Intersektionalität und Kulturindustrie

Zum Verhältnis sozialer Kategorien und kultureller Repräsentationen

Wie ist die Beziehung kulturindustrieller Produkte und bestimmter sozialer Kategorien? Welche Gestaltungspotenziale bestehen im Prozess der Kulturaneignung? Haben Markt- und Verwertungslogik Einfluss auf die Darstellung sozialer Kategorien?

Dieses Buch zeigt den Zusammenhang von kulturellen Repräsentationen und der Entstehung, Reproduktion und Transformation sozialer Kategorien wie Klasse, Geschlecht und Ethnizität. Das Spektrum der interdisziplinären Beiträge umfasst sowohl grundlagentheoretische Perspektiven zu Intersektionalität und Kulturindustrie als auch Analysen und konkrete Fallbeispiele zu populären »Frauen«-Magazinen und Casting-Shows.

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2011-04-04, 288 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1494-7

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Katharina Knüttel

Katharina Knüttel, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland

Martin Seeliger

Martin Seeliger, Max Plack Institut für Gesellschaftsforschung Köln, Deutschland

... mit Martin Seeliger und Katharina Knüttel

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Zusammenstellung der Fallstudien im Buch stellt eine Integrationsleistung von empirischer Kulturwissenschaft und Ungleichheitssoziologie in der Klammer der Intersektionalitätsforschung dar. Obwohl vermutlich nicht die ganze Welt unser Buch braucht, finden wir das erstmal innovativ und hoffen, dass sich in Forschung und Praxis hierauf weiter aufbauen lässt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Nichts grundsätzlich Neues, dafür aber die weiterführende Integration existierender Forschungszweige mit rotem Theoriefaden. Fachübergreifend aufgestellt und interdisziplinär sind wir sowieso.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Intersektionalität ist ein brandaktuelles Thema und kritische Kultursoziologie ein Klassiker. In der Verbindung dieser beiden Themenkomplexe unter ungleichheitssoziologischen Gesichtspunkten sehen wir ein Desiderat der zeitgenössischen Forschung, dem zwar zunehmend nachgekommen wird, das aber bislang noch als weitgehend uneingelöst betrachtet werden kann.

4. Ihr Buch in einem Satz:

Theoretisch fundierte Fallstudiensammlung zur Bedeutung der Wechselwirkung zwischen sozialen Kategorien bei der semantischen Konstruktion kulturindustrieller Erzeugnisse.

»Das Buch sei allen empfohlen, die einen Einstieg in das kulturwissenschaftliche Feld intersektionaler Fragestellungen suchen.«
Heike Mauer, H-Soz-u-Kult, 27.10.2011
Autor_in(nen)
Katharina Knüttel / Martin Seeliger (Hg.)
Buchtitel
Intersektionalität und Kulturindustrie Zum Verhältnis sozialer Kategorien und kultureller Repräsentationen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
288
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1494-7
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFC JFFM JFSJ
BISAC-Code
SOC022000 SOC050000 SOC032000
THEMA-Code
JBCC JBFQ JBSF
Erscheinungsdatum
2011-04-04
Auflage
1
Themen
Kultur, Gesellschaft, Soziale Ungleichheit, Geschlecht
Adressaten
Gender Studies, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Soziologie
Schlagworte
Intersektionalität, Kulturindustrie, Kultursoziologie, Geschlechterforschung, Cultural Studies, Kultur, Gesellschaft, Gender, Soziale Ungleichheit, Gender Studies, Soziologische Theorie, Soziologie

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