Bilder des Privaten

Das fotografische Interieur in der Gegenwartskunst

Der private Raum ist seit den 1980er-Jahren wieder ein zentrales Bezugsfeld in der Kunst. Es sind zuvorderst Fotografien, über die reale oder fiktive Wohnräume dargestellt und das ambivalente Verhältnis des (post-)modernen Subjekts zu sich und zur Welt verhandelt werden.

In diesem Buch untersucht Lars Spengler erstmals umfassend das thematische Spektrum fotografischer Interieurs in der Gegenwartskunst. Zahlreiche Bilder von Künstlern wie Nan Goldin, Miriam Bäckström, Thomas Struth oder Gregory Crewdson werden exemplarisch analysiert und in kulturellen Kontexten reflektiert. Eine innovative Studie, die kunst- und fotohistorische Betrachtungen mit kulturwissenschaftlichen Fragestellungen verbindet.

33,80 € *

2011-05-06, 358 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1778-8

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Lars Spengler

Lars Spengler, freier Autor und Kurator, Deutschland

... mit Lars Spengler

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Die Relevanz des Buches ergibt sich aus seiner Nähe zum Alltag des Lesers: jeder wohnt. Das Private als Ort der Intimität, der Geborgenheit und der Familie, aber auch der Sehnsucht, der Krise und des Unheimlichen ist ein zentrales Thema in der zeitgenössischen Kunst. Private Räume werden als Medien der Repräsentation und der Erinnerung sowie als Metaphern für psychische Innenwelten entworfen und befragt. Fotografische Interieurs in der Gegenwartskunst reflektieren nicht weniger als die Selbst- und Weltentwürfe des (post)modernen Subjekts.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Neu an dem Buch ist, dass Bilder des Privaten aus der Perspektive einer kulturwissenschaftlichen Kunstgeschichte betrachtet werden. Der medienspezifische und interdisziplinäre Ansatz eignet sich im besonderen Maße, die enge Verzahnung des Interieurs und der Fotografie mit konkreten Lebenswirklichkeiten zu untersuchen. So können die Bilder als heteronomer Ausdruck und als kritische Reflexion zeitgenössischer Kultur verstanden werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch ist ein Beitrag zur Diskussion von Raumfragen in der Gegenwartskultur. Zudem handelt es sich um einen Modellversuch, Fotografie als zentrales Medium in der zeitgenössischen Kunst angemessen zu analysieren. Zuvorderst schließt das Buch eine Lücke in der kunstwissenschaftlichen Forschung, denn erstmalig werden fotografische Interieurs in der Gegenwartskunst umfassend untersucht.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit den Künstlern der angeführten Werke. Mit den Besuchern einer Ausstellung zum Thema. Mit der Redaktion von ›Schöner Wohnen‹. Mit den Lesern des Buches.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Fotografien privater Räume in der Gegenwartskunst thematisieren das ambivalente Verhältnis des (post)modernen Subjekts zu sich selbst und zur Welt.

»Der Band schließt eine bildhistorische Forschungslücke und bietet für all jene, die sich mit der künstlerischen Fotografie beschäftigen, ein breites Spektrum an erhellenden Ansätzen, Gedanken und Analysen.«
Ulrich Hägele, Rundbrief Fotografie, 19/1 /2012)
»Eine runde Darstellung.«
Matthias Kuzina, MEDIENwissenschaft, 1 (2012)
Autor_in(nen)
Lars Spengler
Buchtitel
Bilder des Privaten Das fotografische Interieur in der Gegenwartskunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
358
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1778-8
DOI
10.14361/transcript.9783839417782
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD AJ ACX
BISAC-Code
PHO005000 ART015110
THEMA-Code
JBCT AJ AGA
Erscheinungsdatum
2011-05-06
Auflage
1
Themen
Kunst, Fotografie
Adressaten
Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften, Gender Studies, Soziologie
Schlagworte
Fotografie, Gegenwartskunst, Privater Raum, Interieur, Nan Goldin, Thomas Struth, Jeff Wall, Kunst, Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, Bildwissenschaft, Kunstwissenschaft

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