Fahrzeuge auf Zelluloid

Fernsehwerbung für Automobile in der Bundesrepublik des Wirtschaftswunders. Ein kultursoziologischer Versuch

Diese kultursoziologische Studie rekonstruiert den Wandel von Fernsehwerbespots, die für Modelle der gehobenen Mittelklasse der Kölner Ford-Werke in den Jahren 1959 bis 1967 produziert worden sind. Das theoretische Vokabular hierfür bezieht Stefan Bauernschmidt aus der »Theorie soziokultureller Dynamik« (Geertz). Mit den Mitteln qualitativer Inhalts- und Bildanalyse zeichnet er die Korrespondenz zwischen den Bedeutungsgehalten der Fernsehspots und dem Weltbild der Zielgruppe nach und gelangt so zu einer detaillierten Beschreibung der Bedeutungskarrieren dieser Werbefilme.

Eine materialreiche Fallstudie zu einer Kulturgeschichte der Fernsehwerbung.

28,80 € *

2011-05-06, 270 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1706-1

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Stefan Bauernschmidt

Stefan Bauernschmidt, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Deutschland

... mit Stefan Bauernschmidt

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

»Fahrzeuge auf Zelluloid« ist als kultursoziologischer Versuch ausgezeichnet. Es ist ein Versuch, im Sinne einer theoretischen, methodologischen und substantiellen Bemühung neue Erkenntnisse über Werbewandel zu generieren. Es bedarf derartiger, aus qualitativer Forschung gewonnener Einsichten zur Erweiterung des diskursiven Universums, um gesellschaftliche Handlungsoptionen zu eröffnen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

»Fahrzeuge auf Zelluloid« expliziert und appliziert die Geertz'sche Theorie soziokultureller Dynamik auf fernsehmediale Bewerbung von 17M-Modellen der Kölner Ford-Werke. Diese Theorie liefert eine Spielart der Wandlungstheorie, die sich um die Aspekt-Struktur der Sozialität bemüht, indem sie die Interdependenz des kulturellen und sozial-strukturellen Faktors sowie Formen der Integration innerhalb dieser Faktoren als Motor für Wandel auf neue Weise konzeptualisiert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

»Fahrzeuge auf Zelluloid« ist eine qualitative Längsschnittstudie, die eine einzige Reihe von Werbekommunikaten, Fernsehwerbespots für 17M-Modelle, ausgestrahlt in Westdeutschland zwischen 1959 und 1967, beobachtet. Da soziologische Studien zu Werbewandel bislang ausschließlich quantitativ orientiert waren, schließt der Band eine Forschungslücke.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

»Fahrzeuge auf Zelluloid« hätte ich sehr gerne mit Clifford Geertz und Henry Ford diskutiert.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Fahrzeuge auf Zelluloid« untersucht Werbewandel anhand der Korrespondenzformen zwischen der Bilderwelt der Werbung und dem Weltbild der Sozialschicht.

Autor_in(nen)
Stefan Bauernschmidt
Buchtitel
Fahrzeuge auf Zelluloid Fernsehwerbung für Automobile in der Bundesrepublik des Wirtschaftswunders. Ein kultursoziologischer Versuch
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
270
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1706-1
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFC JFDT APT
BISAC-Code
SOC022000 PER010030 SOC052000
THEMA-Code
JBCC JBCT2
Erscheinungsdatum
2011-05-06
Auflage
1
Themen
Fernsehen, Kulturgeschichte
Adressaten
Kultur- und Wirtschaftssoziologie, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre
Schlagworte
Werbewandel, Fernsehwerbespot, Theorie Soziokultureller Dynamik, Bildhermeneutik, Fernsehen, Kulturgeschichte, Kultursoziologie, Mediensoziologie, Mediengeschichte, Soziologie

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