Körper von Wert

Eine kritische Analyse der bioethischen Diskurse über die Stammzellforschung

Die Stammzellforschung mobilisiert Begehren aller Art – ob als therapeutisches Versprechen oder als nationale Zukunftsökonomie. Doch welche materielle Praxis steht hinter dieser Forschungsrichtung?

Ute Kalender bindet die Diskussion um Stammzellforschung an ihre unhintergehbare Bedingung zurück: an den geschlechtlichen und zugleich immer reproduktiven Körper. Ihre detaillierte Studie fragt kritisch, wie das Thema Inwertsetzung des reproduktiven Geschlechterkörpers in der Bioethik verhandelt wird.

Kalenders gesellschaftswissenschaftlicher Ansatz, der zentrale Ideen der Queer, Crip und Gender Studies zum Thema Reproduktion kritisch-produktiv gegeneinander wendet, schließt zudem eine Lücke in der Debatte um Intersektionalität.

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2011-12-15, 446 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1825-9

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Ute Kalender

Ute Kalender, Deutschland

»Statt der auf verschiedenen Ebenen affirmativen Bioethik schlägt die Autorin ein Zusammendenken feministischer, queerer und Disability-Perspektiven als Kritik an der Verwertung des reproduktiven Körpers vor. Für diese vielversprechende Alternative zur herkömmlichen Bioethik hat Kalender mit ihrer Untersuchung eine solide und interessant zu lesende Grundlage gelegt.«
Kirsten Achtelik, Konkret, 8 (2012)
Besprochen in:

Gen-ethischer Informationsdienst, 210 (2012)
Autor_in(nen)
Ute Kalender
Buchtitel
Körper von Wert Eine kritische Analyse der bioethischen Diskurse über die Stammzellforschung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
446
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1825-9
DOI
10.14361/transcript.9783839418253
Warengruppe
1729
BIC-Code
JHB MBDC JFSJ
BISAC-Code
SOC022000 MED050000 SOC032000
THEMA-Code
JHB MBDC JBSF
Erscheinungsdatum
2011-12-15
Auflage
1
Themen
Medizin, Geschlecht, Körper, Biopolitik
Adressaten
Gender Studies, Disability Studies, Queer Studies, Feministische Medizinethik, Soziologie
Schlagworte
Intersektionalität, Bioethik, Gender, Körper, Behinderung, Biomedizin, Reproduktion, Medizin, Medizinethik, Gender Studies, Biopolitik, Kulturwissenschaft

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