Lexikon der Globalisierung

Die Globalisierung hat die Welt grundlegend verändert. Die radikalen Folgen dieser Revolution betreffen nicht nur abstrakte Prozesse in Wirtschaft und Politik, sondern sind konkret in unserem Alltag erlebbar. Das Lexikon der Globalisierung bereitet in mehr als 140 Einträgen die Ergebnisse der kultur- und sozialwissenschaftlichen und insbesondere der anthropologischen Globalisierungsforschung in einer verständlichen und anschaulichen Sprache nicht nur für eine wissenschaftliche Leserschaft, sondern auch für eine breite Öffentlichkeit auf. Dabei steht neben der Klärung von Begriffen und Debatten die alltägliche Erfahrung von Globalisierung im Vordergrund. Das Lexikon ist somit ein unverzichtbarer Wegweiser in der Unübersichtlichkeit der Globalisierung und ihren Kämpfen und Debatten.

Mit Beiträgen u.a. von Arjun Appadurai, Ulrich Beck, Jean und John L. Comaroff, Ulf Hannerz, Helga Nowotny, Aihwa Ong und Shalini Randeria.

Auszeichnung

Bestenliste Sachbücher des Monats Mai 2012, nominiert von Süddeutscher Zeitung und NDR

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Vorwort

    Seiten 9 - 14
  4. Einleitung

    Seiten 15 - 20
  5. Alter-Globalisierung

    Seiten 21 - 24
  6. Angepaßte Technologien

    Seiten 24 - 28
  7. Arbeitsteilung

    Seiten 28 - 31
  8. Biokolonialismus

    Seiten 32 - 36
  9. Cyborgs

    Seiten 37 - 38
  10. Demokratisierung

    Seiten 39 - 42
  11. Deterritorialisierung

    Seite 43
  12. Diaspora

    Seiten 44 - 47
  13. Dichotomien

    Seiten 47 - 48
  14. Diffusion

    Seiten 48 - 51
  15. Diversität

    Seiten 52 - 55
  16. Ende der Geschichte

    Seiten 56 - 57
  17. Entwicklungszusammenarbeit

    Seiten 57 - 61
  18. Epidemien

    Seiten 61 - 65
  19. Ethik und Werte

    Seiten 65 - 68
  20. Ethnizität

    Seiten 68 - 72
  21. Ethnozentrismus

    Seiten 72 - 75
  22. Familie

    Seiten 76 - 77
  23. Flexible Körper

    Seiten 77 - 80
  24. Flexible Staatsbürgerschaft

    Seiten 81 - 84
  25. Flüchtige Moderne

    Seiten 84 - 85
  26. Flüchtlinge

    Seiten 85 - 89
  27. Folklorisierung

    Seiten 89 - 90
  28. Fragmentierung

    Seiten 90 - 91
  29. Fundamentalismus

    Seiten 91 - 94
  30. Geistige Eigentumsrechte Indigener

    Seiten 95 - 99
  31. Genozid

    Seiten 99 - 102
  32. Geschlecht und Globalisierung

    Seiten 103 - 106
  33. Globale Assemblage

    Seiten 107 - 110
  34. Globale kulturelle Flüsse

    Seiten 111 - 114
  35. Globale Ökumene

    Seiten 114 - 115
  36. Globale Risiken

    Seiten 115 - 119
  37. Globale soziale Gerechtigkeit

    Seiten 119 - 122
  38. Globale Stadt

    Seiten 122 - 126
  39. Globalisierung

    Seiten 126 - 129
  40. Grenzen

    Seiten 130 - 133
  41. GrenzgängerInnen

    Seiten 133 - 137
  42. Handelsschranken

    Seiten 138 - 139
  43. Hedge-Fonds

    Seiten 139 - 140
  44. Hochkultur

    Seiten 140 - 141
  45. Hybridität

    Seiten 141 - 142
  46. Identität

    Seiten 143 - 146
  47. Imperium

    Seiten 146 - 150
  48. Indigene Rechte

    Seiten 150 - 154
  49. Individualisierung

    Seiten 154 - 157
  50. Integration

    Seiten 157 - 161
  51. Interkulturelle Kommunikation

    Seiten 161 - 164
  52. Interkulturelles Lernen

    Seiten 164 - 168
  53. Internationale Finanzinstitutionen

    Seiten 168 - 171
