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2010-09-09, 174 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1616-3

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Tobias G. Natter

Tobias G. Natter, Leopold Museum Wien, Österreich

Michael Fehr

Michael Fehr, Universität der Künste Berlin, Deutschland

Bettina Habsburg-Lothringen

Bettina Habsburg-Lothringen, Museumsakademie Joanneum Graz, Österreich

... mit Tobias G. Natter, Michael Fehr, Bettina Habsburg-Lothringen

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Solche gibt es viele. Unser Buch richtet sich primär an die Museumswelt. Die Frage dahinter aber ist grundsätzlich: Angesichts der Forderung nach mehr Publikumsorientierung beschäftigen sich aktuell viele Museen damit, wie sie ihre Sammlungen öffentlich zugänglich machen können. Dazu ist im deutschsprachigen Raum bislang kaum Literatur erschienen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch? Wir hatten eine Fachtagung zum Thema Schaudepot veranstaltet, die auf enormes Interesse gestoßen ist. Der Tagungsband mit allen Referaten stellt eine systematische Zusammenschau von theoretischen Grundsatzüberlegungen und Erfahrungsberichten aus der Praxis dar. Im ersten Teil wird eine kulturwissenschaftliche und museologische Einordnung des Formats ›Schaudepot‹ vorgenommen, Teil zwei widmet sich der Umsetzung.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Weltweit werden die Museumssammlungen immer größer. Von der breiten Öffentlichkeit kommt immer stärker der Wunsch, Zugang zu erhalten. In der Einrichtung eines Schaudepots sehen wir eine Möglichkeit, der Forderung nach Demokratisierung von Museen nachzukommen. Dabei geht es auch um Fragen zur ›Sammlungswürdigkeit‹, Deutungshoheit und Autorenschaft des Museums.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Im Rahmen der Tagung konnten wir wichtige Fragen mit ausgewiesenen Spezialist/-innen diskutieren und würden diese Diskussion gerne mit Fachleuten wir Krzysztof Pomian als ›Spezialist des Sammelns‹ fortsetzen.

5.Ihr Buch in einem Satz:

Im Museum ist der Umgang mit Sammlungsgut zwischen exponieren und deponieren eine spannende Angelegenheit. Schaudepots – wenn sie individuell und aus der Sammlung heraus konzipiert werden, funktionieren auch für die Besucher/-innen und verändern deren Perspektive auf Museum.

»Was macht ein lesenswertes Fachbuch aus? Die Antwort könnte lauten: ein grundlegendes Thema, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, am Beispiel vorgeführt, theoretisch begründet, praktisch belegt, Unterschiedliches und Widersprüchliches vereinend sowie Impulse für zukünftige Arbeiten enthaltend. ›Die Praxis der Ausstellung‹ ist so ein Buch.«
Esther Gajek, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2014
»Den Autoren gelingt es, die fehlende klare Begrifflichkeit für das Schaudepot, Schaumagazin und die begehbaren Depots gleichermaßen nachvollziehbar zu machen wie die verschiedenen, meist lösungsorientierten Beweggründe, warum Schaudepots in der Vergangenheit und im Heute entstanden sind und entstehen.«
Mitteilungen, 45/1 (2013)

Besprochen in:
Mitteilungen, 40 (2011)
Mitteilungsblatt Museumsverband Niedersachsen Bremen, 72 (2011)
Mitteilungen, 42 (2012)
Restauro, 7 (2011)
Fachbuch Restaurierung Konservierung Denkmalpflege, 2 (2012)
AKMB-News, 19/1 (2013), Susanne Graner
CURIOSITAS, 14-15 (2014/15), Jan Mende
Buchtitel
Das Schaudepot Zwischen offenem Magazin und Inszenierung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
174
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1616-3
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM KJM
BISAC-Code
ART059000 BUS100000 BUS041000
THEMA-Code
GLZ KJM
Erscheinungsdatum
2010-09-09
Auflage
1
Themen
Kulturmanagement, Museum
Adressaten
Museologie, Kunst- und Kulturwissenschaften, Restaurierung
Schlagworte
Schaudepot, Magazin, Museologie, Tagung, Ausstellungswesen, Museum, Kulturmanagement, Praktische Museumskunde, Museumswissenschaft, Kunstmanagement

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