Bratwurst oder Lachsmousse?

Die Symbolik des Essens – Betrachtungen zur Esskultur

Warum essen wir so, wie wir essen? Warum essen wir das, was wir essen? Und was bedeutet uns das?

Essen ist ein kultureller Seismograph – Claudia Schirrmeister verdeutlicht dies, indem sie aus kommunikationssoziologischer Perspektive die diversen symbolischen Bedeutungen des Essens als Handlung und als Gegenstand unter Rückgriff auf u.a. historische, gruppen- und geschlechtsspezifische Aspekte aufzeigt.

Die Zusammenführung unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche und Perspektiven macht das anschaulich aufgebaute Buch auch für interessierte Leser_innen außerhalb der Wissenschaft zu einer lohnenswerten Lektüre.

23,80 € *

2010-11-04, 230 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1563-0

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Claudia Schirrmeister

Claudia Schirrmeister, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

... mit Claudia Schirrmeister

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Im Buch geht es um die Art und Weise, die soziale Bedeutung des Essens – Handlung und Gegenstände, Situationen, in denen wir essen. Eine vielseitige, trotz aller Theorie lebensnahe Untersuchung, die wissenswerte und interessante Informationen auf relativ wenigen Seiten zusammenfügt. Das Thema ›Essen‹ wird auf eine hoffentlich auch für den Laien verständliche und gleichzeitig unterhaltsame Weise untersucht.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es beleuchtet das zugegebenermaßen etwas abgegriffene Thema unter symbolischer Perspektive, dies auch unter historischen Rückgriffen. Mit den unzähligen Erscheinungen zu Kochkulturen und Rezeptbänden hat es nichts gemeinsam. Die Darstellung der sozialen Aussagekraft des Essens mit vielen verschiedenen Beispielen aus verschiedenen Kontexten ist in dieser Zusammenstellung informativ und spannend. Mehr über Handlungen zu erfahren, die wie selbstverständlich vollzogen werden, ist ein Ziel des Buches.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Essen ist vorwiegend ein zentrales Thema im natur- bzw. ernährungswissenschaftlichen Diskurs, in der historisch-kulturellen Betrachtung. Nach dem Motto: ›so speisten die alten Griechen, Römer‹ etc. Und ganz aktuell natürlich – en vogue – durch die vielen Kochbücher, die in der letzten Zeit erscheinen und die hohe Anzahl der Kochsendungen in nahezu allen Fernsehprogrammen. Das Buch macht sich diesen Hype zunutze, indem es versucht, grundlegende sozialwissenschaftliche Erkenntnisse zu liefern.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten mit dem ›Alltagsmenschen von der Straße‹, um zu sehen, ob er sich bestätigt fühlt und um neue Beispiele für die aufgestellten Thesen zu erhalten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wie, was, wann, wo und mit wem gegessen wird, beinhaltet eine Symbolik, die Mitteilungen über den Esser, die Werte seiner Gruppe und der Gesellschaft spiegelt.

Besprochen in:

www.teachersnews.at, 16.11.2010
Bayern 2, Magazin orange, 18.12.2010
humanismus aktuell, 14/2 (2011), Gerlinde Irmscher
Autor_in(nen)
Claudia Schirrmeister
Buchtitel
Bratwurst oder Lachsmousse? Die Symbolik des Essens – Betrachtungen zur Esskultur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
230
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1563-0
DOI
10.14361/transcript.9783839415634
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFCV
BISAC-Code
SOC022000
THEMA-Code
JBCC4
Erscheinungsdatum
2010-11-04
Auflage
1
Themen
Kultur, Esskultur
Adressaten
Kommunikationswissenschaft, Religionswissenschaft, Soziologie, Gender Studies, Cultural Studies, Werbeindustrie, Lebensmittelunternehmen sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Essen, Esskultur, Tischsitten, Fast Food, Schokolade, Gastrosophie, Kultur, Kultursoziologie, Soziologie

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