Spuk der Frauenseele

Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge

Lange schwarze Haare, weiße Kleider, schlaff herabhängende Arme – die weiblichen Geister des japanischen Horrorfilms sind zu Prototypen des Unheimlichen avanciert, die weltweit kopiert werden. Doch woher stammen diese Wesen und was treibt sie an?

Elisabeth Scherer verfolgt die Spur der Totengeister (yûrei) in der japanischen Kulturgeschichte und stößt dabei auf eine Fülle von Vorbildern u.a. aus Volkserzählungen, Kabuki-Stücken und Ukiyo-e. In der Analyse japanischer Geisterfilme zeigt sich ein dichtes Geflecht aus Überlieferungen und neueren Angstmotiven – wie etwa dem Verlust familiärer Strukturen, Gender-Konflikten und urbaner Vereinsamung.

33,80 € *

2011-08-08, 314 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1525-8

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Elisabeth Scherer

Elisabeth Scherer, Universität Düsseldorf, Deutschland

Besprochen in:

GMK-Newsletter, 9 (2011)
Zeitschrift für Anomalistik, 13/1+2 (2013), Lars Robert Krautschick
www.dasfantastischemagazin.de, 01.09.2011, Philipp Noltensmeier
Friedhof und Denkmal, 2 (2012), Isabel von Papen
Autor_in(nen)
Elisabeth Scherer
Buchtitel
Spuk der Frauenseele Weibliche Geister im japanischen Film und ihre kulturhistorischen Ursprünge
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
314
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1525-8
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2011-08-08
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Film
Adressaten
Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Japanologie
Schlagworte
Film, Japan, Kultur, Geister, Gender, Yûrei, Kabuki, Ukiyo-e, Geschlecht, Asien, Medienwissenschaft

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