Die Debatte um geistiges Eigentum

Interdisziplinäre Erkundungen. Rechtswissenschaft – Politikwissenschaft – Philosophie

Der Begriff des »Geistigen Eigentums« ist mit den technologischen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Umwälzungen im Übergang zur Informationsgesellschaft seit den 1990er Jahren in den Mittelpunkt einer Debatte geraten – begleitet von Diskussionen um die Reform des Urheberrechts, um das massenweise Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke, um Filesharing, um Open Access, um die Ausweitung des Patentrechts usw.

Die in diesem Band vertretenen Beiträge von Juristen, Politikwissenschaftlern und Philosophen bringen die unterschiedlichen Perspektiven in einen interdisziplinären Dialog über ein Feld, in dem wie nirgendwo sonst Recht (Schutz des geistigen Eigentums) und alltägliche Praxis (massenhaftes Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke) voneinander abweichen.

24,80 € *

2010-10-18, 212 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1570-8

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Thomas R. Eimer

Thomas R. Eimer, Otto-Suhr-Institut Freie Universität Berlin, Deutschland

Kurt Röttgers

Kurt Röttgers, FernUniversität in Hagen, Deutschland

Barbara Völzmann-Stickelbrock

Barbara Völzmann-Stickelbrock, FernUniversität Hagen, Deutschland

... mit Thomas R. Eimer, Barbara Völzmann-Stickelbrock und Kurt Röttgers

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Um den Begriff des ›Geistigen Eigentums‹ wird eine – z.T. heftige – Debatte geführt, in der Wissenschaft allerdings zuallermeist fachdisziplinär begrenzt, und da vor allem wiederum von Juristen. In diesem Buch mit Beiträgen der Juristen B. Grzeszick, B. Völzmann-Stickelbrock und K. Rentrop, der Politikwissenschaftler Th. Eimer und A. Philipps, sowie der Philosophen E. Weisser-Lohmann, Chr. Schmidt und K. Röttgers wird der Versuch unternommen, die Fachgrenzen zu überschreiten und die drei Disziplinen in eine gemeinsame Diskussion eines fraglichen Sachverhalts zu verwickeln.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die neuen Perspektiven ergeben sich aus der Interdisziplinarität, die es den juristischen Lesern ermöglicht, politische Implikationen und philosophische Voraussetzungen als Argumente beizuziehen. Den politikwissenschaftlichen und philosophischen Lesern wiederum, die tatsächlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in Verfassung, Strafrecht und Zivilrecht genauer kennenzulernen und in ihre Überlegungen, sei es einschränkend, sei es kritisch, zu bedenken.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die aktuellen Debatten sind deswegen so lebhaft, weil einerseits die Diskrepanz zwischen normativen Vorgaben und der Praxis der Menschen kaum irgendwo so groß ist, indem geistiges Eigentum zwar umfassend geschützt ist, aber trotzdem tagtäglich verletzt wird. Weil andererseits die Konfrontation von amerikanischem und europäischem Recht und Rechtsempfinden im Zuge der Globalisierung zu einer Abstimmung zwingt (mehr zugunsten der Autoren oder mehr zugunsten der Verleger oder mehr zugunsten der Nutzer?). Diesem öffentlichen Diskussionsbedarf hat sich die Forschung zu stellen. Dieses Buch tut es.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Frau Ministerin Leutheusser-Schnarrenberger.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch antwortet auf den öffentlichen Gesprächsbedarf über ›Geistiges Eigentum‹ dadurch, dass es eine interdisziplinäre Diskussion anstößt.

Buchtitel
Die Debatte um geistiges Eigentum Interdisziplinäre Erkundungen. Rechtswissenschaft – Politikwissenschaft – Philosophie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
212
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1570-8
DOI
Warengruppe
1771
BIC-Code
L HPS LAQ
BISAC-Code
LAW000000 PHI034000 SOC026000
THEMA-Code
L QDTS LAQ
Erscheinungsdatum
2010-10-18
Auflage
1
Themen
Recht
Adressaten
Philosophie, Politikwissenschaft, Verfassungsrecht, Privatrecht, Strafrecht, Medienwissenschaft
Schlagworte
Geistiges Eigentum, Multimedia, Texte, Raubkopien, Patentrecht, Open Access, Recht, Sozialphilosophie, Rechtssoziologie, Medienwissenschaft, Soziologie

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