Performative Kritik

Eine philosophische Intervention in den Begriffsapparat der Cultural Studies

Im Laufe ihrer Geschichte haben die Cultural Studies viele begriffliche Interventionen erfahren, die die kritische Schärfe dieses Projekts weitergebracht haben. So begründet dieser Band ausgehend von der Sprachphilosophie John L. Austins und dem performative turn in den Kultur- und Medienwissenschaften sowie unter Einbeziehung der Arbeiten Michel Foucaults und Judith Butlers den Begriff der »performativen Kritik« und erschließt ihn für Kultur- und Medienanalysen in der Tradition der Cultural Studies.

Der praktische Nutzen dieses Konzepts wird anhand von ausgewählten Film- und Fernsehanalysen verdeutlicht – und so auch für eine kritische Medienpädagogik interessant.

31,80 € *

2011-09-25, 312 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1891-4

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Sebastian Nestler

Sebastian Nestler, Universität Klagenfurt, Österreich

... mit Sebastian Nestler

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch ist eine theoretisch innovative, stringente und perspektivenreiche Arbeit, die die Diskurse von Cultural Studies und kritischer (Medien-)Pädagogik mit der performativen Wende in den Kultur- und Medienwissenschaften verknüpft, woraus sich für die Diskussion gewinnbringende Aufschlüsse ergeben.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Diese gewinnbringenden Aufschlüsse führen hauptsächlich zwei Begriffe in die Diskussion ein, die in diesem Zusammenhang bisher wenig explizit verwendet wurden und eher eine »Randexistenz« führten: Einerseits den Begriff des ›Quasi-Subjekts‹ sowie den Begriff der ›Resignifikation‹ andererseits. Dieses Begriffspaar erschließt neue Wege für die Medienanalyse und -pädagogik. Insbesondere die Filmanalysen erweitern das bisherige Methodenspektrum und konkretisieren die Theorie.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Gerade in Zeiten, in denen die Medien permanent die neoliberale Parole des ›unternehmerischen Selbst‹ ausgeben, ist es wichtig, eine kritische Auseinandersetzung mit Medien zu betreiben, die in der Lage ist, uns kritische Medienkompetenzen im Sinne eines ›empowerment‹ an die Hand zu geben. Der Begriff der ›performativen Kritik‹ zeigt, dass Medieninterpretation und -analyse mehr als ein bloßes Sprechen über Medien sind. Es ist immer auch eine Intervention, die ›andere Räume‹ zu öffnen vermag.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit all denen, die sich für das Thema interessieren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Lesen!

»Die Lektüre von ›Performative Kritik‹ ist durchaus lohnenswert und besonders für jene geeignet, die erst ins Thema einsteigen.«
Anneka Esch-van Kan, KULT_online, 5 (2012)
Autor_in(nen)
Sebastian Nestler
Buchtitel
Performative Kritik Eine philosophische Intervention in den Begriffsapparat der Cultural Studies
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
312
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-1891-4
DOI
10.14361/transcript.9783839418918
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFD APFA
BISAC-Code
SOC022000 SOC052000 PER004030
THEMA-Code
JBCC JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2011-09-25
Auflage
1
Themen
Kultur, Medien
Adressaten
Medien- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Philosophie, Kulturwissenschaft, Medienpädagogik
Schlagworte
Cultural Studies, Film, Fernsehen, Kultur, Kritik, Medien, Medientheorie, Medienpädagogik, Kulturwissenschaft

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