  54. Internationale Organisationen

    Seiten 172 - 175
  55. Internet

    Seiten 175 - 178
  56. Kampf der Kulturen

    Seiten 179 - 183
  57. Kolonialismus

    Seiten 183 - 186
  58. Kommodifizierung

    Seiten 186 - 190
  59. Konsumtion

    Seiten 190 - 193
  60. Konversion

    Seiten 194 - 197
  61. Kosmopolitismus

    Seiten 197 - 201
  62. Kreolisierung

    Seiten 201 - 205
  63. Kultur

    Seiten 205 - 208
  64. Kulturelle ÜberläuferInnen

    Seiten 208 - 209
  65. Kulturimperialismus

    Seiten 209 - 213
  66. Kulturindustrie

    Seiten 213 - 217
  67. Kulturkreis

    Seiten 217 - 220
  68. Kulturwandel

    Seiten 220 - 223
  69. Landrechte

    Seiten 224 - 227
  70. Leitkultur

    Seite 228
  71. Lingua Franca

    Seiten 229 - 232
  72. Lokal/Global

    Seiten 232 - 233
  73. Lokale Heiligtümer

    Seiten 233 - 234
  74. McDonaldisierung

    Seiten 235 - 236
  75. Medien

    Seiten 236 - 240
  76. Medizinische Globalisierung

    Seiten 240 - 243
  77. Menschenhandel

    Seiten 243 - 247
  78. Menschenrechte

    Seiten 247 - 251
  79. Menschenrechte von Frauen

    Seiten 251 - 254
  80. Métissage

    Seiten 254 - 255
  81. Mikrofinanzwesen

    Seiten 256 - 259
  82. Millenniumskapitalismus

    Seiten 259 - 263
  83. Missionierung

    Seiten 263 - 266
  84. Moderne

    Seiten 267 - 269
  85. Multikulturalismus

    Seiten 270 - 274
  86. Multinationale Konzerne

    Seiten 274 - 277
  87. Multiple Modernen

    Seiten 277 - 278
  88. Nachhaltigkeit

    Seiten 279 - 282
  89. Nationalismus

    Seiten 282 - 286
  90. Nationalstaat

    Seiten 286 - 290
  91. Natur/Kultur

    Seiten 290 - 293
  92. Netzsprache

    Seiten 294 - 295
  93. Netzwerkgesellschaft

    Seiten 295 - 296
  94. Neue Kriege

    Seiten 296 - 299
  95. NGOs

    Seiten 299 - 303
  96. Nicht-Orte

    Seiten 303 - 304
  97. NomadInnen

    Seiten 304 - 308
  98. Offshoring

    Seiten 309 - 312
  99. Ökotourismus

    Seiten 312 - 313
  100. Okzidentalismus

    Seiten 313 - 314
  101. Organhandel

    Seiten 314 - 315
  102. Organisierte Kriminalität

    Seiten 315 - 319
  103. Orientalismus

    Seiten 319 - 323
  104. Othering

    Seiten 323 - 324
  105. Pan-Nationalismus

    Seiten 325 - 326
  106. Parallelgesellschaft

    Seiten 326 - 327
  107. Postkoloniale Welt

    Seiten 327 - 330
  108. Postsozialismus

    Seiten 331 - 334
  109. Rassismus

    Seiten 335 - 338
  110. Rechtspluralismus

    Seiten 339 - 342
  111. Regionalisierung

    Seiten 342 - 343
  112. Säkularisierung

    Seiten 344 - 347
  113. SARS

    Seiten 347 - 351
  114. Scapes

    Seite 351
  115. Sonderwirtschaftszonen

    Seiten 352 - 356
  116. Sprache

    Seiten 356 - 359
  117. Sprachsozialisation

    Seiten 359 - 360
  118. Stamm

    Seiten 360 - 363
  119. Symbole und Imaginäres

    Seiten 364 - 367
  120. Synkretismus

    Seiten 367 - 371
  121. Terrorismus

    Seiten 372 - 376
  122. Tobinsteuer

    Seiten 376 - 377
  123. Tourismus

    Seiten 377 - 380
  124. Tradition

    Seiten 381 - 384
  125. Translation

    Seiten 384 - 385
  126. Transnationale Migration

    Seiten 385 - 389
  127. Transnationalisierung

    Seiten 389 - 390
  128. Übermoderne

    Seiten 391 - 394
  129. Umweltflüchtlinge

    Seiten 395 - 398
  130. UN-Erklärung Indigener Völker

    Seiten 398 - 401
