Japanizität aus dem Geist der europäischen Romantik
Der interkulturelle Vermittler Mori Ogai und die Reorganisierung des japanischen ›Selbstbildes‹ in der Weltgesellschaft um 1900
Seit der Öffnung des Landes in der Mitte des 19. Jahrhunderts bewegte sich Japan rasant auf dem Weg zur industrialisierten Weltmacht. Das dort seit den 1890er Jahren durch Mori Ogai aus Europa ›eingeführte‹ romantische Syndrom jedoch verzauberte insbesondere die jungen Intellektuellen und trieb sie zur Suche nach der japanischen kulturellen Identität an. Ziel war es, nach innen die gesamte Bevölkerung zu integrieren und nach außen das Land vom »Westen« unterscheidbar zu machen – und zwar paradoxerweise im Geist der europäischen Romantik. Takemitsu Morikawa geht diesen bemerkenswerten Entwicklungen auf den Grund und zeichnet die Entstehung und die Kanonisierung des vermeintlichen Selbstbildes des modernen Japan nach.
Kapitel-Übersicht
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Frontmatter
Seiten 1 - 6 -
Inhalt
Seiten 7 - 10 -
Vorwort und Danksagung
Seiten 11 - 14 -
Redaktionelle Hinweise
Seiten 15 - 16 -
1. Einleitung
Seiten 17 - 50 -
2. Codierung
Seiten 51 - 96 -
3. Das kommunikative Netzwerk und der Einfluss Ÿgais auf seine Zeitgenossen
Seiten 97 - 152 -
4. Kuki Shûzô und Die Struktur des Ikis
Seiten 153 - 188 -
5. Reisebeschreibungen
Seiten 189 - 198 -
6. Die Kanonisierung Ÿgais
Seiten 199 - 234 -
7. Schlussbemerkungen
Seiten 235 - 252 -
Anhang
Übersicht der Reisebeschreibungen in Sekai kikô bungaku zenshû in Bd. 5, 6 und 7
Seiten 254 - 266 -
Literaturverzeichnis
Seiten 267 - 302 -
Sachregister
Seiten 303 - 310 -
Personenregister
Seiten 311 - 316 -
Backmatter
Seiten 317 - 322
5. März 2013, 322 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1893-8
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