Vom Publicum

Das Öffentliche in der Kunst

Im Publikum überlagern sich Kunst und Gesellschaft. Es ist der Ort, an dem ästhetische Praxis in einer Gesellschaft öffentlich wird und an dem politische Fragen in künstlerischer Inszenierung sichtbar und verhandelbar werden.

Dieser Band stellt die Frage nach einer Ästhetik des Öffentlichen und den Öffentlichkeiten der Künste. Er versammelt Beiträge aus der Kunstgeschichte, der politischen Philosophie sowie der Film-, Theater- und Medienwissenschaft und sucht Formationen des Gemeinsamen in historischen und gegenwärtigen künstlerischen Produktionen, Prozessen sowie Rezeptionsweisen.

28,80 € *

2012-05-02, 246 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1673-6

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Dietmar Kammerer

Dietmar Kammerer, Philipps-Universität Marburg, Deutschland

... mit Dietmar Kammerer

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Kunst braucht das Publikum ebenso wie das Publikum die Kunst, ohne die es sich nicht als solches versammelt hätte. Das hat fundamentale Bedeutung auch jenseits des Kunstkontextes. Was wir heute ›Öffentlichkeit‹ nennen, hieß früher ›Publikum‹ – beides war nicht voneinander zu trennen. Man muss also gar nicht erst die Frage nach einem expliziten oder versteckten ›politischen‹ Gehalt eines Kunstwerkes bemühen. Es gibt einen Zusammenhang, der grundsätzlicher ist.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der Sammelband bietet historische, systematische und werkorientierte Ansätze aus verschiedenen Disziplinen: Politikwissenschaft, Philosophie, Filmwissenschaft, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft, Architektur und andere mehr. Diese unterschiedlichen Perspektiven in einen Dialog gebracht zu haben ist, was den Band auszeichnet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Abgesehen davon, dass die zugrunde liegende Frage nach der Möglichkeit der Bildung von Öffentlichkeit zeitlos ist, bietet der Band pointierte Reflexionen und Kommentare auf die Positionen aktuell in verschiedenen Kontexten diskutierter Theoretiker wie Jacques Rancière, Nicolas Bourriaud oder Jean-Luc Nancy.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit all denen, für die Kunst immer noch etwas ist, das nur sonntags stattfindet, und das man in den hinteren Teil der Zeitung verbannen kann – sauber getrennt vom Politik- und Wirtschaftsteil, in denen die angeblich einzigen für unsere Gesellschaft relevanten Fragen diskutiert werden.

5. Ihr Buch in einem Satz:

›In Berlin heißt das Ding jetzt Publicum‹.

»Viele anregende und überraschende Sichtweisen und Perspektiven.«
Florian Vaßen, Zeitschrift für Theaterpädagogik, 4 (2013)
Besprochen in:

MEDIENwissenschaft, 4 (2013), Hans-Dieter Kübler
Autor_in(nen)
Dietmar Kammerer (Hg.)
Buchtitel
Vom Publicum Das Öffentliche in der Kunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
246
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1673-6
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
AB AC
BISAC-Code
ART037000 ART015000
THEMA-Code
AB AGA
Erscheinungsdatum
2012-05-02
Auflage
1
Themen
Medien, Kunst
Adressaten
Theaterwissenschaft, Filmwissenschaft, Philosophie, Kunstwissenschaft, Soziologie
Schlagworte
Kunst, Ästhetische Praxis, Öffentlichkeit, Rezeption, Politik, Medien, Kultur, Politische Kunst, Kunstgeschichte, Ästhetik, Kunstwissenschaft

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