Das partizipative Museum

Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen

Was macht ein »partizipatives Museum« aus? Was ist wirklich neu an diesem Konzept? Und wie wirkt sich eine solche Ausrichtung der Museumsarbeit auf die Institution selbst aus?

Die in diesem Band präsentierten interdisziplinären Beiträge bieten einen umfassenden Überblick darüber, wie und warum kulturhistorische Ausstellungen zu sozialen Räumen werden und welchen individuellen und gesellschaftlichen Mehrwert partizipative Museumsarbeit bietet. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen konkrete Anwendungsmöglichkeiten und reflektieren die Konsequenzen einer gegenwartsorientierten und partizipativen Herangehensweise für das Selbstverständnis des Museums und die Ausgestaltung seiner (klassischen) Aufgaben.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 9
  3. Das partizipative Museum

    Seiten 10 - 18
  4. Einführung

    Seiten 20 - 21
  5. Nicht von gestern!

    Seiten 22 - 32
  6. Gegenwart als Kernthema und Partizipation als Selbstverständnis: das Stapferhaus Lenzburg

    Seiten 33 - 40
  7. Stadtmuseum Stuttgart

    Seiten 41 - 45
  8. Die Zukunft ausstellen

    Seiten 46 - 51
  9. Das Museum der Weltkulturen Göteborg

    Seiten 52 - 55
  10. Das Museum of Liverpool

    Seiten 56 - 60
  11. PLÄDOYER

    Seiten 61 - 70
  12. Einführung

    Seiten 72 - 73
  13. Das disruptive Museum als Netzwerk-Museum

    Seiten 74 - 85
  14. Von Zielgruppen zu Communities

    Seiten 86 - 94
  15. Das partizipative Museum

    Seiten 95 - 108
  16. Eigentlich kein Museum: das Écomusée in Frankreich

    Seiten 109 - 118
  17. PLÄDOYER

    Seiten 119 - 130
  18. Einführung

    Seiten 132 - 134
  19. Gegenwartsräume

    Seiten 136 - 145
  20. Strategien der Partizipation

    Seiten 146 - 155
  21. Partizipation im Berliner Kreuzberg Museum

    Seiten 156 - 163
  22. Wilde Museen

    Seiten 164 - 173
  23. Grenzen und Chancen von partizipativen Projekten

    Seiten 174 - 178
  24. Szenografie partizipativ

    Seiten 179 - 185
  25. "Kuratorenteam 2.0" für Partizipation an historischen Museen und Stadtmuseen

    Seiten 186 - 191
  26. Partizipativ sammeln - (wie) geht das im Museum?

    Seiten 192 - 202
  27. The Revolution Will Be Televised

    Seiten 203 - 212
  28. Den ganzen Eisberg wahrnehmen

    Seiten 213 - 220
  29. Partizipation in Museum und Ausstellung

    Seiten 221 - 234
  30. Dein Stadtbild - Hannover 2010

    Seiten 236 - 240
  31. Stadtgeschichte(n)

    Seiten 241 - 245
  32. "OSTEND / / OSTANFANG. Ein Stadtteil im Wandel"

    Seiten 246 - 250
  33. Das experimentelle Museum

    Seiten 251 - 256
  34. "Crossing Munich"

    Seiten 257 - 261
  35. "NeuZugänge - Migrationsgeschichten in Berliner Sammlungen"

    Seiten 262 - 265
  36. "Zeigt her Eure Dreidl!"

    Seiten 266 - 270
  37. Geschichte multiperspektivisch erzählen Bürgerbeteiligung im Rahmen des Ausstellungsprojekts "Weltbürger. 650 Jahre Neukölln in Lebensgeschichten"

    Seiten 271 - 276
  38. Das Nationale Glasmuseum in Leerdam

    Seiten 277 - 281
  39. Strategien partizipativen Sammelns im Werkbundarchiv - Museum der Dinge

    Seiten 282 - 284
  40. PLÄDOYER: Mal frech werden auf Augenhöhe?

