Kulturgrenzen in postimperialen Räumen

Bosnien und Westukraine als transkulturelle Regionen

Transkulturalität ist in Europa nicht nur ein Phänomen von Migration, Globalisierung und Urbanität im 20. Jahrhundert. In den ehemaligen Landimperien Russland, Österreich und Osmanisches Reich gab und gibt es Räume, in denen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Kulturen und Nationalitäten zusammenlebten und ihre Grenzen untereinander aushandelten. Deshalb bemühen Studien zu Integrationsprozessen in Europa heute gerne diese Gebiete als Vorbilder.

Dieser Band geht anhand der Fallbeispiele Westukraine und Bosnien den Besonderheiten multiethnischer Imperien sowie den Unterschieden zwischen historisch gewachsenen und aktuellen Phänomenen der Transkulturalität nach.

32,80 € *

2013-02-06, 350 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1777-1

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Alexander Kratochvil

Alexander Kratochvil, Tschechische Akademie der Wissenschaften Prag, Tschechien, und Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland

Renata Makarska

Renata Makarska, Universität Mainz, Deutschland

Katharina Schwitin

Katharina Schwitin, Universität Tübingen, Deutschland

Annette Werberger

Annette Werberger, Stiftung Europa Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, Deutschland

... mit Renata Makarska

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Weil es darin um einen wichtigen Aspekt unserer europäischen Inter- und Transkulturalität geht.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Unser Buch widmet sich dem historisch gewachsenen Phänomen der Inter- und Transkulturalität in Ostmitteleuropa, es untersucht multikulturelle Räume und zeigt dabei sowohl die Kontakt- als auch die Konfliktzonen der Kulturen, das Zusammenwirken von kulturellen Überlappungen auf der einen und von Grenzziehungen auf der anderen Seite. Auch transkulturelle Räume brauchen nämlich Grenzen, die stabilisierend und integrierend nach innen wirken.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Wir sprechen heute oft über Transkulturalität in Bezug auf die neuen Migrations- und Globalisierungsprozesse und schauen dabei sehr schnell in Richtung Westen. Dieses Buch zeigt, dass Ostmitteleuropa ein polykultureller und -ethischer Raum ›per se‹ ist. Wir haben uns der Westukraine und Bosnien angenommen, man kann die Untersuchung aber beinahe beliebig ausweiten, auf die Bukowina, Vojvodina, Transkarpatien, Zips, Siebenbürgen oder Istrien.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Wissenschaftlern und Autoren, die selber aus diesen postimperialen Räumen stammen, über die unser Autorenteam schreibt.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein Stück spannender Kulturgeschichte, das am Beispiel von zwei Regionen zeigt und erklärt, wie die Folgen der imperialen Vergangenheit Europas aussehen.

Buchtitel
Kulturgrenzen in postimperialen Räumen Bosnien und Westukraine als transkulturelle Regionen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
350
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1777-1
DOI
Warengruppe
1568
BIC-Code
DSB JFC HBTB
BISAC-Code
LIT004110 SOC022000 HIS054000
THEMA-Code
DSB JBCC NHTB
Erscheinungsdatum
2013-02-06
Auflage
1
Themen
Kultur, Europa, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Linguistik, Kulturwissenschaften, Slavistik, Osteuropageschichte
Schlagworte
Westukraine, Galizien, Bosnien, Postimperiale Räume, Transkulturalität, Mehrsprachigkeit, Kulturgrenzen, Literatur, Kultur, Europa, Slavistik, Interkulturalität, Kulturgeschichte, Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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