieber eine Talkrunde zum Thema ›Modezeitschriften – Mode in Bild und Text‹ mit Susy Menkes, Anna Wintour, Hubert Burda, Karl Lagerfeld und Diedrich Diederichsen moderieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mode in Zeitschriften ist das, was wir zwischen Bild und Text erleben.

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 5 (2011)
www.AufKurs88.com, 6 (2011)
Autor_in(nen)
Dagmar Venohr
Buchtitel
medium macht mode Zur Ikonotextualität der Modezeitschrift
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
310
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1451-0
DOI
Warengruppe
1585
BIC-Code
JFCK AKT JFD
BISAC-Code
DES008000 SOC052000
THEMA-Code
JBCC3 JBCT
Erscheinungsdatum
2010-11-09
Auflage
1
Themen
Medien, Mode, Bild
Adressaten
Modewissenschaft, Bildwissenschaft, Kultur- und Medienwissenschaften, Rezeptionsforschung
Schlagworte
Mode, Zeitschrift, Ikonotext, Bildwissenschaft, Performativität, Medialität, Medien, Bild, Analoge Medien, Medienästhetik, Kulturwissenschaft

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