Historico-genetic Theory of Culture

On the Processual Logic of Cultural Change

The book focuses on the modern understanding of human life-forms as constructs that followed an evolutionary history. The author thus finds science confronted with two questions: firstly, how the transgression of the virtual threshold between natural and cultural history was possible, secondly, how the socio-cultural constructs were able to develop in the course of history the way they did. The discussion concentrates on the problem of determining a processual logic in the development of societal structures as well as in the development of cognition. The focus of attention is the historico-genetic reconstruction of cognition.

The book was originally published in German as »Historisch-genetische Theorie der Kultur« (Weilerswist 2000: Velbrück).

39,80 € *

2011-04-18, 414 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1513-5

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Günter Dux

Günter Dux, Universität Freiburg, Deutschland

... mit Günter Dux

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Wir haben in der Moderne die ganze Geschichte in den Blick gefasst – von der Vorgeschichte über die archaischen Gesellschaften und die Antike bis hin zu uns. Es gibt in der Entwicklung der gesellschaftlichen Strukturen ebenso wie in der Entwicklung der kognitiven und normativen Strukturen eine Entwicklungslinie. Die muss verständlich werden. Das leistet das Buch.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch

Das Buch eröffnet ein Verständnis der Geschichte, das einsichtig werden lässt, wodurch und in welcher Weise sich die kulturelle Lebensform des Menschen von den Anfängen über Epochen hinweg zur Moderne entwickeln konnte. Es rekonstruiert die Denkformen von der Frühzeit bis zu uns. Es rekonstruiert auch die Genese der Sprache in der Struktur des Satzes. Der Aufweis einer ›prozessualen Logik‹ in der historischen Entwicklung der Denkformen revolutioniert das Verständnis der humanen Lebensform.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die letzte Errungenschaft, die die Sozial- und Geisteswissenschaften verzeichnen, war die Systemtheorie Luhmanns. Ihre Schwäche liegt darin, das Subjekt eliminiert zu haben. Überdies kann ein Verständnis der Geschichte mit ihr nicht gewonnen werden. Die historisch-genetische Rekonstruktion setzt das Subjekt in die Rechte als Akteur und Autor ein. Es, nicht das System, ist der eigentliche Konstrukteur in der Abfolge der historischen Formationen. Es ist dabei aber jeweils mit den sozialen anderen vernetzt.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Soziologen, Historikern, Philosophen, die sich auf eine erkenntniskritische Diskussion unter den Erkenntnisvorgaben der Moderne einlassen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch sucht die humane Lebensform aus der Naturgeschichte herauszuführen, um sie hernach in einer prozessualen Logik der Abfolge ihrer historischen Gestaltungen verständlich zu machen.

Reviewed in:

EthnoScripts, 1 (2012), Julia Dombrowski
Autor_in(nen)
Günter Dux
Buchtitel
Historico-genetic Theory of Culture On the Processual Logic of Cultural Change
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
414
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1513-5
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JHBA
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
JBCC JHBA
Erscheinungsdatum
2011-04-18
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Kultur
Adressaten
Sociology, Developmental Psychology, Philosophy, Cultural Anthropology, History
Schlagworte
Development In Culture and Society, Philosophy, Theory of Cognition, Culture, Society, Cultural Theory, Sociological Theory, Sociology of Culture, Cultural History, Cultural Studies

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