Die Stadt und ihr Gedächtnis

Zur Zukunft der Stadtmuseen

Der Lebensraum Stadt verändert sich und mit ihm seine museale Repräsentation. Die Notwendigkeit, diese jüngeren Entwicklungen dar- und auszustellen, fordert das Stadtmuseum heraus, ebenfalls in Bewegung zu kommen und andere Akzente in der Präsentation von Stadtgeschichte zu setzen.

Dass und in welcher Weise dies geschehen kann, zeigen die Beiträge des Bandes auf. Dabei entsteht ein plastisches Bild des Stadtmuseums der Zukunft.

20,80 € *

2011-04-29, 172 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1597-5

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Claudia Gemmeke

Claudia Gemmeke, Stadtmuseum Berlin, Deutschland

Franziska Nentwig

Franziska Nentwig, Stadtmuseum Berlin, Deutschland

... mit Claudia Gemmeke und Franziska Nentwig

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Während Kunstmuseen durch aufsehenerregende Neubauten zum Imagineering der Städte genutzt werden, müssen sich die historischen Museen der Städte vor der Schließung wehren. Stadtmuseen bergen das Gedächtnis der Stadt, sie müssten auch ihre Visitenkarte sein! Erstmalig wird in dem vorliegenden Band die Zukunftsfähigkeit des Stadtmuseums für die urbane Gesellschaft zum Thema gemacht.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die spätmoderne urbane Gesellschaft verändert immer rascher ihre soziale Gestalt. Die rasante Veränderung der Gesellschaft in den großen Städten stellt deren Erinnerungskultur vor eine große Herausforderung. Längst hat sich ein Paradigmenwechsel für die klassischen Kulturinstitutionen vollzogen. Welche neuen Rollen und Funktionen kann der Gedächtnisspeicher der Stadt wahrnehmen? Die Beiträge des Bandes zeigen verschiedene Perspektiven für ein zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Stadtmuseum auf.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Kernaufgaben des Museums sind das Sammeln und Bewahren, das Forschen und Vermitteln. Reicht deren Erfüllung heute noch, um sich vor dem Spardiktat der Politiker zu retten? Oder müssen Stadtmuseen eine neue Legitimität ihrer klassischen Kernaufgaben formulieren und einlösen? Ist das partizipative Museum der Weg in die Zukunft? Wo sind die Grenzen seines gesellschaftlich integrativen Potentials? Das Buch reflektiert aktuelle Fragestellungen, auch aus internationaler und soziologischer Perspektive.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch vereint bewusst unterschiedliche Aspekte aus verschiedenen Disziplinen. Politiker, Ethnologen, Soziologen, Kulturwissenschaftler, Architekten und Gestalter blicken auf die Probleme und die Zukunftspotentiale der Institution Stadtmuseum in der Stadt des 21. Jahrhunderts. Die multiperspektivische, kritische Analyse und Auseinandersetzung der Positionen macht den Band außerordentlich anregend.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine Positionsbestimmung und Anregung für die Zukunftsfähigkeit des Stadtmuseums.

»Viele spannende Ansätze für die künftige Arbeit in Stadtmuseen.«
Mitteilungen, 45/1 (2013)
»[Die] Lektüre sei jeder Leiterin und jedem Leiter eines Stadtmuseums empfohlen.«
Wolfgang Stäbler, museum heute, 42 (2012)
»Die Publikation [stellt] eine Bereicherung innerhalb der ansonsten oft mühsam lesbaren museologiscen Fachliteratur [dar], da sie ein ausgewogenes Verhältis in der theoretischen Bespielung des Museumsbetriebs aus unterschiedlichen Perspektiven anbietet und aufgrund seiner prägnanten Kürze auch gute Chancen bestehen, dass der Tagungsband [...] von Museumspraktikern rezipiert wird.«
Astrid Pellengahr, Zeitschrift für Volkskunde, 108/II (2012)
»Wer immer in den nächsten Jahren ein Museum konzipiert [...], dem sei der Band [...] dringend zur Lektüre empfohlen: nicht nur wegen der grundlegenden Gedanken und der zusätzlich enthaltenen Konzept- und Visualisierungsbeispiele, sondern vor allem wegen der weiterführenden Fragen, die er formuliert und zu denen er anregt.«
Esther Gajek, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde (2012)
»Anregende Lektüre.«
museums.brief, 2 (2011)
»Viele der Beiträge enthalten spannende Ansätze für die zukünftige Arbeit in Stadt- und anderen Museen. Ich möchte die Lektüre des Bandes gern allen Museumsmachern [...] ans Herz legen.«
Julia Schramm, Berichte der Gesellschaft für Volkskunde Schleswig-Holstein, 12 (2011)
»Dieser Band bietet keine endgültigen Antworten, dafür jedoch vielfältige Anregungen.«
forum Geschichtskultur Ruhr, 2 (2011)
»Anregender Tagungsband.«
Mitteilungen, 41 (2011)
Besprochen in:
Standbein Spielbein, 90/8 (2011)
kulturverrückt, 2 (2011)
Kulturpolitische Mitteilungen, 137/2 (2012), Franz Kröger
Fachbuchjournal, 3 (2013), Bärbel Maul
CURIOSITAS, 12 (2013), Jürgen Schmid
Autor_in(nen)
Claudia Gemmeke / Franziska Nentwig (Hg.)
Buchtitel
Die Stadt und ihr Gedächtnis Zur Zukunft der Stadtmuseen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
172
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1597-5
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM HBTB
BISAC-Code
ART059000 HIS054000
THEMA-Code
GLZ NHTB
Erscheinungsdatum
2011-04-29
Auflage
1
Themen
Stadt, Museum, Kulturmanagement
Adressaten
Museologie, Geschichte, Soziologie, Kulturwissenschaften
Schlagworte
Stadtmuseum, Museum, Stadtgeschichte, Gedächtnis, Kultur, Geschichtsvermittlung, Musealisierung, Stadt, Kulturmanagement, Museumswissenschaft, Museumspädagogik, Kulturgeschichte, Urban Studies

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