Theater und Subjektkonstitution

Theatrale Praktiken zwischen Affirmation und Subversion
(unter Mitarbeit von Nadine Peschke und Nikola Schellmann)

Das Problem der Subjektkonstitution erscheint aus einer kunst- und kulturwissenschaftlichen Perspektive als zentrale Schnittstelle bei der Betrachtung theatraler Praktiken. Gerade das theatrale Spiel mit verschiedenen Formen von Subjektivität – sei es in ihrer Fragmentierung oder als Behauptung eines autonomen Subjekts – verweist auf das Prekäre der Subjektkonstitution.

Dieser Band umfasst Beiträge zu Fragen der Verfasstheit des Subjekts in gesellschaftlichen Kontexten, zu ästhetischen Praktiken, die die Affirmation und Subversion von Subjektnormen behandeln, und zur Geschichte der sich ändernden Subjektmodelle in Kunst und Alltagskultur.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  3. Vorwort

    Seiten 11 - 18
  4. Austauschverhältnisse

    Seiten 21 - 40
  5. Cédric Andrieux von Jérôme Bel

    Seiten 41 - 54
  6. Selbst und Selbst-Widerspruch

    Seiten 55 - 70
  7. "Glücks-Töpffer, Comoedianten und dergleichen Zeug"

    Seiten 73 - 84
  8. Wenn die Stimme ihr Organ erfindet

    Seiten 85 - 96
  9. Prekäres Selbst

    Seiten 97 - 106
  10. Antikenräume, Gegenwartsräume, hybride Räume

    Seiten 107 - 120
  11. Theater für den Kulturstaat!

    Seiten 121 - 132
  12. Die Szene des Subjekts im westafrikanischen Theater der Gegenwart - Burkina Faso

    Seiten 133 - 144
  13. Stimm-Maskeraden

    Seiten 145 - 158
  14. Subjekte der Zukunft

    Seiten 159 - 172
  15. Im Versteck

    Seiten 175 - 182
  16. Subjektwerdung in der Mediengesellschaft

    Seiten 183 - 192
  17. Das Theater der Askese als ,Arbeit an sich selbst'

    Seiten 193 - 204
  18. Sich selber spielen?

    Seiten 205 - 216
  19. Ästhetik - Subjekt - Spiel

    Seiten 217 - 230
  20. Radikal jung?

    Seiten 231 - 240
  21. Der Performer als Objekt seiner selbst

    Seiten 241 - 252
  22. Die Kunst des Abschiednehmens Überlegungen zu Christoph Schlingensiefs Inszenierung von eigenem Sterben und Tod

    Seiten 253 - 262
  23. The Spell of Janet Cardiff

    Seiten 265 - 274
  24. Subjektwerdung im Blick

    Seiten 275 - 284
  25. Subjektverortung - Subjektpassage

    Seiten 285 - 296
  26. Das un-heimliche Subjekt

    Seiten 297 - 312
  27. Missverständnisse als Stolpersteine der Subjektkonstitution

    Seiten 313 - 324
  28. Das röhrende Er und fiepsende Sie

    Seiten 325 - 338
  29. Dieses obskure Subjekt der Begierde

    Seiten 339 - 350
  30. sujet supposé spectateur

    Seiten 351 - 362
  31. "Keine Heimat, sondern nur ein Abenteuer"

    Seiten 363 - 372
  32. Gunter Demnigs Erinnerungsprojekt Stolpersteine

    Seiten 373 - 382
  33. Subjekte des Hörens, Subjekt der Geschichte

    Seiten 383 - 392
  34. Die Körper der Charlotte Ackermann

    Seiten 395 - 406
  35. "Ah, non son'io che parlo?"

    Seiten 407 - 416
  36. Toilettenkunst oder Tugendhaftigkeit?

    Seiten 417 - 424
  37. "Subjection"

    Seiten 425 - 436
  38. Zimtfarbener Überrock und Spazierstock-Pirouetten

    Seiten 437 - 448
  39. Subjekt und Objekt zugleich

    Seiten 449 - 460
  40. Bruscambille - Des Lauriers - Jean Gracieux

    Seiten 461 - 476
  41. Subjektmodellierung und Subjektrepräsentation

    Seiten 477 - 490
  42. Der Blick auf das Publikum

    Seiten 491 - 504
  43. Inszenierungen des Kollektivsubjekts im Thingspiel

    Seiten 507 - 518
  44. "Der Golgathaweg der Arbeiterklasse"

    Seiten 519 - 528
  45. Ein Chor, der um seine (Ver-)Fassung ringt

    Seiten 529 - 544
  46. Plus d'un rôle

    Seiten 545 - 558
  47. Der Auftritt des politischen Subjekts

    Seiten 561 - 574
  48. Kriegsmaschinentheater

    Seiten 575 - 586
  49. Wer ist Othello?

    Seiten 587 - 602
  50. ,Spielverderber' oder: Das subjektkonstituierende Potential des Subversiven

    Seiten 603 - 614
  51. Zwischen Entwurf und Verlust

    Seiten 615 - 626
  52. Rehearsing Boal

    Seiten 627 - 642
  53. Vom verlorenen Subjekt zum ,Global Player'?

    Seiten 643 - 654
  54. The Baltic Way as a Political Performance of Subjectivization

    Seiten 655 - 662
  55. Betwixt and Between

    Seiten 663 - 676
  56. "Ich bin anders"

    Seiten 679 - 688
  57. In Rage reden

    Seiten 689 - 700
  58. Skin Taking Place

    Seiten 701 - 714
  59. Matrixial Subjectivity at the Borders of Theatre and Life

    Seiten 715 - 726
  60. Subjektkonstitution in vernetzten Systemen

    Seiten 727 - 738
  61. Abbildungen

    Seiten 739 - 740
  62. Autorinnen und Autoren

    Seiten 741 - 748
  63. Backmatter

    Seiten 749 - 752
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2012-10-01, 752 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1809-9

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Friedemann Kreuder

Friedemann Kreuder, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

Michael Bachmann

Michael Bachmann, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

Julia Pfahl

Julia Pfahl, Universität Mainz, Deutschland

Dorothea Volz

Dorothea Volz, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

Besprochen in:
Die Deutsche Bühne, 4 (2013)
GERMANISTIK, 54/3-4 (2013)
Buchtitel
Theater und Subjektkonstitution Theatrale Praktiken zwischen Affirmation und Subversion
(unter Mitarbeit von Nadine Peschke und Nikola Schellmann)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
752
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1809-9
DOI
Warengruppe
1586
BIC-Code
AN
BISAC-Code
PER011020
THEMA-Code
ATD
Erscheinungsdatum
2012-10-01
Auflage
1
Themen
Theater
Adressaten
Theaterwissenschaft, Kulturwissenschaft, Filmwissenschaft, Medienwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Geschichte, Cultural Studies, Performance Studies, Amerikanistik, Anglistik, Germanistik, Angewandte Kunstwissenschaften, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Komparatistik
Schlagworte
Subjektkonstitution, Theater, Theatralität, Performance, Performativität, Medialität, Kultur, Ästhetische Praxis, Theatergeschichte, Inszenierung, Identität, Cultural Studies, Theaterwissenschaft, Kunst, Kunstgeschichte

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