Wie Popmusik bedeutet

Eine synchrone Beschreibung popmusikalischer Zeichenverwendung

Popmusik ist zu einem komplexen Forschungsgegenstand geworden, bei dem diverse Idiome, Medien und Lesarten interagieren. Die Analyse erfolgt zumeist aus dem Blickwinkel einer singulären Disziplin, etwa der Musik-, Literatur-, Medien- oder Sozialwissenschaft. Jedoch bleibt dabei das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten – und mit ihm das Deutungsspektrum des popmusikalischen Textgewebes – notwendig außen vor.

Ole Petras entwickelt einen methodischen Ansatz, der stattdessen nach dem Wie der Sinnproduktion fragt und jene Regeln erforscht, die die Verbindung einzelner bedeutungstragender Elemente organisieren.

Er zeigt: Was Popmusik bedeutet, ist nachrangig, wenn wir wissen, wie Bedeutung entsteht.

31,80 € *

2011-08-01, 318 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1658-3

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Ole Petras

Ole Petras, Universität Kiel, Deutschland

... mit Ole Petras

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Welt braucht m.E. jedes Buch, das sie kriegen kann. Darüber hinaus könnte mein Buch für diejenigen Leser von Nutzen sein, die verstehen wollen, wie Popmusik funktioniert – sei es im wissenschaftlichen Kontext oder aus privatem Interesse. ›Bedeutung‹ umfasst eben nicht nur den Stellenwert eines Kunstwerks, sondern auch die Regeln seines Zustandekommens.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Mein Buch verbindet traditionelle Analyseverfahren mit im weitesten Sinne postmodernen Ansätzen. Dadurch gewinnt einerseits die Rolle des Rezipienten ein größeres Gewicht. Popmusik ist nicht länger ein nachträglich kontextualisiertes Artefakt, sondern setzt die Beteiligung und den Umgang mit ihr immer schon voraus. Andererseits durchläuft ein Popsong verschiedene Stufen der Bearbeitung, die als solche sichtbar gemacht werden können. Neu ist also die Perspektive der Perspektive auf den Text.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Popmusik ist eine relativ junge Gattung und dementsprechend erst in Ansätzen erforscht. Ziel des Buches war es nicht nur, die einzelnen Disziplinen zu verknüpfen, sondern ihr Zusammenspiel als unausweichliche Folge der Intermedialität des Gegenstandes zu begreifen. Bislang scheint es wenige Untersuchungen zu geben, die sich auf ein solch heikles Manöver einlassen. Aber wer Popmusik analysiert, verlässt fast notwendig die Grenzen des eigenen Diskurses.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen. Darum geht es ja.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Wie Popmusik bedeutet ist der Versuch, Popmusik als das zu behandeln, was sie ihrer Anlage nach ist: ein Kommunikationsmittel.

»Eine Handreichung für die praktische Analyse von Popsongs.«
www.literaturkritik.de, 4 (2012)
»Mit Ole Petras hat sich ein Fachmann im besten Wortsinn dem Thema gewidmet: Der Autor hat die einschlägige Literatur studiert (ein Mammutunterfangen bei dem Themenspektrum) und sie für seine Zwecke nutzbringend angewendet.«
Michael Stapper, info-netz-musik, 28.11.2011
Besprochen in:

MEDIENwissenschaft, 1 (2012), Stefan Hoffmann
http://www.hhv-mag.com, 11.06.2012
Merkur, 5 (2013), Eckhard Schumacher
Autor_in(nen)
Ole Petras
Buchtitel
Wie Popmusik bedeutet Eine synchrone Beschreibung popmusikalischer Zeichenverwendung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
318
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1658-3
DOI
Warengruppe
1591
BIC-Code
AVA AVGP
BISAC-Code
MUS020000
THEMA-Code
AVA AVLP
Erscheinungsdatum
2011-08-01
Auflage
1
Themen
Popkultur, Musik
Adressaten
Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft, Musikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Soziologie
Schlagworte
Pop, Popmusik, Analyse, Rhizom, Signifikation, Musik, Popkultur, Allgemeine Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft

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