Die Ökonomen der SPD

Eine Geschichte sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik in 45 Porträts

Sozialdemokratische Ökonomen haben wichtige Beiträge zur geschichtlichen Entwicklung der deutschen Wirtschaftsverfassung und der Sozialen Marktwirtschaft geleistet. Dieser Band stellt das Werk von 45 deutschen Wirtschaftswissenschaftlern vor, die im 20. und 21. Jahrhundert den gesellschaftlichen Idealen der Sozialdemokratie verbunden waren oder sind: von Bernstein, Kautsky und Hilferding über Karl Schiller bis hin zu Bofinger und Flassbeck. Als Analytiker des Wirtschaftslebens formulierten sie Empfehlungen und Konzepte, die das Wirtschaftsprogramm der SPD maßgeblich mitgeprägt haben.

Auf leicht verständliche Weise geschrieben, eignet sich dieses Nachschlagewerk auch für eine breitere wirtschaftspolitisch interessierte Leserschaft.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Einleitung

    Seiten 9 - 14
  4. Eduard Bernstein (1850-1932)

    Seiten 15 - 17
  5. Karl Kautsky (1854-1938)

    Seiten 18 - 20
  6. Richard Calwer (1868-1927)

    Seiten 21 - 23
  7. Alfred Weber (1868-1958)

    Seiten 24 - 26
  8. Rosa Luxemburg (1871-1919)

    Seiten 27 - 29
  9. Paul Lensch (1873-1926)

    Seiten 30 - 32
  10. Johann Plenge (1874-1963)

    Seiten 33 - 34
  11. Rudolf Hilferding (1877-1941)

    Seiten 35 - 37
  12. Emil Lederer (1882-1939)

    Seiten 38 - 40
  13. Wladimir Woytinsky (1885-1960)

    Seiten 41 - 43
  14. Fritz Naphtali (1888-1961)

    Seiten 44 - 46
  15. Eduard Heimann (1889-1967)

    Seiten 47 - 49
  16. Hans Staudinger (1889-1980)

    Seiten 50 - 52
  17. Erik Nölting (1892-1953)

    Seiten 53 - 55
  18. Fritz Baade (1893-1974)

    Seiten 56 - 58
  19. Adolph Lowe (1893-1995)

    Seiten 59 - 61
  20. Hans Neisser (1895-1975)

    Seiten 62 - 63
  21. Friedrich »Fritz« Sternberg (1895-1963)

    Seiten 64 - 66
  22. Viktor Agartz (1897-1964)

    Seiten 67 - 69
  23. Gerhard Colm (1897-1968)

    Seiten 70 - 72
  24. Ludwig Preller (1897-1974)

    Seiten 73 - 75
  25. Gerhard Weisser (1898-1989)

    Seiten 76 - 78
  26. Heinrich Deist (1902-1964)

    Seiten 79 - 81
  27. Gert von Eynern (1902-1987)

    Seiten 82 - 84
  28. Bruno Gleitze (1903-1980)

    Seiten 85 - 86
  29. Richard Löwenthal (1908-1991)

    Seiten 87 - 89
  30. Heinz-Dietrich Ortlieb (1910-2001)

    Seiten 90 - 91
  31. Karl Schiller (1911-1994)

    Seiten 92 - 94
  32. Erich Potthoff (1914-2005)

    Seiten 95 - 97
  33. Karl Kühne (1917-1992)

    Seiten 98 - 100
  34. Kurt Nemitz (1925)

    Seiten 101 - 103
  35. Herbert Ehrenberg (1926)

    Seiten 104 - 106
  36. Wilhelm Hankel (1929)

    Seiten 107 - 109
  37. Reimut Jochimsen (1933-1999)

    Seiten 110 - 112
  38. Jürgen Kromphardt (1933)

    Seiten 113 - 115
  39. Hans-Jürgen Krupp (1933)

    Seiten 116 - 118
  40. Herbert Schui (1940)

    Seiten 119 - 121
  41. Ursula Engelen-Kefer (1943)

    Seiten 122 - 124
  42. Bert Rürup (1943)

    Seiten 125 - 126
  43. Ulrich Steger (1943)

    Seiten 127 - 129
  44. Heiner Flassbeck (1950)

    Seiten 130 - 132
  45. Peter Bofinger (1954)

    Seiten 133 - 135
  46. Gustav Adolf Horn (1954)

    Seiten 136 - 138
  47. Christa Müller (1956)

    Seiten 139 - 140
  48. Karl W. Lauterbach (1963)

    Seiten 141 - 144
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16,80 € *

2010-10-04, 148 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1531-9

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Peter Engelhard

Peter Engelhard, Volkswirt, Deutschland

... mit Peter Engelhard

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es noch kein Buch gibt, das den Fachmann, den interessierten Laien und den politischen Praktiker in die Ideengeschichte sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik einführt.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Für den Ökonomen und den interessierten Laien einen Einblick in ein wenig bearbeitetes Feld der wirtschaftspolitischen Ideengeschichte. Für den politischen Praktiker bietet das Buch etwas Orientierung, wo die traditionellen Wurzeln sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik liegen und wie sie in Gegenwart und Zukunft hineinreichen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Müller-Armack schrieb, die Soziale Marktwirtschaft sei eine ›progressive Stilidee‹, die sich im Spannungsfeld von Liberalismus, christlicher Soziallehre und demokratischem Sozialismus entwickelt. Die produktive Rolle des demokratischen Sozialismus wird in der ordnungspolitischen Diskussion gern vernachlässigt, die liberale Lehre hat das wirtschaftspolitische Denken seit mehr als zwei Jahrzehnten bestimmt. Heute entsteht eine neue Diskussion über die solidarische Gesellschaft.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Peer Steinbrück, dessen wirtschaftspolitisches Wirken sozialdemokratische Tradition mit den Herausforderungen von heute verbindet.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Grundlinien sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik – von ihren Ursprüngen in die Zukunft.

»Ein verdienstvolles Bändchen für den, der sich einen Überblick über wirtschaftliche Ideengeschichte und die kontroversen Ansätze in sozialdemokratischem, aber auch sozialistischem Wirtschaftsdenken verschaffen will.«
Wochenzeitung (WOZ), 31.12.2010
Besprochen in:

Journal of Contemporary European Studies, 20/1 (2012), Stuart Parkes q Portal für Politikwissenschaft, 7 (2012), Natalie Wohlleben
Autor_in(nen)
Peter Engelhard
Buchtitel
Die Ökonomen der SPD Eine Geschichte sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik in 45 Porträts
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
148
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1531-9
DOI
Warengruppe
1736
BIC-Code
KCP JPQB GBC JPL KCZ
BISAC-Code
POL024000 REF010000 POL015000 BUS023000
THEMA-Code
KCP JPQB GBC JPL KCZ
Erscheinungsdatum
2010-10-04
Auflage
1
Themen
Wirtschaft, Politik
Adressaten
Geeignet für eine breite Öffentlichkeit, die sich für Politik und Wirtschaft interessiert, sowie für alle politik-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge
Schlagworte
Wirtschaftspolitik, Politische Ökonomie, Politische Ideengeschichte, Politik, Wirtschaft, Politische Parteien, Wirtschaftsgeschichte, Deutsche Geschichte, Politikwissenschaft

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