Mikropoetik

Robert Walsers Bieler Prosa. Spuren in ein »Bleistiftgebiet« avant la lettre

Die Mikrogramme Robert Walsers scheinen nahezu unlesbar. Die Schrift ist derart klein, dass sie einst für eine Geheimschrift gehalten wurde. Inzwischen sind die Texte transkribiert – doch das Rätsel bleibt. Kirsten Scheffler formuliert einen neuen Zugang zum ästhetischen Faszinosum des »Bleistiftgebiets«, von dem der Autor selbst erst 1927 sprechen wird. Doch bereits in der Kurzprosa, die während des Ersten Weltkriegs entstand, finden sich semantische Spuren. Die Lektüre einzelner Texte zeigt den Eintrag der ›Materialität‹ von Schrift und bildender Kunst – und die existentiellen Erschütterungen, die zu dieser Mikropoetik nicht ohne Mikropolitik führen sollten.

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2010-10-11, 514 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1548-7

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Kirsten Scheffler

Kirsten Scheffler, Universität Witten/Herdecke, Deutschland

Besprochen in:

IASL online, 21.09.2011, Kay Wolfinger
GERMANISTIK, 52/3-4 (2012)
Autor_in(nen)
Kirsten Scheffler
Buchtitel
Mikropoetik Robert Walsers Bieler Prosa. Spuren in ein »Bleistiftgebiet« avant la lettre
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
514
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1548-7
DOI
10.14361/transcript.9783839415481
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB
BISAC-Code
LIT004170
THEMA-Code
DSB
Erscheinungsdatum
2010-10-11
Auflage
1
Themen
Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Psychoanalyse und die literarisch interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Robert Walser, Schrift, Mikropoetik, Mikrogramm, Psychoanalyse, Mikropolitik, Freud, Derrida, Literatur, Germanistik, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Literaturwissenschaft

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