Moderne als Weltbewusstsein

Ideen für eine humanistische Sozialtheorie in der globalen Moderne

Oliver Kozlarek arbeitet die Grundlagen einer innovativen Sozialtheorie der globalen Moderne heraus, die neue theoretisch-begriffliche Impulse (Weltbewusstsein, Humanismus) zu setzen und die Soziologie in origineller Weise mit Diskursen etwa des Postkolonialismus und einer Poetik der Erfahrung zu verbinden vermag. Dieser eigenwertige Beitrag soll nicht zuletzt der Soziologie neue Reflexionschancen in ihrem möglichen Übergang zu einer vielstimmigen, aber an Übersetzungschancen ausgerichteten »Weltsoziologie« eröffnen.

Einen ersten Schritt in diese Richtung geht der Autor, indem er zeigt, was die Sozial- und Kulturwissenschaften vom Werk des mexikanischen Dichters und Essayisten Octavio Paz lernen können.

31,80 € *

2011-10-04, 324 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1696-5

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Oliver Kozlarek

Oliver Kozlarek, Universidad Michoacana de San Nicolás de Hidalgo, Mexiko

... mit Oliver Kozlarek

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Mein Buch drückt ja bereits im Titel aus, dass es ein Buch für die Welt sein soll. Es möchte vor allem in jene Bereiche der Sozialtheorie eingreifen, in der die Frage danach im Mittelpunkt steht, wie sich soziale und kulturelle Probleme verstehen lassen, wenn sie vor dem Hintergrund der Globalisierung und aus der Perspektive menschlicher Erfahrungen betrachtet werden. Wie lassen sich Welt und Menschheit im Ganzen denken, ohne die kulturelle Vielfalt zu unterschlagen?

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es werden begrifflich-theoretische Alternativen vorgeschlagen: Weltbewusstsein statt Kosmopolitismus. Humanismus statt Systemtheorie. Moderne als planetarisches Bewusstsein. Autoren aus dem ›Süden‹ sollen die bekannten Einsichten von Autoren aus dem ›globalen Norden‹ ergänzen und herausfordern. Und schließlich sollen Stimmen jenseits der akademischen Welt eingefangen werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

In den aktuellen kultur- und sozialtheoretischen Debatten vor allem in der Soziologie, aber auch in anderen Disziplinen, steht die Einsicht nach der globalen Vernetzung menschlicher Angelegenheiten bereits seit einiger Zeit im Mittelpunkt. Die Impulse aus diesen Debatten sollen hier aufgenommen, gleichzeitig aber auch so verstärkt werden, dass die Notwendigkeit neuer theoretisch-begrifflicher Orientierungen deutlich wird, in denen es wieder deutlicher um den Menschen geht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Kultur- und Sozialwissenschaftler aller Fächer.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Moderne soll hier vor allem als Bewusstsein für die planetarische Verknüpfung menschlicher Angelegenheiten und Erfahrungen verstanden werden.

»Überraschende Einblicke in das soziologische, philosophische und literarische Denken in der ›Peripherie‹.«
Jos Schnurer, socialnet.de, 28.12.2011
Besprochen in:

Portal für Politikwissenschaft (pw-portal.de), 2 (2012), Björn Wagner
Autor_in(nen)
Oliver Kozlarek
Buchtitel
Moderne als Weltbewusstsein Ideen für eine humanistische Sozialtheorie in der globalen Moderne
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
324
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1696-5
DOI
Warengruppe
1722
BIC-Code
JHBA JFFS JFC
BISAC-Code
SOC026000 POL033000 SOC022000
THEMA-Code
JHBA GTQ JBCC
Erscheinungsdatum
2011-10-04
Auflage
1
Themen
Globalisierung, Gesellschaft, Mensch
Adressaten
Soziologie, Philosophie, Kulturwissenschaften
Schlagworte
Modernitätstheorie, Humanismus, Postkolonialismus, Soziologie In Mexiko, Octavio Paz, Gesellschaft, Mensch, Globalisierung, Soziologische Theorie, Kulturtheorie, Soziologie

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