    Seiten 285 - 289
  41. Autorenverzeichnis

    Seiten 290 - 299
  42. Bildnachweis

    Seite 300
  43. Danksagung

    Seite 301
  44. Backmatter

    Seiten 302 - 304
Mehr
28,80 € *

2012-07-05, 304 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1726-9

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Susanne Gesser

Susanne Gesser, Historisches Museum Frankfurt a.M., Deutschland

Martin Handschin

Martin Handschin, Kulturinstitution »Stapferhaus Lenzburg«, Schweiz

Angela Jannelli

Angela Jannelli, Historisches Museum Frankfurt a.M., Deutschland

Sibylle Lichtensteiger

Sibylle Lichtensteiger, Stapferhaus Lenzburg, Schweiz

... mit Susanne Gesser, Angela Jannelli, Sibylle Lichtensteiger und Martin Handschin

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

In allen Lebensbereichen wird der Ruf nach mehr Partizipation laut, so auch im Museum. Doch wie sieht Partizipation im Museum aus? Und wie geht das? Unser Buch ist der Versuch einer Positionsbestimmung inmitten des weiten Felds der partizipativen Museumsarbeit. Es versammelt Beiträge, die sich um eine Klärung des Begriffs bemühen sowie zahlreiche Praxisbeispiele, die die inhaltliche und methodische Vielfalt der partizipativen Museumsarbeit zeigen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Zusammenarbeit mit (Museums-)Laien setzt viele Ängste frei: Verlust von Autorität und Wissenschaftlichkeit, von Deutungsmacht und Glaubwürdigkeit. Die in unserem Buch versammelten Beiträge zeigen, was partizipative Museumsarbeit bedeutet, in welchen Bereichen und unter welchen Fragestellungen sie überhaupt sinnvollerweise eingesetzt wird und welche neuen Perspektiven und Wissensbestände sie eröffnet. In den Beiträgen wird auch deutlich, welche neuen Arbeitsweisen und Kompetenzen Partizipation im Museum erfordert. Nicht zuletzt bieten die theoretischen Reflexionen und Praxisbeispiele auch sinnvolle Anregungen für eigene Projekte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Partizipation ist derzeit ein großes und vieldiskutiertes Thema. Auch im Museum wird vielerorts eine stärkere Beteiligung der Besucher/-innen gefordert – im realen wie im virtuellen Raum. In unserem Buch wird deutlich, dass es partizipative Museumsarbeit nicht ›von der Stange‹ gibt, sondern dass sie immer eine ›maßgeschneiderte‹ Lösung ist, die sich den spezifischen inhaltlichen und institutionellen Anforderungen sowie dem jeweiligen Ausstellungsteam anpasst.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Museums- und Laien-Kuratoren/-innen, die Erfahrungen mit partizipativen Projekten gemacht haben oder machen wollen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Der Sammelband bietet dank theoretischer Reflexionen und konkreter Beispiele aus der Ausstellungspraxis einen Überblick, warum Partizipation im Museum nötig ist, welche neuen Chancen und Perspektiven sich eröffnen, wie partizipative Strategien die Museumsarbeit verändern und welche Auswirkungen dies für die Institution und die beteiligten Personen hat.

»Die vorliegende Publikation bietet einen hervorragenden Richtungsweiser.«
Esther Gajek, Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2014
Besprochen in:

Bulletin - Deutscher Museumsbund e.V., 4 (2012)
Spielbein Standbein, 94 (2012)
sehepunkte, 13 (2013), Hubertus Kohle
Mitteilungen, 44 (2013)
Die Stellwand, 1 (2013)
museums.brief, 1 (2013)
CURIOSITAS, 12 (2013), Jürgen Schmid
Buchtitel
Das partizipative Museum Zwischen Teilhabe und User Generated Content. Neue Anforderungen an kulturhistorische Ausstellungen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
304
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1726-9
DOI
Warengruppe
1581
BIC-Code
GM KJM JPQB
BISAC-Code
ART059000 BUS041000 POL038000
THEMA-Code
GLZ KJM JPQB
Erscheinungsdatum
2012-07-05
Auflage
1
Themen
Bildung, Museum, Kulturmanagement
Adressaten
Kulturmanagement, Museumspädagogik, Kulturwissenschaften, Museologie, Volkskunde, Pädagogik
Schlagworte
Museumskunde, Museologie, Kulturmanagement, Partizipation, Stadtmuseum, Museumspädagogik, Kulturelle Einrichtung, Kulturvermittlung, Museum, Bildung, Kulturpolitik, Kulturelle Bildung

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