Schwermetallanalysen

Die musikalische Sprache des Heavy Metal

Die Attraktivität von Heavy Metal ist seit 40 Jahren ungebrochen. »Metal« stellt trotz – oder wegen – seines oft zwiespältigen Leumunds ein globales Phänomen dar, in dessen Mittelpunkt die Liebe zur Musik steht.

Dietmar Elflein beschäftigt sich intensiv mit Heavy Metal als Musik und untersucht LPs und Bands, die das Genre geprägt haben, auf musikalische Gemeinsamkeiten und Entwicklungslinien – die musikalische Sprache des Heavy Metal. Die Vielfalt der untersuchten musikalischen Ansätze reicht von Black Sabbath über Judas Priest und Iron Maiden bis zu Metallica, Megadeth und Slayer, schließt aber auch die weniger ›metallischen‹ Werke von AC/DC, Motörhead und Guns N'Roses mit ein.

26,99 € *

2014-03-27, 362 Seiten
ISBN: 978-3-8394-1576-4
Dateigröße: 3.82 MB

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Dietmar Elflein

Dietmar Elflein, Technische Universität Braunschweig, Deutschland

... mit Dietmar Elflein

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil in den vielen Büchern, die über populäre Musikformen veröffentlicht werden, viel zu wenig über die Musik geschrieben wird.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die musikalische Sprache populärer Musikformen ist beschreibbar, wenn man sich von der Harmonik als zentrales Analyseelement löst und andere musikalische Elemente (Rhythmik, Form, Ensemblespiel) in den Mittelpunkt stellt. Außerdem versucht »Schwermetallanalysen« Ergebnisse und Diskussionen der Erinnerungsforschung auf populäre Musikformen zu übertragen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In die inter- oder transdisziplinär geprägten Debatten zu populären Musikformen bringt »Schwermetallanalysen« einen musikwissenschaftlichen Standpunkt ein, der gerade von Nichtmusikwissenschaftler/-innen seit langem erwartet wird. Die anhaltende Diskussion um die Möglichkeiten der Analyse populärer Musikformen wird um einen neuen Beitrag erweitert. Die immer wieder gestellte Frage nach der Notwendigkeit der intensiven Beschäftigung mit populärer Musik als Musik wird mit einem entschiedenen ›Ja‹ beantwortet.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Da gibt es kein ›am liebsten‹. Ich diskutiere gerne mit allen, die ein ernsthaftes Interesse an einer Diskussion haben. Ich freue mich aber besonders über Rückmeldungen von aktiven Metal-Musikern und Musikerinnen sowie Fans.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Schwermetallanalysen« untersucht für Metal prägende LPs und Bands von Black Sabbath bis Slayer auf musikalische Gemeinsamkeiten und Entwicklungslinien.

»In diesem Buch zeigt sich Wissenschaft mal von seiner besten Seite.«
Frank Schäfer, junge welt, 11.03.2011
»Elfleins ›Schwermetallanalysen‹ ist Wissenschaft, wie man sie sich öfter wünschte.«
Frank Schäfer, Zeit online, 17.02.2011
»Sämtliche Diskussionen und Kontextualisierungen der Analyseergebnisse sind informativ und lehrreich, und das nicht nur für Experten.«
Marcus Erbe, OX-FANZINE, 2/3 (2011)
Besprochen in:

ROCKS, 01 (2011), Matthias Penzel
http://magazin.amboss-mag.de, 06.01.2012
http://webcritics.de, 09.01.2012, E. Kneisel
www.textem.de, 20.01.2011, Dominik Irtenkauf
taz, 01.04.2011, Frank Schäfer
www.bloom.de, 06.04.2011, Tobias Stalling
www.musicheadquarter.de, 25.08.2011
WDR 5/Scala, 29.06.2011, Sebastian Wellendorf
www.rockandroad.de, 2 (2013), Andreas Schindlbeck
Autor_in(nen)
Dietmar Elflein
Buchtitel
Schwermetallanalysen Die musikalische Sprache des Heavy Metal
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
362
ISBN
978-3-8394-1576-4
DOI
10.14361/transcript.9783839415764
Warengruppe
1591
BIC-Code
AVA AVGP JFCA
BISAC-Code
MUS020000 SOC022000
THEMA-Code
AVA AVLP JBCC1
Erscheinungsdatum
2014-03-27
Themen
Popkultur, Musik
Adressaten
Musikwissenschaft, Popularmusikforschung, Kulturwissenschaft, Fans und die an Heavy Metal interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Populäre Musik, Heavy Metal, Musikalische Analyse, Kulturelles Gedächtnis, Popkultur, Musik, Popmusik, Klang, Musikwissenschaft

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