Der asymmetrische Westen

Zur Pragmatik der Koexistenz pluralistischer Gesellschaften

Dieser Band schärft den Blick für die politische Lage des Westens. Er stellt die Asymmetrien und Ungleichheiten der westlichen Gesellschaften in den Mittelpunkt und betrachtet sie unter philosophischen und kulturwissenschaftlichen Aspekten.

Die verschiedenen untersuchten Identitäten spiegeln sich in spezifischen Formen von sozialer Benachteiligung und Unterdrückung wider. Die Beiträge erarbeiten erstmals ein Projekt für die Emanzipation der Differenz und legen die alles durchdringende Trübheit der sozialen Bindungen in den unterschiedlichsten Kontexten offen. Durch den interdisziplinären Ansatz liefern sie Denkanstöße auch für Nachbardisziplinen.

32,80 € *

2012-02-24, 306 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1705-4

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Barbara Henry

Barbara Henry, Elite-Universität Sant'Anna School of Advanced Studies Pisa, Italien

Alberto Pirni

Alberto Pirni, Sant'Anna School of Advanced Studies Pisa, Italien

... mit Barbara Henry und Alberto Pirni

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

In einer Welt, die sich immer mehr beschleunigt, dabei aber ihre Ziele immer weniger zu erkennen vermag, möchten wir einen Beitrag leisten zu etwas sehr Einfachem, doch selten Praktiziertem: entschleunigen und innehalten. Wir möchten kritisch reflektieren, wo wir stehen und warum wir in einem Teil der Welt leben, der sich nicht wirklich bewusst zu sein scheint, dass die konfliktgeladenen Asymmetrien, die ihn durchziehen, auch positive, bisher unvorstellbare Veränderungen hervorbringen könnten.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch bietet die Möglichkeit, eine bestimmte Perspektive zu eröffnen und zu diskutieren: Das wissenschaftlich-begriffliche Vokabular, dass der Westen im Laufe seiner Geschichte entwickelt und angewandt hat, um den Rest der Welt zu ›konstruieren‹, wird hier gegen den Westen selbst gewandt, um seine innere Vielfalt und Fragmentierung zu zeigen. Identitäten und Asymmetrien sind die wichtigsten theoretisch-pragmatischen Dimensionen, die hier in ihren vielfältigen Bedeutungen analysiert werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Unterschiedliche Formen der Unterdrückung individueller und gruppenbezogener Identitäten charakterisieren unsere soziale und politische Gegenwart. Das Buch bietet die Mittel, sie zu demaskieren, ihre spezifischen Motive zu unterscheiden und ihnen entgegenzuwirken. Um eine theoretische Undifferenziertheit zu überwinden, die oft pragmatische Unbeweglichkeit erzeugt, ist das Buch interdisziplinär ausgerichtet, verbindet politische Philosophie, Gender Studies und Sozialpsychologie mit postkolonialen und interkulturellen Ansätzen.

4. Ihr Buch in einem Satz:

Die Asymmetrien, die uns im Westen und anderswo umgeben, zu reflektieren, ist der erste Schritt, ihnen entgegenzuwirken.

Besprochen in:

pw-portal.de, 6 (2012), Jan Achim Richter
Polylog, 31 (2014), Franz Gmainer-Pranzl
Autor_in(nen)
Barbara Henry / Alberto Pirni (Hg.)
Buchtitel
Der asymmetrische Westen Zur Pragmatik der Koexistenz pluralistischer Gesellschaften
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
306
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1705-4
DOI
10.14361/transcript.9783839417058
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPS JHBA
BISAC-Code
PHI034000 PHI019000 SOC026000
THEMA-Code
QDTS JHBA
Erscheinungsdatum
2012-02-24
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Politik
Adressaten
Philosophie, Soziologie, Kulturwissenschaften, Anthropologie, Politikwissenschaften, Kommunikationswissenschaften
Schlagworte
Asymmetrie, Vergleich, Alterität, Koexistenz, Identität, Differenz, Gesellschaft, Politik, Sozialphilosophie, Politische Philosophie, Soziologische Theorie, Kulturwissenschaft, Philosophie

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