Die Krise als Erzählung

Transdisziplinäre Perspektiven auf ein Narrativ der Moderne

Spätestens seit dem Börsencrash im Herbst 2008 zeichnet sich ab, dass die »Krise« zum ubiquitären Schlagwort des medialen Alltags geworden ist. Die Krise ist dabei so omnipräsent wie unheimlich – und höchst ambivalent. Sie zerstört, sie macht Angst, sie legitimiert politische Fehlentscheidungen. – Sie ist aber auch ›Chance‹, weckt Hoffnungen und schürt Ehrgeiz.

Dieser Band, in dem u.a. Philosophie, Literaturwissenschaft, Politologie, Medizin und Wirtschaftswissenschaft zu Wort kommen, stellt aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive heraus Denkfigur, Phänomenologie und Erfahrung der »Krise« im breiten Spektrum der Wissenschaften dar.

34,80 € *

2013-03-20, 370 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1835-8

Sofort versandfertig,
Lieferzeit 3-5 Werktage innerhalb Deutschlands

Preise inkl. Mehrwertsteuer. Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands, für Ausnahmen siehe Details.

Mengenrabatt

Weiterempfehlen

Uta Fenske

Uta Fenske, Universität Siegen, Deutschland

Walburga Hülk

Walburga Hülk, Universität Siegen, Deutschland

Gregor Schuhen

Gregor Schuhen, Universität Koblenz-Landau, Koblenz-Landau, Deutschland

... mit Gregor Schuhen, Uta Fenske und Walburga Hülk

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Der in den Medien inflationär verwendete ›Krisen‹-Begriff wird im vorliegenden Band aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet und vor allem auf seine narrativen Qualitäten überprüft. Das narrative Potenzial lässt sich nicht nur für die Diskurse der Geisteswissenschaften beobachten, sondern überraschenderweise auch für Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Medizin.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Der entscheidende Mehrwert des Buches ergibt sich aus der transdisziplinären Zusammenstellung seiner Beiträge. Nur selten werden vergleichbare Phänomene auf diese facettenreiche Weise dargestellt, ohne dabei an Kohärenz einzubüßen. Dieser Band erhält seine inhaltliche Geschlossenheit durch den Fokus auf den Krisen-Begriff einerseits und den Narrativ-Begriff andererseits.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Der Band bezieht sowohl Stellung zu den aktuell in den Medien verhandelten Krisen-Diskursen (Finanzkrise, Krise der Männlichkeit, Krise der Volksparteien etc.) als auch zu den historiographischen, philosophischen und wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzungen mit dem Krisen-Begriff.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Interessant wäre eine Diskussion mit Vertretern aus den hier nicht repräsentierten Disziplinen wie z.B. Informatik, Linguistik oder den Naturwissenschaften, um zu erfahren, ob der Krisen-Begriff in deren Diskursen ebenfalls eine Rolle spielt und wenn ja, welche. Außerdem wäre selbstverständlich eine Diskussion mit den Lesern und Leserinnen des Bandes wünschenswert.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Was Sie schon immer über Krisen wissen wollten – hier finden Sie die Antworten.

»Eine facettenreiche Darstellung des Begriffs.«
Julia Itin, Fabula, 55 (2014)
Besprochen in:

GERMANISTIK, 54/3-4 (2013)
Autor_in(nen)
Uta Fenske / Walburga Hülk / Gregor Schuhen (Hg.)
Buchtitel
Die Krise als Erzählung Transdisziplinäre Perspektiven auf ein Narrativ der Moderne
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
370
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1835-8
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC DSB JFSJ
BISAC-Code
SOC022000 LIT000000 SOC032000
THEMA-Code
JBCC DSB JBSF
Erscheinungsdatum
2013-03-20
Auflage
1
Themen
Kultur, Geschlecht, Literatur
Adressaten
Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Soziologie, Philosophie
Schlagworte
Krise, Kulturwissenschaft, Kultur, Medien, Literatur, Gender, Kulturtheorie, Allgemeine Literaturwissenschaft, Gender Studies, Medientheorie

Unsere Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen bereitzustellen.

Datenschutzerklärung