  131. Universalien

    Seiten 402 - 405
  132. Urbanisierung

    Seiten 405 - 406
  133. Vergleich

    Seiten 407 - 408
  134. Visuelle Inszenierung

    Seiten 408 - 412
  135. Völkerrecht

    Seiten 412 - 415
  136. Volksreligion

    Seiten 415 - 418
  137. Vorgestellte Gemeinschaften

    Seiten 418 - 422
  138. Weltgesellschaft

    Seiten 423 - 426
  139. Welthandel

    Seiten 427 - 430
  140. Weltkultur

    Seiten 430 - 431
  141. Weltkulturerbe

    Seiten 431 - 435
  142. Weltkunst

    Seiten 435 - 436
  143. Weltrisikogesellschaft

    Seiten 436 - 440
  144. Weltsystem

    Seiten 440 - 441
  145. Wirtschaftsglobalisierung von unten

    Seiten 441 - 442
  146. Wissensgesellschaft

    Seiten 442 - 445
  147. Zeitlichkeit

    Seiten 446 - 447
  148. Zivilgesellschaft

    Seiten 447 - 450
  149. Zivilisation

    Seiten 450 - 452
  150. Personenregister

    Seiten 453 - 458
  151. Sachregister

    Seiten 459 - 510
  152. Ethnographischer Index

    Seiten 511 - 516
  153. AutorInnenverzeichnis

    Seiten 517 - 527
  154. Backmatter

    Seiten 528 - 533
Mehr
29,80 € *

2011-09-06, 536 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1822-8

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Fernand Kreff

Fernand Kreff, Donau-Universität Krems, Österreich

Eva-Maria Knoll

Eva-Maria Knoll, Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien, Österreich

Andre Gingrich

Andre Gingrich, Universität Wien und Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien, Österreich

... mit Fernand Kreff, Eva-Maria Knoll und Andre Gingrich

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Es handelt sich um das erste deutschsprachige Lexikon zum Thema Globalisierung mit einem vorwiegend sozial- und kulturanthropologischen Schwerpunkt. Viele Autor/-innen haben zudem die Konzepte, über die sie hier schreiben, selbst geprägt oder weiterentwickelt. Außergewöhnlich an diesem Lexikon ist weiters, dass es sich nicht auf theoretische Definitionen beschränkt, sondern anhand von Beispielen ein direkter Bezug zur Realität der Leser/-innen in ihren globalen Zusammenhängen hergestellt wird.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es stehen nicht Auswirkungen der Globalisierung innerhalb der westlichen Moderne im Zentrum, sondern es wird der Blick eröffnet auf die soziokulturelle Vielfalt der gegenwärtigen Entwicklungen in einem planetarischen Kontext. Dabei werden Ränder, Brüche, Übergänge, Gegenentwürfe und Alternativen innerhalb der heute global verflochtenen Welten sichtbar. Bei den Darstellungen von Strukturen und Prozessen liegt der Hauptfokus durch den Praxisbezug immer auf den einzelnen menschlichen Akteur/-innen.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Auch wenn das Thema an sich nicht neu ist, sind die Auswirkungen der Globalisierungsprozesse weder an ein Ende gelangt, noch die bisherigen Folgen in ihrer Komplexität in allen Facetten beleuchtet oder erschöpfend begrifflich fassbar gemacht.

Die besondere Herausforderung beim Thema Globalisierung liegt darin, dass heute nichts und niemand außerhalb deren Prozesse steht. Mit anderen Worten auch Wissenschaft und Forschung sind sowohl passiv wie auch aktiv Teil ihres Forschungsthemas.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Leser/-innen bzw. Anwender/-innen des Lexikons.

