Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Bewegung

Forschungsperspektiven der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Geschlechterforschung

Eine nach wie vor aktuelle Frage der Kommunikations- und Medienwissenschaft lautet: Welche Relevanz hat Geschlechterwissen für die Konzeption von Öffentlichkeiten sowie für das Verständnis von Medien und deren Gebrauch?

Insbesondere die permanenten Wandlungsprozesse in den Bereichen von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht fordern diese Diskussion stets von Neuem heraus. Ziel dieses Bandes ist es, die vielfältigen Verschränkungen von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht aufzugreifen und sie theoretisch und methodisch zu erfassen. Die Beiträge leisten eine kritische Reflexion der theoretischen und empirischen Leistungen der Gender Media Studies unter Bedingungen des aktuellen Gesellschafts- und Medienwandels.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seite 1
  2. Editorial

    Seiten 2 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  4. Vorwort

    Seiten 7 - 8
  5. Zur Produktivität einer Verbindung von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht

    Seiten 9 - 18
  6. Gender, Globalization and the Politics of Visibility

    Seiten 19 - 26
  7. (Un-)Möglichkeiten kritischer Geschlechtertheorie und -politik: Öffentliche Kontroversen

    Seiten 27 - 50
  8. Öffentlichkeiten in Bewegung? Das Internet als Herausforderung für feministische Öffentlichkeitstheorien

    Seiten 51 - 70
  9. In Bewegung - Überlegungen zu einem affektiv performativen Zugang in den Gender Media Studies

    Seiten 71 - 80
  10. Gender - Methodologische Überlegungen zu den Tücken einer Kategorie

    Seiten 81 - 98
  11. Geschlecht und Ethnizität in audiovisuellen Medien. Methodologische und methodische Herausforderungen intersektionaler Medieninhaltsanalyse

    Seiten 99 - 114
  12. "Voll die Pose". Zur (De-)Konstruktion von Geschlechterdifferenzen in der journalistischen Bildberichterstattung und deren Aneignung durch junge Rezipientinnen und Rezipienten

    Seiten 115 - 142
  13. Bewegungsöffentlichkeiten, mediale Selbst Aktivierung und Geschlecht. Die Studierendenproteste in Wien 2009

    Seiten 143 - 162
  14. Maskulinismus im Internet

    Seiten 163 - 176
  15. Wie Öffentlichkeit für die kommunikationswissenschaftlichen Gender Studies herstellen? Überlegungen zur Kanonisierung

    Seiten 177 - 192
  16. Wissensproduktion ,On The Run'. Über die (Un-)Möglichkeiten mobiler Forschung und Forscherinnenkarrieren

    Seiten 193 - 208
  17. Die Autor_innen

    Seiten 209 - 213
  18. Backmatter

    Seiten 214 - 216
Mehr
28,80 € *

2012-08-30, 216 Seiten
ISBN: 978-3-8376-1917-1

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Tanja Maier

Tanja Maier, Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland

Martina Thiele

Martina Thiele, Universität Salzburg, Österreich

Christine Linke

Christine Linke, Universität der Künste Berlin, Deutschland

... mit Tanja Maier, Martina Thiele und Christine Linke

1. »Bücher, die die Welt nicht braucht.« Warum trifft das auf Ihr Buch nicht zu?

Das Buch liefert Antworten auf die Frage, wie relevant geschlechtertheoretisches Wissen für die Konzeption von Öffentlichkeiten und das Verständnis von Medien und deren Gebrauch ist. Es bietet eine aktuelle Bestandsaufnahme der Forschung zu den Verschränkungen von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht, statt sich nur einem dieser wichtigen Forschungsbereiche zu widmen. Thematisch ausgewiesene Wissenschaftler/-innen reflektieren unter Berücksichtigung von Mediatisierungs- und Innovationsprozessen die theoretischen und empirischen Leistungen der Gender Media Studies.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Neue Perspektiven tun sich deswegen auf, weil den Verschränkungen von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht nachgegangen wird und sich die Autor/-innen sowohl politischen und theoretischen, als auch methodologischen Herausforderungen stellen – z.B. dem epistemologischen Problem, vor dem quantitative wie qualitative Ansätze innerhalb der Gender Media Studies stehen, nämlich mit der Kategorie Geschlecht etwas in der Forschung vorauszusetzen, was eigentlich dekonstruiert und kritisiert werden soll.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Jedem einzelnen Thema – Medien, Öffentlichkeit, Geschlecht – kommt im aktuellen gesellschaftlichen wie im wissenschaftlichen Diskurs eine immense Bedeutung zu; gerade aber eine Betrachtung ihres sich in Bewegung befindlichen Verhältnisses ermöglicht neue Einsichten. Nur ein Beispiel: die weltweite öffentliche und medial verstärkte Aufmerksamkeit, die die Moskauer Frauenband ›Pussy Riot‹ ausgelöst hat. Die Autor_innen beziehen sich auf verschiedene Entwicklungen und thematisieren u.a. den Skandal um Dominik Strauss-Kahn, die Studierendenproteste 2009 oder die sich verändernden mobilen Arbeitswelten.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit denen, um die es in den verschiedenen Beiträgen geht: Rezipient/-innen, Migrant/-innen, Geschlechterforscher/-innen, Öffentlichkeitstheoretiker/-innen, Medien- und Kommunikationswissenschaftler/-innen, Maskulinist/-innen, Feminist/-innen, Politiker/-innen – mit allen, die es gelesen haben.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Bewegung – d.h., hier tut sich etwas, hier finden gesellschaftliche Veränderungen statt, auf die eine kritische Medien- und Kommunikationswissenschaft reagiert, indem sie diese Bewegungen analysiert.

Besprochen in:
GMK-Newsletter, 2 (2013)
Stichwort (Newsletter), 35 (2013), Gitti Geiger
Autor_in(nen)
Tanja Maier / Martina Thiele / Christine Linke (Hg.)
Buchtitel
Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht in Bewegung Forschungsperspektiven der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Geschlechterforschung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
216
Ausstattung
kart., zahlr. Abb.
ISBN
978-3-8376-1917-1
DOI
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JFD JFC
BISAC-Code
SOC032000 SOC052000 SOC022000
THEMA-Code
JBSF JBCT JBCC
Erscheinungsdatum
2012-08-30
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Medien
Adressaten
Kommunikations- und Medienwissenschaft, Soziologie, Gender Studies, Kultur- und Sozialwissenschaften
Schlagworte
Medien, Öffentlichkeit, Geschlecht, Gender, Gesellschaftlicher Wandel, Gender Studies, Medienästhetik, Cultural Studies, Medientheorie, Kulturwissenschaft

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