Strukturelle Architektur

Zur Aktualität eines Denkens zwischen Technik und Ästhetik

In den 1960er-Jahren entwickelte sich mit dem Strukturalismus eine neue Wissenschaftsströmung mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Das strukturelle Denken prägte auch eine neue wissenschaftliche Gestaltung, wie sie etwa an der HfG Ulm durch Max Bense, Max Bill und Tomás Maldonado postuliert wurde.

Heute werden strukturalistische Ansätze unter dem Aspekt der regelbasierten Entwurfsmethoden mit digitalen Werkzeugen wieder aufgegriffen. Das Buch zeigt, dass vom strukturellen Denken nach wie vor Impulse zu einer engen Verzahnung verschiedener Disziplinen erwartet werden, und lotet das Integrationspotenzial struktureller Ansätze in Architektur und Produktgestaltung aus.

26,80 € *

2012-01-13, 208 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1817-4

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Joaquín Medina Warmburg

Joaquín Medina Warmburg, TU Kaiserslautern, Deutschland, und Universidad de Buenos Aires, Argentinien

Cornelie Leopold

Cornelie Leopold, TU Kaiserslautern, Deutschland

... mit Joaquín Medina Warmburg und Cornelie Leopold

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch lotet die Möglichkeiten einer ganzheitlichen und verbindlichen Gründung von Architektur in der Methode eines strukturellen Denkens aus. Das Buch wird gebraucht, um erneut und aus den heutigen Bedingungen heraus den Wunsch nach geregelten Zusammenhängen in der Architektur kritisch zu beleuchten. Auch wenn dieses zentrale und wiederkehrende Thema der Architektur vielleicht nicht abschließend geklärt werden kann, sollte erneut eine Auseinandersetzung damit stattfinden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Ein Ziel des Buches besteht darin, bewusst vielfältige Perspektiven zum Thema zu eröffnen. Daher sind Autoren mit durchaus abweichenden Ansichten herangezogen worden. Sie haben theoretische und praktische, aktuelle und historische Ansätze, beleuchten das Thema sowohl im Kern als auch in seinen Rändern. So entstehen unterschiedliche Einschätzungen. Die Neuheit liegt in diesem Multi-Perspektivismus, der einer Verwechslung des Strukturellen mit dem Simplen vorbeugen möchte.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die heutigen Debatten um strukturelle Ansätze kreisen um den Einfluss der digitalen Werkzeuge für die Konzeption und die Ausführung von Architektur. Unser Buch möchte die Betrachtung fundieren und durch die kulturellen Implikationen vertiefen. Es entspringt dem Wunsch nach einer verlässlichen Basis des Architektonischen, aber ebenso dem Unbehagen gegenüber den unheilvollen Auslegungen des Strukturellen. Dieses kritische Ziel verfolgt etwa die Einbeziehung des Kontextes.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch richtet sich an alle, die sich mit Architektur theoretisch und praktisch auseinandersetzen. Es versucht einen Einstieg zu bieten und zugleich der Komplexität der Diskussion gerecht zu werden. Diese Absichten sind durchaus vereinbar, da die vorbereitende Klärung von konkreten Sachverhalten einer Überprüfung des abstrakteren Diskurses zuträglich ist. Wir wünschen uns den Austausch sowohl mit Studierenden als auch mit erfahrenen Praktikern und Theoretikern.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Die Möglichkeiten eines für das architektonische Schaffen wünschenswerten strukturellen Denkens werden aufgezeigt, ohne die Grenzen eines solchen Ansatzes zu verschweigen.

Besprochen in:
IRB, 3 (2012)
Buchtitel
Strukturelle Architektur Zur Aktualität eines Denkens zwischen Technik und Ästhetik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
208
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1817-4
DOI
Warengruppe
1584
BIC-Code
AM
BISAC-Code
ARC010000
THEMA-Code
AM
Erscheinungsdatum
2012-01-13
Auflage
1
Themen
Architektur
Adressaten
Architektur, Kunstgeschichte, Philosophie, Geometrie, Design
Schlagworte
Architektur, Strukturalismus, Regelbasiertes Entwerfen, Strukturelles Denken, Ästhetik, Kybernetik, Gestaltung

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