Photographie und Roman

Analyse – Form – Funktion. Intermedialität im Spannungsfeld von nouveau roman und postmoderner Ästhetik im Werk von Patrick Deville

Wie verhalten sich Photographie und Roman zueinander? Dieses Buch erfasst die unterschiedlichen intermedialen Verfahren und Techniken der Verarbeitung von Photographie in narrativen Texten und entwickelt ein umfassendes Analyseinstrumentarium, das erstmals mono- ebenso wie bimediale Formen berücksichtigt. Anhand des Werks des französischen Gegenwartsautors Patrick Deville wird der Formen- und Funktionswandel des intermedialen Zusammenspiels von Photographie und Text im Spannungsfeld von nouveau roman und postmoderner Ästhetik exemplarisch herausgearbeitet und mit aktuellen Mediendiskursen in Verbindung gebracht.

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2011-12-05, 432 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1718-4

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Marina Ortrud M. Hertrampf

Marina Ortrud M. Hertrampf, Universität Regensburg, Deutschland

... mit Marina Hertrampf

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

»Photographie und Roman« entwickelt zum ersten Mal ein umfassendes Modell, das die Analyse unterschiedlichster Erscheinungsformen des intermedialen Zusammenspiels von Photographien und narrativen Texten erlaubt. Außerdem stellt das Buch mit Patrick Deville einen Autor der französischen Gegenwartsliteratur vor, dessen spannende Werke bisher kaum erforscht worden sind.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Studie schließt an die reichhaltige Forschungsliteratur zur Theorie der Intermedialität an und entwickelt davon ausgehend ein neuartiges und anwendungsorientiertes Analyseinstrumentarium. Im Unterschied zu den meisten vorliegenden Studien, die das Verhältnis von Photographie und Literatur innerhalb einer literarischen Strömung untersuchen, geht es mir um die Auslotung ästhetisch-poetologischer Verschiebungen vom ›nouveau roman‹ zum Roman der unmittelbaren Gegenwart.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Intermedialität ist nach wie vor ein Forschungsthema, das noch viel Diskussionsspielraum lässt: Das Buch nutzt diesen konkret hinsichtlich der Frage nach dem Zusammenwirken von Photographie und Erzähltext in der französischen Literatur der Avantgarde und Postmoderne. Neu ist bei der Diskussion der medienästhetischen und literarischen ›Photo-Vertextungs-Verfahren‹ die Verbindung mit Fragenkomplexen der aktuellen Forschung wie z.B. Postmoderne, Dokufiktionalität und Metahistorizität.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten mit Roland Barthes, Susan Sontag und Erwin Koppen, einem der ersten Romanisten, der sich dem Zusammenspiel von Photographie und Literatur widmete. Realistischer (und dabei nicht minder spannend) wäre eine Diskussion mit Joachim Paech, Irena Rajewsky, Werner Wolf oder Thomas von Steinaecker, um nur einige wenige interessante Diskussionspartner zu nennen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Mithilfe eines neuen Analysemodells werden Formen und Funktionen narrativen Schreibens von, mit und über Photographien bei Robbe-Grillet und Deville untersucht.

Besprochen in:

Frankreich-Forum, 12 (2012), Michel Collomb
Buchtitel
Photographie und Roman Analyse – Form – Funktion. Intermedialität im Spannungsfeld von nouveau roman und postmoderner Ästhetik im Werk von Patrick Deville
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
432
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-8376-1718-4
DOI
10.14361/transcript.9783839417188
Warengruppe
1566
BIC-Code
DSB JFD AJ
BISAC-Code
LIT004280 PHO005000
THEMA-Code
DSB JBCT AJ
Erscheinungsdatum
2011-12-05
Auflage
1
Themen
Literatur, Fotografie
Adressaten
Romanistik, Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft
Schlagworte
Photographie, Intermedialität, Roman, Postmoderne, Französische Gegenwartsliteratur, Literarischer Minimalismus, Dokufiction, Patrick Deville, Literatur, Fotografie, Spanische Literatur, Romanistik, Literaturwissenschaft

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