Allerdings wäre es auch sehr reizvoll mit jemandem von einem angrenzenden Fach zu diskutieren, der ein ähnliches Lexikon oder Handbuch zu diesem Thema erarbeitet hat.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Ein innovatives, realitätsbezogenes Nachschlagwerk mit einem weltweit gestreuten Blick auf die kulturelle Vielfalt in globalen Verflechtungsprozessen.

»Vollauf gelungen.«
Viola Schubert-Lehnhardt, Ethica, 79/1 (2014)
»Eine qualitätsvolle Dokumentation und Reflexion jener Verschiebung, die das Phänomen Globalisierung mit sich gebracht hat, [...] ein unerlässliches Nachschlagewerk für alle, die sich dem Anspruch des Intellektuellen stellen.«
Franz Gmainer-Pranzl, Polylog, 29 (2013)
»Die wissenschaftlichen Beiträge sind kurz und allgemein verständlich verfasst.
Ein kompaktes Nachschlagewerk, das sich gut zum Schmökern eignet.«
Buchkultur, 143 (2012)
»[E]in wissenspralles, seinen Subjektivismus nicht verbergendes, ethisch wertvolles Kompendium, das der Moderation der diskursiven Analyse unserer Gegenwart einen wertvollen Dienst erweist.«
Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.04.2012
»Das ›Lexikon der Globalisierung‹ erfüllt seine Funktion als Nachschlagewerk voll und ganz.«
Josef Bordat, literaturkritik.de, 4 (2012)
»In der bereits übergroßen Dichte des Globalisierungs-Buchmarktes ist das Lexikon der Globalisierung [...] ein Orientierung gebendes Flaggschiff.«
Klaus Kremb, Portal für Politikwissenschaft (www.pw-portal.de), 19.01.2012
»Zu jedem Begriff liefern die Verfasser seine Geschichte, Diskussionen, die mit ihm zusammenhängen, sowie Beobachtungen aus der Praxis.
Das Lexikon bietet viel Wissenswertes.«
Welt-Sichten, 12-2011/1-2012
»Ein Desiderat und überfälliges Werk zu einem Hauptaspekt im 21. Jahrhundert!«
Oliver Neumann, www.lehrerbibliothek.de, 06.12.2011
»Verdienstvolles Lexikon.«
Siegfried Lörcher, ekz-bibliotheksservice, 05.12.2011
»Erfreulicherweise hat dieses Lexikon neben einem kurzen Personenregister ein sehr ausführliches Fachregister sowie einen ›Ethnographischen Index‹. Der Nützlichkeitsaspekt dieses Buches steht also außer Frage.«
Dieter Senghaas, Das Historisch-Politische Buch, 59/6 (2011)
»Seinen besonderen Wert gewinnt dieses hervorragende Lexikon aus den Querverweisen.
Die Beiträge eröffnen [hierdurch] mitunter überraschende Perspektiven.
Der Erkenntnisgewinn durch ständig neue Blickwinkel ist beträchtlich.«
Werner Bührer, Süddeutsche Zeitung, 15./16.10.2011
Besprochen in:
www.umweltjournal.de, 10 (2011)
RKW Bücherdienst, 4 (2011)
Südwind-Magazin, 1-2 (2012)
GMK-Newsletter, 1 (2012)
Kunstbulletin, 4 (2012)
APA – Austria Presse Agentur, 26.06.2012, Winfried Radl
www.erwachsenenbildung.at, 10 (2012), Helga Moser
PERIPHERIE, 129 (2013), Reinhart Kößler
Autor_in(nen)
Fernand Kreff / Eva-Maria Knoll / Andre Gingrich (Hg.)
Buchtitel
Lexikon der Globalisierung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
536
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1822-8
DOI
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFFS GBC JHBA JFC
BISAC-Code
POL033000 REF010000 SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
GTQ GBC JHBA JBCC
Erscheinungsdatum
2011-09-06
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Globalisierung, Zeitdiagnose, Politik
Adressaten
Ethnologie, Sozialanthropologie, Kulturanthropologie, Kulturwissenschaften, Soziologie sowie die interessierte Öffentlichkeit
Schlagworte
Globalisierung, Kultur, Diversität, Mobilität, Ökonomie, Politik, Gesellschaft, Soziologische Theorie, Kulturtheorie, Kulturwissenschaft, Soziologie

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